JaneBarefeet schrieb am 09.01.2022 10:45:
Gast (12115) schrieb am 09.01.2022 10:35:
JaneBarefeet schrieb am 09.01.2022 10:31:
viele westliche Konzerne vor Ort, die brutal die Bevölkerung ausbeuten
Rein technisch kann man die Aussage halten, aber die Wirklichkeit sieht so, aus, daß die Westler versuchen, gegenüber den Chinesen mit Rücksichten auf Territorium und Leute zu punkten, die sie mit Blick auf die geopolitische Zukunft aus der Portokasse zahlen, und die Russen sich ihnen mit ihren bescheideneren Mitteln anzugleichen suchen.
China hingegen gräbt den Kasachen systematisch ab, woran sie den größten Mangel leiden: Wasser. Und dann verlangten die Chinesen obendrein, daß ihnen Teile der agrarisch entwicklungsfähigen Ländereien ausgehändigt werden, was die Bevölkerung der betroffenen Regionen, die dieses Land für eine, des Wassermangels halber, wachsend extensive Viehwirtschaft benötigen, vor die Wahl gestellt hätte, auszuwandern oder vor die Hunde zu gehen. Das war schon mal Anlaß für bewaffnete Auseinandersetzungen, an dessen Ende das Gesetz, das Landverkauf an Ausländer verbietet, wieder in Kraft gesetzt wurde (hab vergessen, wann das war).Das soziale Revolte wieder seinen Anfang in den von westlichen Konzernen dominierten Sektoren - wie 2011 auch - nahm, ist nicht als Wunder vom Himmel gefallen.
In der Tat, aber wieso und wie das dem widersprechen soll, was ich erzählt habe, kann ich nicht nachvollziehen. 2011 hat die Regierung die Streikenden zusammen geschossen, und heute haben die Arbeiter ausdrücklich auf Streik verzichtet.
Es gab Streiks und Arbeitsniederlegungen am zweiten, dritten, vierten und fünften Januar bei den outgesourcten Arbeiter der westlichen Konzerne - und diese bildeten die Grundlage für die spätere Entwicklung, die massiven Demonstrationen und die übernommene Revolte.