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  • CereS

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Re: Niemand ist legitimiert, im Namen zukünftiger Generationen zu sprechen

Populist schrieb am 13.07.2022 11:51:

Die Beteiligten der Autobahnblockaden in Berlin und bundesweit interessiert weniger, welcher Prozentsatz der Bevölkerung ihr Vorgehen und ihr Selbstverständnis als alternativer Verfassungsschutz heute verrückt und fanatisch findet – sie interessiert vor allem, wer das in 30 Jahren noch so sehen kann, wenn die Klimakatastrophe nicht gebremst wird und Szenarien eintreten, vor denen nicht nur sie warnen.

Niemand ist demokratisch legitimiert, im Namen zukünftiger Generationen zu sprechen.

Was die Menschen in 30 Jahren denken werden, ist schlichtweg reine Spekulation.

Könnte genauso gut sein, dass sich die Menschen in D dann ärgern, weil sie in einem deindustrialisierten Land mit den Folgen des Klimawandels kämpfen müssen, während USA und China weiterhin eine funktionierende Wirtschaft haben.

Die Antwort von dir ist ein bisschen unlogisch.
Wieso sollten wir in einem de-industrialisierten Land leben, nur weil wir keine fossilen Energieträger mehr verbrennen?

Und klar, hat niemand die Legitimation für zukünftige Generationen zu sprechen.
Es schadet aber auch nicht gründlich über die Folgen des eigenen Tuns nachzudenken und vorauszuplanen. Und damit meine ich nicht das nächste Finanzquartal.

Mensch, wir könnten heute Exportweltmeister sein, was erneuerbare Energien angeht, aber die haben ja schwarz-rot und schwarz-gelb nachhaltig zerstört. Die hunderttausende Arbeitsplätze, die zerstört wurden? Scheissegal.

Und heute geben wir Milliarden aus, um 20Tsd.+ Kumpel in der Braunkohle zu "retten".
16 Jahre für die Tonne, was Zukunft angeht.
Ich könnte kotzen.

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