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  • Politik_ist_ewig

313 Beiträge seit 16.12.2021

Deeskalation unmöglich

Das Prinzip der Konkurrenz erlaubt es nicht, eine Verständigung herbeizuführen. Grundprinzip ist das Wachstum auf Kosten des Konkurrenten (in diesem Fall eines anderen Staates). Bei diesem Hauen und Stechen gibt es keinen Ausweg. Bis zum letzten Mittel. Es ist paradox aber in diesem System ist es schlicht eine Überlebensfrage die zum Krieg führt, den alle verlieren werden. Zuerst werden kleine Staaten niedergergeworfen, dann größere und zum Schluß fallen die "Verbündeten" übereinander her. Dieser Weg läßt sich nur aufhalten, wenn man den Kapitalismus überwindet. Was aber, wenn alle ihn wollen?

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    • tertium non datur

    mehr als 1000 Beiträge seit 03.05.2001

    Antwort auf Deeskalation unmöglich von Politik_ist_ewig.

    Politik_ist_ewig schrieb am 15.01.2022 19:09:

    Das Prinzip der Konkurrenz erlaubt es nicht, eine Verständigung herbeizuführen. Grundprinzip ist das Wachstum auf Kosten des Konkurrenten (in diesem Fall eines anderen Staates). Bei diesem Hauen und Stechen gibt es keinen Ausweg. Bis zum letzten Mittel. Es ist paradox aber in diesem System ist es schlicht eine Überlebensfrage die zum Krieg führt, den alle verlieren werden. Zuerst werden kleine Staaten niedergergeworfen, dann größere und zum Schluß fallen die "Verbündeten" übereinander her. Dieser Weg läßt sich nur aufhalten, wenn man den Kapitalismus überwindet. Was aber, wenn alle ihn wollen?

    Dann sind wir wieder da, wo wir am Anfang des 20.JHDs schon mal waren.
    Hinsichtlich der Verteilung des Kapitals in den einzelnen Ländern ebenfalls.

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    • Politik_ist_ewig

    313 Beiträge seit 16.12.2021

    Gute Analogie

    Antwort auf Re: Deeskalation unmöglich von tertium non datur.

    Die Staatenkonkurrenz gab es schon vor dem 1. WK. Es ging um Wachstum. Im 2. WK wollte Deutschland durch Landgewinn im Osten und die Versklavung und Ermordung von Menschen ein Wachstum hinbekommen. Jetzt, da die demokratischen Staaten, allen voran die USA, in einer schwerwiegenden Krise sind, durch Machtausdehnung sich aus dieser Situation befreien. Zur Zeit ist es unmöglich den Staatsbankrott zu verkünden, obwohl der schon längst überfällig ist.

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    • tertium non datur

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    Antwort auf Gute Analogie von Politik_ist_ewig.

    Politik_ist_ewig schrieb am 15.01.2022 19:43:

    Die Staatenkonkurrenz gab es schon vor dem 1. WK. Es ging um Wachstum. Im 2. WK wollte Deutschland durch Landgewinn im Osten und die Versklavung und Ermordung von Menschen ein Wachstum hinbekommen. Jetzt, da die demokratischen Staaten, allen voran die USA, in einer schwerwiegenden Krise sind, durch Machtausdehnung sich aus dieser Situation befreien. Zur Zeit ist es unmöglich den Staatsbankrott zu verkünden, obwohl der schon längst überfällig ist.

    Das dürfte auch eng mit dem Säbelgerassel zusammenhängen
    - https://www.dokuh.de/why-we-fight-amerikas-kriege-das-business/

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    Antwort auf Deeskalation unmöglich von Politik_ist_ewig.

    Nein. Ein Physisches Wachstum ist im Kapitalismus unnötig. Der Kapitalist kennt keine Nation - wie auch der Kommunist nicht. Beide übernehmen Staaten oder Produktionsmittel im dem sie sie aufkaufen/übernehmen.

    Ein Nationalstaat dagegen ist darauf angewiesen das die Kapitalgeber *greifbar* sind - das man sie im Zweifelsfall an die Wand stellen kann oder enteignen.

    Ebenso wie kommunistische Staaten Kapitalabfluss verhindern wollen.

