Inspired beim Fallout-Computerspiel. Das begann, wenn die Erinnerung nicht trügt, damit, dass ein kleines Kind zum ersten Mal einen Atombunker verlassen kann, indem die Familie seit mehreren Generationen eingeschlossen war. Generationen!
Mehrere Generationen heißt, dass die beiden Erwachsenen eine Weile in dem heimeligen Raum verbringen werden, indem sich ob der kurzfristigen Rettung recht glücklich aussehen. Mehrere Generationen heißt, dass die beiden Erwachsenen wohl den Bunker nicht lebend verlassen werden. Die beiden Kinder auch nicht. Vielleicht deren Kinder?
Wobei sich natürlich die Frage stellt, was Erwachsene, Kinder und Kindeskinder die nächsten 100 Jahre oder so wohl essen werden, in dem heimeligen 15 m2 Bunker.
Wo sie aufs Klo gehen und duschen. Wer sie versorgt, wenn mal jemand krank werden sollte.
Gar nicht vorstellen will man sich, was die glücklichen vier wohl machen würden, wenn der Geigerzähler anfängt zu piepen.
Oder wenn sie durch das Periskop schauen und sehen, was alles nicht mehr da ist.
Wenn über das Bild so eine Weile nachdenkt, dann wäre eine Pistole oder ein ordentlicher Vorrat an Schlaftabletten vielleicht eine ganz gute Alternative für den Bau eines Bunkers. Privat oder öffentlich. Für den Fall eines Atomkriegs.
Und ein paar weiße oder russische Flaggen, zum raushängen, wenn der Russe ganz konventionell einmarschieren sollte.
Vor allem aber stellt sich die Frage, ob es sinnvoll ist, jetzt den Krieg nach Kräften an zu heizen, weil der Russe ja niemals Atomwaffen einsetzen würde.
Einen Krieg um, man erinnert sich, das Recht der freien Ukraine, frei zu entscheiden, einen Aufnahmeantrag an die NATO stellen zu dürfen, der mit Sicherheit abgelehnt würde.