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  • kleinermüller

903 Beiträge seit 11.07.2022

"Nun sind diese Vorwürfe laut der Berliner Staatsanwaltschaft nicht zu "

Nun sind diese Vorwürfe laut der Berliner Staatsanwaltschaft nicht zu beweisen. Das heißt wiederum nicht automatisch, dass die betreffenden Frauen als Lügnerinnen überführt sind.

Laut Pressesprecher der StA haben sich aber überhaupt keine Geschädigten bei der Polizei gemeldet. Sondern, und das betonte der Sprecher in negativer Weise, hätten angebliche Geschädigte nur mit der Presse, aber nicht mit der Polizei/ StA in Berlin geredet.

Allein die Strafanzeigen seien von Unbeteiligten eingereicht worden.
https://www1.wdr.de/nachrichten/rammstein-lindemann-verfahren-eingestellt-100.html

Im Juni hatte die Berliner Staatsanwaltschaft mitgeteilt, dass mehrere Strafanzeigen "aus dem Bereich der Sexualdelikte" gegen Lindemann gestellt worden seien. Diese waren demnach aber nicht durch Betroffene erstattet worden, sondern durch Dritte.

Keine Geschädigten

Die Ermittlungen waren aufgrund von Anzeigen Dritter in Zusammenhang mit Presseberichterstattung eingeleitet worden. Die in der Presseberichterstattung wiedergegebenen Angaben von Zeuginnen und Zeugen hätten sich durch die Ermittlungen nicht bestätigt, denn mutmaßliche Geschädigte hätten sich bislang nicht an die Strafverfolgungsbehörden gewandt, sondern ausschließlich an Journalistinnen und Journalisten, die sich ihrerseits auf ihr Zeugnisverweigerungsrecht berufen hätten.

Unglaubwürdige Zeugen

Die Angaben der Zeugin Kyla Shyx, die zunächst über „Youtube“ Vorwürfe erhoben hatte, seien in den Vernehmungen zu unkonkret geblieben: Die Zeugin hätte kein eigenes Erleben strafrechtlich relevanter Vorfälle schildern können, heißt es in der Mitteilung. Sie hätte lediglich Rückschlüsse aus eigenen und fremden Beobachtungen dargestellt. Andere von der Zeugin benannte Personen sollen entweder schon nichts strafrechtlich Relevantes beobachtet haben oder wurden nicht hinreichend identifizierbar benannt und konnten auch durch die weiteren polizeilichen Ermittlungen nicht namhaft gemacht werden.

Das muss man sich einmal richtig durchdenken, was das eigentlich für die Qualität der Medienberichterstattung bedeutet. Es ist nicht nur ein Armutszeugnis, sondern evtl. der Beweis, dass man woken Straftheorien mit eigener Medienmacht zum Erfolg verhelfen wollte.

Jeder, der hier vorab verurteilt hat, ist einer Demokratie und eines Rechtsstaates nicht würdig.

Ich hoffe, dass es massive Konsequenzen für die Verursacher der Falschberichterstattung gibt.

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  • Avatar von Life.3
    • Life.3

    mehr als 1000 Beiträge seit 19.02.2023

    Antwort auf "Nun sind diese Vorwürfe laut der Berliner Staatsanwaltschaft nicht zu " von kleinermüller.

    kleinermüller schrieb am 30.08.2023 00:26:

    Nun sind diese Vorwürfe laut der Berliner Staatsanwaltschaft nicht zu beweisen. Das heißt wiederum nicht automatisch, dass die betreffenden Frauen als Lügnerinnen überführt sind.

    Laut Pressesprecher der StA haben sich aber überhaupt keine Geschädigten bei der Polizei gemeldet. Sondern, und das betonte der Sprecher in negativer Weise, hätten angebliche Geschädigte nur mit der Presse, aber nicht mit der Polizei/ StA in Berlin geredet.

    Allein die Strafanzeigen seien von Unbeteiligten eingereicht worden.
    https://www1.wdr.de/nachrichten/rammstein-lindemann-verfahren-eingestellt-100.html

    Im Juni hatte die Berliner Staatsanwaltschaft mitgeteilt, dass mehrere Strafanzeigen "aus dem Bereich der Sexualdelikte" gegen Lindemann gestellt worden seien. Diese waren demnach aber nicht durch Betroffene erstattet worden, sondern durch Dritte.

    Keine Geschädigten

    Die Ermittlungen waren aufgrund von Anzeigen Dritter in Zusammenhang mit Presseberichterstattung eingeleitet worden. Die in der Presseberichterstattung wiedergegebenen Angaben von Zeuginnen und Zeugen hätten sich durch die Ermittlungen nicht bestätigt, denn mutmaßliche Geschädigte hätten sich bislang nicht an die Strafverfolgungsbehörden gewandt, sondern ausschließlich an Journalistinnen und Journalisten, die sich ihrerseits auf ihr Zeugnisverweigerungsrecht berufen hätten.

    Unglaubwürdige Zeugen

    Die Angaben der Zeugin Kyla Shyx, die zunächst über „Youtube“ Vorwürfe erhoben hatte, seien in den Vernehmungen zu unkonkret geblieben: Die Zeugin hätte kein eigenes Erleben strafrechtlich relevanter Vorfälle schildern können, heißt es in der Mitteilung. Sie hätte lediglich Rückschlüsse aus eigenen und fremden Beobachtungen dargestellt. Andere von der Zeugin benannte Personen sollen entweder schon nichts strafrechtlich Relevantes beobachtet haben oder wurden nicht hinreichend identifizierbar benannt und konnten auch durch die weiteren polizeilichen Ermittlungen nicht namhaft gemacht werden.

