Das Ministerium kriegt da gar nichts in den Griff, wenn der Rechtsrahmen der Bundeswehr vom Parlament nicht grundlegend vereinfacht wird.
Die Bundeswehr hat in der Beschaffung 11 Stufen.
Andere Länder kommen hier mit 3 oder 4 aus.
Der Minister ist hier unter diesen Voraussetzungen ein permanenter Krisenmanager.
Dazu kommt ein wucherndes Kanzleramt, dass sich immer mehr zum Kanzlerministerium entwickelt mit einer Machtausübung außerhalb der bisherigen Verfassung.
Minister und ihre Ministerien werden damit zu Amtsvorstehern und nachfolgenden Ämtern degradiert, weil alle Entscheidungen im aufgeblähten Kanzleramt fallen.
Gegenüber der Regierung Adenauer der 60er hat sich die Belegschaft verdreifacht im Kanzleramt von 250 auf aktuell 750.
Der Kanzleramtsminister kennt damit nicht mehr alle seine Mitarbeiter und ihre Arbeit.
Bis 400 Mitarbeiter ist das möglich.
Es geht also in Richtung Reichskanzlei mit Reichskanzler in der ein Beraterkreis des Kanzlers das Kabinett ersetzt und das wollte das Grundgesetz eigentlich vermeiden.
Ein ideales Biotop für ausländische Geheimdienste mit ihren U-Booten ist hier dazu in den letzten Jahrzehnten entstanden.
Fazit: Leider aussichtsloser Posten als Minister und Dauerkrisenministerium mit der aktuellen Gesetzgebung und der dazugehörigen sklerotischen Bürokratie.
Das jetzige System droht in eine Kanzleramtsdiktatur in der Regierung umzuschlagen.
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (31.01.2023 10:42).