.. die dann für alle Jugendliche, also Frauen und Männer zu gelten hätte, und in dafür vorher zertifizierter Umgebung im Sinne in gemeinwohlorientierten Umgebungen abgeleistet werden könnte.
Natürlich gab es früher berechtigte Kritik an so manchem Gammeleffekt. Aber galt das für den Zivil- oder Wehrdienst generell? Es war die letzte Gelegenheit außerhalb seiner sonstigen Wohlfühlblase mit etwa männlich gleichartigen Mitstreitern aus allen Gesellschafftsschichtens ich innerhalb eines zentralen Anliegens zu betätigen.
Ungerecht war eher, das es zuviele Schlupflöcher oder forcierte Ausnahmen möglich waren sich generell vor den 12, 15 bis 18 Monaten zu drücken.
Akzeptieren wir weiterhin eine gesellschaftliche weit fortgeschrittene Abgrenzung / Separierung, welche nach einer verpflichtenden Schulzeit (auf unterschiedlichen Laufbahmen und Einrichtungen, hin zu diversen Abschlüssen) nur noch die partielle Führerscheinprüfung als gemeinschaftlich wahrgenommenes Event (theoretischer Unterricht) kennt? Aber sonst keinerlei Kontakt zu anderen gesellschaftlichen Herausforderungen und Anstrengungen aufbaut werder! Wie schon zu Zeiten des damaligen Zivildienst muss ja die Zeit nicht nur bei der Bundeswehr verbracht werden. Es exisitiert jetzt schon ein breites Spektrum von annerkannten Gemeinwohlaufgaben, wo sich leider nur BuFdies für interessieren. Ist das zielführend oder gerecht?
Ein Ergebnis sieht man ja in UK, wo eine elitäre Schullaufbahn nachdrücklich dafür sorgt das die Zöglinge der Upper-Class nichts mehr mit den meisten Jugendlichen in der gleichen Altersklasse gemein haben. Und mit demzufolge mit dem Rest der gesellschaftlichen Realität (sowie Beschränkungen sowie Herausforderungen) auch nicht!
Eine wiederholte Dienstpflichtzertifizierung soll unter anderem dafür Sorge tragen das jeder sich rechtzeitig für was auch immer für eine verpflichtenden Dienstrealisierung seiner Wahl melden kann, und dabei "vor Ort" nicht als HiWi ausgenutzt oder "billiger" Arbeiter verheizt wird. Wer hier trotzdem sich bei der jeglicher Dienstausführung verweigert, sollte nicht vor zeitnahen Sanktionen "verschont" werden.
Ja selbst das Grundgesetz kann für eine verpflichtende allgemeine Dienstpflicht für ale Jugendliche geändert werden, was in manchen Staaten der westlichen Welt selbstverständlichkeit dann auch für Prominente gilt. Aber hierzulande lamentieren gerade die parlamentarischen Hinterbänkler über vermeintliche formale Hürden, die selbst die meiste Energie dafür aufbringen, persönlich möglichst große Karriere- und Gehaltsprüngen zu machen.
Mit einer abgeleisteten Dienstpflicht wüssten viele zukünftige Parlamentarier wenigstens was es heisst bei Wind- und Wetter um 6 Uhr früh den Dienst antreten zu müssen, oder monatelang mit real existierende Herausforderungen konfrontiert zu werden welche nicht über Schriftsätze oder App-Unterstützung abzuhandeln wären.
Warum nicht grundlegend abwägend über eine algemeine Dienstpflicht nachdenken ..
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Black-Jack
Warum nicht grundlegend abwägend über eine algemeine Dienstpflicht nachdenken ..
- Serian Re: Warum nicht grundlegend abwägend über eine algemeine Dienstpflicht nachdenke
- Lex Icon Wenn Dienstpflicht, dann doch bitte mit bürgerlichem Gehalt
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Daniel Unruh
Nägel mit Köpfen
- andimar Re: Nägel mit Köpfen