    Das muss man sich einmal richtig durchdenken, was das eigentlich für die Qualität der Medienberichterstattung bedeutet. Es ist nicht nur ein Armutszeugnis, sondern evtl. der Beweis, dass man woken Straftheorien mit eigener Medienmacht zum Erfolg verhelfen wollte.

    Jeder, der hier vorab verurteilt hat, ist einer Demokratie und eines Rechtsstaates nicht würdig.

    Zustimmung!

    Ich hoffe, dass es massive Konsequenzen für die Verursacher der Falschberichterstattung gibt.

    Pfft. Wovon träumst Du Nachts?

    Denen passiert exakt gar nichts.

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  • Avatar von Life.3
    • Life.3

    mehr als 1000 Beiträge seit 19.02.2023

    Antwort auf "Nun sind diese Vorwürfe laut der Berliner Staatsanwaltschaft nicht zu " von kleinermüller.

    Interessant die "gefühlte Rechtsauffassung" der ÖR Medien
    zur Stellungnahme der Staatsanwaltschaft "nix zu sehen"

    https://www.ndr.de/kultur/musik/Vorwuerfe-gegen-Rammstein-Was-bedeutet-die-Einstellung-des-Verfahrens,rammstein212.html

    IMHO zutiefst "feministisch" :: ala "schuldig weil es so viele Dunkelfälle gibt."

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  • Avatar von longi
    • longi

    mehr als 1000 Beiträge seit 17.03.2007

    Antwort auf "Nun sind diese Vorwürfe laut der Berliner Staatsanwaltschaft nicht zu " von kleinermüller.

    kleinermüller schrieb am 30.08.2023 00:26:

    Allein die Strafanzeigen seien von Unbeteiligten eingereicht worden.
    https://www1.wdr.de/nachrichten/rammstein-lindemann-verfahren-eingestellt-100.html

    Da haben wir sie wohl schon fast wieder,
    die zufälligen platzierten Praktikantinnen / Angestellten
    aus Fernsehbeiträgen des ÖRR . ;)

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  • Avatar von Rkahr
    • Rkahr

    mehr als 1000 Beiträge seit 25.04.2023

    Antwort auf "Nun sind diese Vorwürfe laut der Berliner Staatsanwaltschaft nicht zu " von kleinermüller.

    Das konnte man am ersten Tag der Berichtserstattung sehen, wie das ausgeht.

    Sobald jemand zur Polizei geht, und selber Anzeige erstattet, wird das Verfahren ernst genommen. Sobald es anonym und am besten noch nur über Social Media ist, wird das Verfahren eingestellt, weil da sicher ist dass die es eh nicht ernst meinen, und keine Beweise haben.

    Kann man mittlerweilen Geld drauf wetten.

    Und die echten Opfer, die sich sowas nicht nur wegen online clout oder Aktivismus ausdenken?

    Die sind irgendwie ganz vorne mit dabei, da geht es nicht leichter, da ist das alles voll klar, die sind so lange wichtig wie man sich vor der Verantwortung drücken will. Weil so lange man ja nur Vorwürfe macht, dann macht es keiner für die Aktivisten, wir wissen eh alle dass die Lügen, man macht es für die echten Opfer.

    Und sobald man festgestellt hat, okay, das Verfahren ist jetzt wieder in sich zusammengefallen, weil es keinerlei Beweise gab, dann heißt es jetzt sofort, wenn man auch nur daran denkt dass es üble Folgen für die Falschaussage gibt, muss man sich im klarem sein, dass man damit ja die echten Leute abschreckt, die wirklich sowas berichten wollen.

    Die sind irgendwie nur wichtig, so lange man ihre Legitimität stehlen will, wenn es darum geht dass man die als menschliches schutzschild braucht.

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  • Avatar von Reiner Fall
    • Reiner Fall

    mehr als 1000 Beiträge seit 14.01.2016

    Antwort auf Re: "Nun sind diese Vorwürfe laut der Berliner Staatsanwaltschaft nicht zu " von Rkahr.

    Rkahr schrieb am 31.08.2023 09:04:

    Das konnte man am ersten Tag der Berichtserstattung sehen, wie das ausgeht.

    Sobald jemand zur Polizei geht, und selber Anzeige erstattet, wird das Verfahren ernst genommen. Sobald es anonym und am besten noch nur über Social Media ist, wird das Verfahren eingestellt, weil da sicher ist dass die es eh nicht ernst meinen, und keine Beweise haben.

    Kann man mittlerweilen Geld drauf wetten.

    Und die echten Opfer, die sich sowas nicht nur wegen online clout oder Aktivismus ausdenken?

    Wenn sich jemand etwas Ausdenkt, ist er ein Opfer? Warum?

    Die sind irgendwie ganz vorne mit dabei, da geht es nicht leichter, da ist das alles voll klar, die sind so lange wichtig wie man sich vor der Verantwortung drücken will. Weil so lange man ja nur Vorwürfe macht, dann macht es keiner für die Aktivisten, wir wissen eh alle dass die Lügen, man macht es für die echten Opfer.

    Und sobald man festgestellt hat, okay, das Verfahren ist jetzt wieder in sich zusammengefallen, weil es keinerlei Beweise gab, dann heißt es jetzt sofort, wenn man auch nur daran denkt dass es üble Folgen für die Falschaussage gibt, muss man sich im klarem sein, dass man damit ja die echten Leute abschreckt, die wirklich sowas berichten wollen.

    Die sind irgendwie nur wichtig, so lange man ihre Legitimität stehlen will, wenn es darum geht dass man die als menschliches schutzschild braucht.

    Gott, was für ein geschwurbel. Bitte vor dem Schreiben erst einmal die Gedanken sortieren.

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