Dieser Brief und die ersten Reaktionen darauf erinnern an allesdichtmachen und allesaufdentisch. Zum zweiten Mal in kurzer Zeit stolpert Deutschland in eine gesellschaftliche und mediale Meinungsdiktatur, die jede Stimme der Vernunft niederbrüllt. In ein paar Tagen werden die ersten Unterzeichner dieses Briefes mit großem Tamtam öffentlich um Vergebung bitten und Besserung geloben.
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Nein, es erinnert nicht daran. Denn beide Aktionen waren gegen Angst, pro Ratio!
Antwort auf Erinnert an allesdichtmachen und allesaufdentisch von Next_7.
Next_7 schrieb am 02.05.2022 22:15:
Dieser Brief und die ersten Reaktionen darauf erinnern an allesdichtmachen und allesaufdentisch. Zum zweiten Mal in kurzer Zeit stolpert Deutschland in eine gesellschaftliche und mediale Meinungsdiktatur, die jede Stimme der Vernunft niederbrüllt. In ein paar Tagen werden die ersten Unterzeichner dieses Briefes mit großem Tamtam öffentlich um Vergebung bitten und Besserung geloben.
Wir hatten auch während Corona keine Meinungsdiktatur, aber ein völlig gestörtes, unwissenschaftliches Storytelling, und wahnhafte Narrative welche um pure Angst herum gebaut waren.
Wer der Ratio statt der Angst folgt (und das nehme ich für mich in Anspruch), der lehnte den Corona-Maßnahmenunfug auf Lügenbasis genau so entschieden ab, wie die lächerliche Behauptung, dass eine Parteinahme jedweder Art für die Ukraine, die Eskalation nur vorantreibe und den Krieg in Europa ausweite. Die Gegner schwerer Waffenlieferungen an die Ukraine habe mehr mit unserem psychedelischen Gesundheitsminister gemein (der sich vor Salz fürchtet) als ihnen selbst lieb sein dürfte. Sich in die Hose zu scheißen, aus Angst, dass "der Russe kommt/alles wegatomisiert" ist genauso intellektuell notdürftig und irrational wie die Angst an Corona zu sterben oder dabei ein humanoides Massenaussterben erleben. Beides anti-intellektuelle Narrative.
Ich gebe gerne einen Gratistipp für's Leben:
Genau so wie man den Fanatischen und Übermütigen nicht folgen sollte, darf man niemals auf den Rat von Angstgestörten hören.Wer will, dass sich der Krieg nicht ausbreitet, der muss bei der Kriegslüsternheit und der Kriegsbgeisterung der Russen und insbesondere ihrer Führung ansetzen. Sie sind der Treiber der aktuellen und potentiellen künftigen Eskalation. Um da ranzukommen muss man aktuell schlicht dafür sorgen, dass sich die Russen die Zähne an der Ukraine ausbeißen. Den intellektuellsten Ausspruch hat für mich - und ich traue mich kaum das der eigentlichen politischen Feindin zuzugestehen - ausgerechnet Annalena Bärbock über die Lippen gebracht, der da sinngemäß (nicht O-Ton) lautet:
"Russland muss in die Lage versetzt werden, nie wieder solch einen Krieg beginnen zu können".Das ist die mit Abstand redlichste und vernünftigste Erkenntnis bzw. Feststellung, die man als deutscher Politiker per Ferndiagnose treffen kann. Es gibt langfristig viele verschiedene Mittel um maßnahmen- und ergebnisoffen zu diesem Ziel zu gelangen. Und in der aktuellen Situation erfüllen schwere Waffen definitiv diesen Zweck. Später irgendwann, in anderen Jahrzehnten, kann das natürlich auch eine völlig neue Einbindung eines nichtimperialen Russlands sein.
Folgt nicht "der Wissenschaft".
Folgt nicht "den bedingungsloses Pazifisten".Folgt vor allem nicht der Angst!
Folgt der Ratio. Bedient euch eures eigenen Verstandes!
Das waren die zentralen Botschaften von #allesdichtmachen und #allesaufdentisch.
Sie erschöpfen sich eben nicht in prinzipieller Opposition zum Einheitsbrei.Opposition kann jeder. Vernunft und Rationalität schaffen leider nicht alle.
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (02.05.2022 23:15).
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Da knirscht es, vor lauter kognitiver Dissonanz
Antwort auf Nein, es erinnert nicht daran. Denn beide Aktionen waren gegen Angst, pro Ratio! von BERBERJESUS.
Ach herrjeh, nun muss ein erklärter Corona-Schwurbler plötzlich auf Regierungslinie einschwenken - und kriegt das ohne Schmerzen am Ellenbogen hin.
Da wird sogar das Loblied auf unsere hübsche Ministerin gesungen - die dich vor einem Jahr noch in ein Lager für Schwererziehbare stecken wollte.Ich erklär Dir, wie ich das sehe:
Das Angstsyndrom vor Viren ist exakt das gleiche wie das Angstsyndrom vor dem ewig bösen Russen. Viren sind gefährlich, ja, ohne Zweifel. Russen sind gefährlich, genau so wenig Zweifel.
Aber das gilt nur für einen kleinen Teil Dieser, also Russen und Viren. Kriegslüsternheit und Kriegsbegeisterung erkenne ich vor allem bei der Nationalität, die meint, daß schon der normale Alltag nur mit sprengstoffgeladenen Schusswaffen machbar wäre. Ziemlich einzigartig in der Welt.Es tut wenig wunder, daß genau diese Nationalität auch in internationalen Konflikten die Lösung zunächst mal in einer hinreichenden Bewaffnung sieht, für Alle und Jeden.
Meines Wissens ist der Besitz von Waffen in Russland hingegen eine eher exklusive Angelegenheit, und wenn dann primär für die Tötung von Wildtieren und nicht für die von Mitmenschen.Und unter diesen Betrachtungen darfst du deine Angstdiagnose noch mal aktualisieren: Wer hat wirklich Angst?
Ich habe keine Angst, nicht vor Russland. Ich habe auch keine Angst vor Corona-Viren, hatte ich nie.Ich hab Angst vor Militaristen und Waffenfans - wie Du einer bist.
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Re: Nein, es erinnert nicht daran. Denn beide Aktionen waren gegen Angst, pro Ra
Antwort auf Nein, es erinnert nicht daran. Denn beide Aktionen waren gegen Angst, pro Ratio! von BERBERJESUS.
Also spätestens als man Annal. Baerbock und anspruchsvollem Intellekt in Verbindung bringt, hab ich nach Hinweisen auf Satire oder Zynik gesucht - und unglaublicherweise keine gefunden.
Auch der Vergleich von Corona-Viren mit einer russischen Atombombe; Leute Leute, sowas kann wirklich nicht ernst gemeint sein.