Was bereits am Anfang aussah wie eine Finte, um die Deutschen/EU zu Panzerlieferungen zu bringen, erweist sich immer mehr als wahr herauszustellen.
Scholz beging den Fehler, die USA in die Verantwortung zu nehmen und sie dazu zu bringen, Zusagen über Abramslieferungen zu machen, bevor wir deutsche Panzer liefern. Die USA sagte schwammig und unter Vorbehalt zu. Als dann hier alles in Windeseile geklärt war und die ersten Leos in der Ukraine standen, fingen die Amerikaner an, die Lieferung immer weiter hinauszuzögern. Nun wird es Ende des Jahres werden.
Wie sieht es dann auf dem Kampffeld aus? Tja, die EU liefert am Ende als Einziger Panzer, die dort auftauchen. Wenn auch nur ein Abrams ukrainischen Boden berührt, wird er sich sofort als Totalausfall entpuppen, wie bereits vielfach von US-Seite befürchtet. Aber ich bezweifle wegen der Hinhaltetaktik, dass dieselben überhaupt geliefert werden. Und wer bettelt aktuell in der Welt nach Munition für die Ukraine? Nicht die USA. Nein, es ist Scholz, der mal eben ne Rundreise in Mercosur macht.
Wo wird das alles enden? Die Panzer eskalieren nur, werden den Ukrainern keinen Nutzen bringen, den sonstigen Verlauf nur verlangsamen. Schon mobile Sowjet-Panzerabwehr hat die Leoparden der Türkei vor Jahren in Stücke gerissen. Und das wissen die Russen. Aber es geht um mehr...
Die Ukraine will über die Waffen nur ein immer stärkeres Engagement von außen befördern und am Ende in den Hintergrund rücken, damit sich die eigentlichen Gegner an die Gurgel gehen, das Selensky-Regime aber still und heimlich überdauern kann. Das erklärt jedenfalls, wieso man sich entgegen jeglichen strategischen Usus in einen Abnutzungskrieg zwingen und bereitwillig alles kaputtschießen lässt, was man findet. Was den Russen anfangs auf dem Feld Probleme machte, ist heutzutage zum Alltag für sie geworden. Es gibt keine "Geheimwaffen" mehr, mit denen man sie irgendwie überraschen könnte. Auch die ganzen Sabotageattacken sind nun fest im Risikoplan der RF verhaftet.