Kurz Google:
Denn früher brüsteten deutsche Unternehmen sich regelrecht damit, lange Lieferverträge mit Gazprom abgeschlossen zu haben, gerne über 20, 30 Jahre. 2006 etwa verkündete Uniper-Vorgänger E.On Ruhrgas stolz, dass man vereinbart habe, dass Gazprom bis 2036 insgesamt 400 Milliarden Kubikmeter Erdgas (BCM) liefern werde, rund 24 Milliarden Kubikmeter pro Jahr. Bis 2036!
https://www.wiwo.de/unternehmen/energie/an-gazprom-gebunden-wie-entkommt-deutschland-gas-knebelklauseln-mit-russland/28288364.html
Und Wiki:
Sowohl Nord Stream 1 als auch Nord Stream 2 haben nach Angaben von Gazprom jeweils eine nominelle Transportkapazität von 55 Mrd. Nm³ pro Jahr,[8] entsprechend etwa 550 TWh/a oder 63 GW Heizwert Dauerleistung.
Schlussfolgerung: Uniper alleine sollte bereits (grob) 50% der Leistung von NS1 bekommen (gemittelt übers Jahr).
Problem: Ich vermute der Vertragsbruch beginnt erst ab dem Zeitpunkt wenn es unmöglich wird das Gas noch zu liefern. Wobei man da NS2 einrechnen könnte weil möglich darüber zu liefern.