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    • Chefu

    855 Beiträge seit 16.07.2021

    Antwort auf Deeskalation unmöglich von Politik_ist_ewig.

    Es geht nicht. Kapitalismus geht immer nur auf Wachstum.
    Stell dir vor, heute früh schaust in den Teletext und liest das Bruttosozialprodukt ist meinetwegen um 2,5 % gewachsen und alles läuft bestens, aber ein paar Seiten später heißt es die Bundesregierung nimmt bei der EZB Milliarden € Schulden auf, wo sie (parol) verspricht bis 2033 zurückzuzahlen... ach Mensch, so ein Beschiss... kannst du das nachprüfen ?
    Das geht doch ihnen am Arsch vorbei was 2033 passiert, sie sind längst versorgt und woanders...

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    • Chefu

    855 Beiträge seit 16.07.2021

    Antwort auf Re: Deeskalation unmöglich von tertium non datur.

    " Zuerst werden kleine Staaten niedergergeworfen, dann größere und zum Schluß fallen die "Verbündeten" übereinander her. "

    Das war in Korea so... Stellvertreterkrieg zwischen USA und Russland.
    Und was haben wir davon ? Jeder hat über die Berliner Mauer gejammert, heute noch so, und in Korea existiert sie immer noch, auch in Israel, und da sagt keiner was. Außer dass Kim Jong Un mal ein paar Raketen im Pazifik versenkt, sehr wichtig, die USA trommeln die Presse und fühlen sich angegriffen.
    Typisch USA- Paranoia vor dem Kommunismus, Russland - China - Koreea - Vietnam.
    Wir wissen, was daraus geworden ist... und es geht wieder los...
    Wieviele Nachbarstaaten haben wir ? Mal schauen:
    Dänemark - Niederlande - Belgien - Luxemburg - Frankreich - die Schweiz - Österreich - Tschechien - Polen.
    Na, passt doch. Die Amis haben bloß zwei - Kanada und Mexico, und mit denen kommen sie nicht zurecht, es ist ein kriegerisches Volk, 320 Millionen Einwohner aber doppelt soviele Feuerwaffen (registrierte)...
    Hätten sie soviel Hirn, wär die Welt in Ordnung.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (16.01.2022 04:02).

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    • tertium non datur

    mehr als 1000 Beiträge seit 03.05.2001

    Du bist ja ein ganz Schlauer

    Antwort auf Re: Deeskalation unmöglich von Chefu.

    Chefu schrieb am 16.01.2022 03:50:

    " Zuerst werden kleine Staaten niedergergeworfen, dann größere und zum Schluß fallen die "Verbündeten" übereinander her. "

    Das war in Korea so... Stellvertreterkrieg zwischen USA und Russland.

    Nö, das war streng genommen ein Krieg zwischen den USA und China auf Koreanischem Territorium.
    Stalin war schlau genug, sich da nicht direkt reinziehen zu lassen.

    ...Und mit ähnlich differenzierter Meinung geht's dann weiter:

    Und was haben wir davon ? Jeder hat über die Berliner Mauer gejammert, heute noch so, und in Korea existiert sie immer noch, auch in Israel, und da sagt keiner was. Außer dass Kim Jong Un mal ein paar Raketen im Pazifik versenkt, sehr wichtig, die USA trommeln die Presse und fühlen sich angegriffen.
    Typisch USA- Paranoia vor dem Kommunismus, Russland - China - Koreea - Vietnam.
    Wir wissen, was daraus geworden ist... und es geht wieder los...
    Wieviele Nachbarstaaten haben wir ? Mal schauen:
    Dänemark - Niederlande - Belgien - Luxemburg - Frankreich - die Schweiz - Österreich - Tschechien - Polen.
    Na, passt doch. Die Amis haben bloß zwei - Kanada und Mexico, und mit denen kommen sie nicht zurecht, es ist ein kriegerisches Volk, 320 Millionen Einwohner aber doppelt soviele Feuerwaffen (registrierte)...
    Hätten sie soviel Hirn, wär die Welt in Ordnung.

    So einfach kann die Welt sein

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (16.01.2022 04:27).

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