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  • Onkel Heinerich

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„Vorschläge für einen Dialog“ als Fehdehandschuh

Sich selbst auf der Seite der angenommenen „Guten“ - gut, weil widerspruchslos regierungskonform unhinterfragt Anweisungen gefolgt wird, in der Hoffnung, persönlich davon profitieren zu können – stellen und dann von oben herab „großmütig“ Bedingungen zu diktieren, wie sich die Gegenseite zu unterwerfen habe, damit ein „Dialog“ mit ihr möglich werde („Brav, Hundi, fein gemacht“).

„Aufseiten der Mehrheitsbevölkerung, der Politik und der Medien wäre eine gelassenere und differenziertere Sicht erforderlich.“
Dazu müssten die Medien erst einmal auf Diffamierungs- und Verleumdungskampagnen gegen anerkannte, hochqualifizierte Experten verzichten und bezüglich ihres sprachlichen Hassarsenals (“Covidioten“ etc.) abrüsten. Sowie zu erkennen geben, dass sie überhaupt sprachfähig sind (im Moment sieht man nur den Schaum). Und die Politik müsste Abstand von der Zerstörung der Demokratie nehmen, den Krieg gegen die Bevölkerung einstellen und vor allem – Achtung, ganz schwer – dem Volk nicht als Züchter und Züchtiger einer Viehherde, sondern als Staatsdiener mündiger Bürger gegenübertreten.

„die anderen Opfer der Pandemie scheinen weniger Mitgefühl zu erregen“
Aus einem Diffamierungsduktus wie diesem heraus einen Dialog vorschlagen? Das ist doch Hohn! Wenn der Bundespräsident salbungsvoll einen Kranz zum Gedenken an die Coronatoten niederlegt, deren Anzahl die Regierung mitzuverantworten hat (durch falsche Maßnahmen und durch Zahlenmystik), lässt sich das als Ausbund von Scheinheiligkeit bezeichnen. Wo ist denn das „Mitgefühl“ der Regierung und der Medien gegenüber den isoliert Sterbenden und deren Angehörigen? Wo ist denn das „Mitgefühl“ gegenüber den Behandlungsbedürftigen, wenn 20 Kliniken geschlossen und 9000 Stellen abgebaut werden?

„Es kann niemanden gleichgültig lassen, dass Existenzen bedroht sind, wie schwierig es für sozial Benachteiligte ist, mit den Restriktionen umzugehen, welche gesundheitliche und psychische Schäden entstehen und was für eine Minderung der Lebensqualität ein Dauerausnahmezustand darstellt.“
Doch, Politik und Medien lässt das nicht nur gleichgültig, sie befördern das, nachhaltig.

„Dass eine zeitlich noch nicht absehbare Einschränkung der Grundrechte Gefahren in sich birgt, wird jeden Demokraten beunruhigen.“
Ja, Demokraten. Nicht jedoch Politik und Medien, die mit dem IfSG die Beerdigung der Demokratie feiern.

Dann wird es absurd:
„Es genügt nicht, sich immer wieder auf einige Wissenschaftler zu berufen (Ioannidis, Bhakdi), deren Veröffentlichungen umstritten und zumeist veraltet sind.“

Von wegen „einige Wissenschaftler“ – