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  • Naturzucker

mehr als 1000 Beiträge seit 06.03.2012

Wieso müssen sich Klima- und Migrations-aktivisten nicht genau so rechtfertigen?

Wer in diesen Zeiten für die Einhaltung der Bürgerrechte und für die Freiheit eintritt, der hat einen schweren Stand. Schnell wird ihm eine Nähe zu Extremisten angedichtet und die Bewegung der Querdenker, welche keineswegs von Extremisten dominiert wird, wurde durch die üblichen Methoden öffentlich diskreditiert, so dass der Begriff "Querdenker" heute genau so eine negative Klassifizierung darstellt wie früher einmal der Begriff "Kommunist" oder "Sozialist".

Schaut man sich dagegen andere Bewegungen an, die ja auch aus einer Position der Minderheit für ihre Ziele werben und öffentlich eintreten, dann müssen sich diese komischerweise nie dafür rechtfertigen oder von irgendwelchen Extremisten distanzieren. Das Bild der veröffentlichten Berichterstattung sieht dort ganz anders aus.

Offenbar haben wir es bei den Leitmedien mit einem Framing und einem veröffentlichten Narrativ zu tun. Der entweder die Politik vor sich her treibt oder von der Politik benutzt wird, um die Gesellschaft mal in die eine oder andere Richtung umzupolen.

Wer mit dem Strom schwimmt, der hat dort einen leichten Stand. Dessen Karriere und Einkommen sind nicht gefährdet. Der genießt öffentliches Ansehen.

Wer es wagt, sich gegen den Strom zu stellen, der muss mit allerlei Konsequenzen rechnen, die bis zu einer medialen öffentlichen Hinrichtung und einer Vernichtung der Existenz reichen.

Die Polarisierung ist daher offenbar Mittel zum Zweck, um auf einfache Weise eine ergebnisoffene Debatte im Keim zu ersticken und statt dessen seine Agenda auf kurzem Weg durchzusetzen.

Die Polarisierung ist daher politisch gewollt, entweder von den Leitmedien und / oder von der Politik selbst.

Man muss nur einmal in die Niederlande schauen. Dort haben in den letzten Tagen Geschäfte, Restaurants und Kaffees geöffnet. Trotz einer Inzidenz über 300. Die wäre bei den von Rottönen beherrschten Karten der Medien hierzulande überhaupt gar nicht mehr darstellbar. Das, was vor Wochen noch gelb und orange war, wurde über Nacht plötzlich rot und dunkelrot. Eine Inzidenz von über 300 würde da ein Loch in die Karte brennen. Gemeinden, die sich trauen würden, bei solchen Werten wieder einen Schritt in Richtung normales Leben zu gehen, sähen sich massivsten Angriffen der Medien ausgesetzt.

Mit dem Alarmismus, der die Berichterstattung deutscher Medien kennzeichnet, wäre eine Öffnung in den Niederlanden unmöglich.

Wie erklären uns die Medien, dass wir hier bei Inzindenzen von um die 150 Ausgangssperren und geschlossene Geschäfte wie Restaurants haben, während bei doppelt so hohen Werten unsere unmittelbaren Nachbarn versuchen, wieder zu einem normalen Leben zurück zu kehren?

Wie erklären uns die Medien, dass in anderen Ländern bei vergleichbaren oder höheren Inzidenzen das öffentliche Leben weitaus weniger eingeschränkt wird als in Deutschland?

Meistens gar nicht. In der Regel wartet man ab, ob es nicht vielleicht doch schief geht. Das Ende des schwedischen Sonderweges wurde ja schon oft herbei geschrieben. Doch seit dem dort weniger Menschen an oder mit Corona sterben als in Deutschland schweigt man lieber genau so darüber wie über die Schweiz, die ihren Bürgern auch mehr Freiheiten lässt und trotzdem bei den aktuellen Zahlen nicht schlechter da steht.

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