Ansicht umschalten
Avatar von Life.3
  • Life.3

mehr als 1000 Beiträge seit 19.02.2023

Re: "Nun sind diese Vorwürfe laut der Berliner Staatsanwaltschaft nicht zu "

kleinermüller schrieb am 30.08.2023 00:26:

Nun sind diese Vorwürfe laut der Berliner Staatsanwaltschaft nicht zu beweisen. Das heißt wiederum nicht automatisch, dass die betreffenden Frauen als Lügnerinnen überführt sind.

Laut Pressesprecher der StA haben sich aber überhaupt keine Geschädigten bei der Polizei gemeldet. Sondern, und das betonte der Sprecher in negativer Weise, hätten angebliche Geschädigte nur mit der Presse, aber nicht mit der Polizei/ StA in Berlin geredet.

Allein die Strafanzeigen seien von Unbeteiligten eingereicht worden.
https://www1.wdr.de/nachrichten/rammstein-lindemann-verfahren-eingestellt-100.html

Im Juni hatte die Berliner Staatsanwaltschaft mitgeteilt, dass mehrere Strafanzeigen "aus dem Bereich der Sexualdelikte" gegen Lindemann gestellt worden seien. Diese waren demnach aber nicht durch Betroffene erstattet worden, sondern durch Dritte.

Keine Geschädigten

Die Ermittlungen waren aufgrund von Anzeigen Dritter in Zusammenhang mit Presseberichterstattung eingeleitet worden. Die in der Presseberichterstattung wiedergegebenen Angaben von Zeuginnen und Zeugen hätten sich durch die Ermittlungen nicht bestätigt, denn mutmaßliche Geschädigte hätten sich bislang nicht an die Strafverfolgungsbehörden gewandt, sondern ausschließlich an Journalistinnen und Journalisten, die sich ihrerseits auf ihr Zeugnisverweigerungsrecht berufen hätten.

Unglaubwürdige Zeugen

Die Angaben der Zeugin Kyla Shyx, die zunächst über „Youtube“ Vorwürfe erhoben hatte, seien in den Vernehmungen zu unkonkret geblieben: Die Zeugin hätte kein eigenes Erleben strafrechtlich relevanter Vorfälle schildern können, heißt es in der Mitteilung. Sie hätte lediglich Rückschlüsse aus eigenen und fremden Beobachtungen dargestellt. Andere von der Zeugin benannte Personen sollen entweder schon nichts strafrechtlich Relevantes beobachtet haben oder wurden nicht hinreichend identifizierbar benannt und konnten auch durch die weiteren polizeilichen Ermittlungen nicht namhaft gemacht werden.

Das muss man sich einmal richtig durchdenken, was das eigentlich für die Qualität der Medienberichterstattung bedeutet. Es ist nicht nur ein Armutszeugnis, sondern evtl. der Beweis, dass man woken Straftheorien mit eigener Medienmacht zum Erfolg verhelfen wollte.

Jeder, der hier vorab verurteilt hat, ist einer Demokratie und eines Rechtsstaates nicht würdig.

Zustimmung!

Ich hoffe, dass es massive Konsequenzen für die Verursacher der Falschberichterstattung gibt.

Pfft. Wovon träumst Du Nachts?

Denen passiert exakt gar nichts.

Bewerten
- +
Ansicht umschalten