Zitate aus dem Artikel in doppelten quote-tags:
Wir haben uns darin auch mit ein paar grundlegenden Gedanken der Erkenntnistheorie beschäftigt.
Meines Erachtens ist es schon eine Art "Fehler", die Religionsfrage da mit reinzubringen.
Der Reduktionismus ist eine philosophische These, wie der Utilitarismus. Sie kann durchaus für sich selbst diskutiert werden, auch jenseits des Konflikts "Religion vs. Säkulare Weltanschauung". Wobei es klar ist, dass sich dieses Fenster auch öffnet.
Man würde ja auch in einen Artikel über Erkenntnistheorie oder Logik dauernd den Wahrheitsrelativismus mitdiskutieren.
Nun wissen wir, dass aus der Unmöglichkeit so einer Beschreibung nicht zwingend folgt, dass diese Vorgänge auch wirklich nicht-materialistisch sind
Das würde dann aber auch in die andere Richtung gelten? ;-)
Anders formuliert: Was ist mit Ockham?
Unter der kausalen Lupe scheint die natürliche Welt sich selbst zu genügen, auch ohne die Annahme von "etwas Geistigem".
Versteckte Annahme:
Was wäre mit einem "neutralen Monismus", auch vertreten als Panpsychismus?
Natürlich könnte man diesen Monismus auch von den Absonderlichkeiten des Letzteren befreien.
In diesem Fall könnte die Welt sich selbst genügen, aber "Geistiges" und "Materielles" wären nur Aspekte des selben "Dings an sich".
Ich würde diese These nicht unbedingt selbst vertreten wollen, aber sie wäre eine dritte Alternaive, die der Autor uns hier verschweigt.
Hat man die Vorstellung, dass Materie das grundlegende Prinzip der Welt ist, nicht längst hinter sich gelassen?
Definiere "Materie".
In Übrigen diskutiert die Physik das Problem heute unter den Stichwort "Simulationsargument". Oder besser gesagt, es gibt Arbeiten dazu auf Servern wir ArXiv.
Laut der Meldung dachte man vorher, wenn man beispielsweise mit Schlittschuhen auf Eis steht, würde wegen des Drucks etwas Eis schmelzen.
Das ist echt lustig, denn ich habe JAHRE vorher die Meldung gelesen, dass es eben wegen des Drucks und der Anomalie des Wassers war. Davor habe man geglaubt, dass dsa Eis wegen Reibung unter den Schlitschuhen glatt wird.
Im Grunde genommen ist das aber trivial. Was ist die wissenschaftliche Erklärung, wieso der Bewegungsimpuls sich von einem Billiardball auf einen anderen überträgt?
Man kann das ausrechnen, aber wirklich erklären, also auf grundsätzlichere, materielle Sachverhalte reduzieren eigentlich nicht wirklich.
Wird hier nicht ein Problem handverlesen aufgestellt, damit der Materialismus daran scheitern kann?
Oder wäre irgendeine andere Erklärung wirklich besser als Materie?