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  • Schreiber_Georg

mehr als 1000 Beiträge seit 15.10.2017

Mal so im Überblick betrachtet

Die Gesellschaft scheint sich aufzuspalten in solche, die arbeiten gehen, einiges riskieren und versuchen Geld zu verdienen. Wenn man entsprechend Verantwortung übernimmt, bedeutet das schon mal schlechte Tage mit Bauchweh und Bluthochdruck oder im Extremfall auch mal Klagen, wenn was schiefgeht. Die kaufen dann vielleicht Wohneigentum und vermieten das auch, um ihre Alterssicherung aufzubessern.
Dann sind da die anderen, die vielleicht auch arbeiten gehen, aber ganz entspannt leben wollen. Die haben dann erkannt, dass Eigentum verpflichtet und leiten daraus ab, dass sie dieses Eigentum nützen dürfen, auch wenn es ihnen nicht gehört. Argumente finden sich da immer, schließlich ist Wohnen ein Grundbedürfnis, da muss ich bei dir wohnen, auch wenn du das nicht willst. Außerdem sind Wohnungseigentümer immer reich und böse Kapitalisten, also quasi Menschen, die immer was gutzumachen haben.
Ich mag das abschließend gar nicht beurteilen, wer da der bessere Mensch ist. Fakt ist aber, dass ich kein Wohneigentum mehr schaffen würde und das Wohneigentum, was ich über den Eigenbedarf hätte, verkaufen würde. So gut ist das Geschäft nämlich keinesfalls und außerdem will ich vielleicht auch frei und entspannt leben und tu mir den Stress nicht auch noch an. Man kann sein Geld auch mit schnellen Autos und reisen verballern, man muss sich nicht verpflichten durch Schaffung von Wohneigentum.
Da frage ich mich dann auch, was die, die von dieser "Reichtum verpflichtet" Philosophie leben wollen, selbst von Verpflichtungen halten. Da gäbe es genug, z.B. die Pflicht Miete zu zahlen, Wehrpflicht (abgeschafft o.k., aber rein theoretisch), Pflicht sich rechtstreu zu verhalten. So wie es sich hier liest......aber ich überlasse das jetzt dem Betrachter.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (20.06.2021 11:39).

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