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Avatar von heiner49
  • heiner49

mehr als 1000 Beiträge seit 22.02.2004

Die Diskussion um Werte, Regeln und Verträge hat ihre Grundlage verloren

Die gelten alle nur, solange beide Seiten profitieren.

Entscheidend ist doch, was erreicht wird. In Afghanistan wurde durch die NATO nichts erreicht außer vielen Toten, also war das Mist von vorne bis hinten. Und in der Ukraine erreicht Russland anscheinend auch nichts anderes und dann wird man es dort genauso bilanzieren müssen. Wenn es Russland um die eigene Sicherheit ging, dann möchte ich gerne wissen, wo Russland jetzt gerade konkret seine eigene Sicherheit stärkt.

Falls doch, dann wird man nachher anerkennen müssen, daß Russland Erfolg hatte. Dann wird es irgendwann vielleicht einen Friedensvertrag geben und irgendwann werden vielleicht auch die Sanktionen aufgehoben.

Die Reaktion des Westens auf den Krieg waren für Russland absehbar und die Folgen kommen nicht überraschend.

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  • Avatar von Der Skeptiker (1)
    • Der Skeptiker (1)

    mehr als 1000 Beiträge seit 28.07.2017

    Antwort auf Die Diskussion um Werte, Regeln und Verträge hat ihre Grundlage verloren von heiner49.

    DAs geht ja gar nicht, dass Russland Erfolg hat - das darf einfach nicht sein. Und dafür ist jedes Mittel recht.

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  • Avatar von Reiner Fall
    • Reiner Fall

    mehr als 1000 Beiträge seit 14.01.2016

    Antwort auf Re: Die Diskussion um Werte, Regeln und Verträge hat ihre Grundlage verloren von Der Skeptiker (1).

    Der Skeptiker (1) schrieb am 28.04.2022 15:39:

    DAs geht ja gar nicht, dass Russland Erfolg hat - das darf einfach nicht sein. Und dafür ist jedes Mittel recht.

    ... und wenn es letztendlich heißt Europa zu opfern.

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  • Avatar von heiner49
    • heiner49

    mehr als 1000 Beiträge seit 22.02.2004

    Mit der Eroberung der Krim hätte man sich abgefunden

    Antwort auf Re: Die Diskussion um Werte, Regeln und Verträge hat ihre Grundlage verloren von Der Skeptiker (1).

    Das war ein gelungener Coup Putins. Irgendwann hätte man auch die Sanktionen beendet. Die Krim ist ja auch schon was und mit der neuen Brücke für Russland gut nutzbar. Das hat Putins Ansehen gestärkt. NS2 hätte in Betrieb gehen können. Putin hätte seinen Lebensabend in seiner Villa verbracht und sein Image als erfolgreicher und gerissener Stratege behalten. Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist.

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  • Avatar von FIAE-Flix
    • FIAE-Flix

    mehr als 1000 Beiträge seit 20.02.2004

    Es ging doch nie um die Nato als Bedrohung

    Antwort auf Re: Die Diskussion um Werte, Regeln und Verträge hat ihre Grundlage verloren von Der Skeptiker (1).

    Nun wenn der Erfolg tatsächlich weniger Nato an der Grenze und generell weniger Bedrohung durch die Nato hätte sein sollen - dann konnte das nie ein Erfolg werden. Es passiert ja genau wie zu erwarten war das exakte Gegenteil. Mehr Rüstung, mehr Truppen an der Grenze, ggf. noch mehr Nato Staaten mit Grenze zu Russland.

    Und da ich Putin nicht für total verblödet halte, gehe ich davon aus dass der das auch wusste. Insofern war das nur eine Nebelkerze. Der Mann ist Geheimdienstmann, da rechne ich eh nicht unbedingt damit, dass er tut was er sagt wegen dem was er sagt. Wobei es dafür schon reicht Politiker zu sein.

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  • Avatar von Schmerzbefreit
    • Schmerzbefreit

    mehr als 1000 Beiträge seit 04.08.2009

    Antwort auf Es ging doch nie um die Nato als Bedrohung von FIAE-Flix.

    aktuell sehe ich das so das er genaz genau weiss was geht und
    alles von vorne herein geplant hat.

    sollten nun die neuen schweren waffen anrollen würde ich die 1km nach der grenze einfach wegblasen wenn ich er wäre... schaun wir mal ob ich recht haben werde...
    nicht das ich strategisch denken kann oder so (obwohl damals Jahrelang C&C gespielt...) ... ist einfach mal so geraten... die chancen dafür stehen höher als 6 richtige im lotto würd ich sagen...

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (29.04.2022 16:39).

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  • Avatar von FIAE-Flix
    • FIAE-Flix

    mehr als 1000 Beiträge seit 20.02.2004

    Antwort auf Re: Es ging doch nie um die Nato als Bedrohung von Schmerzbefreit.

    Schmerzbefreit schrieb am 29.04.2022 16:39:

    aktuell sehe ich das so das er genaz genau weiss was geht und
    alles von vorne herein geplant hat.

    Sicher hat er das, und zwar sicher mit langem Vorlauf. Deswegen halte ich das "Nato-Ultimatum" auch nur für ein Feigenblatt, bei dem die Ablehnung schon eingeplant war.

    sollten nun die neuen schweren waffen anrollen würde ich die 1km nach der grenze einfach wegblasen wenn ich er wäre... schaun wir mal ob ich recht haben werde...
    nicht das ich strategisch denken kann oder so (obwohl damals Jahrelang C&C gespielt...) ... ist einfach mal so geraten... die chancen dafür stehen höher als 6 richtige im lotto würd ich sagen...

    Das wäre sicher sinnvoll und wollen tut er das eben so sicher. Es wird wohl nur absehbar nicht ganz so einfach sein, sonst würde es doch schon längst keine ukrainischen Panzer, Artillerie oder generell Nachschub für die geben.

    Fängt ja schon mal damit an, dass man genau wissen muss, wann die wo lang fahren - zumindest wenn man die aus der ferne erledigen will mit Marschflugkörpern z.b.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (29.04.2022 17:10).

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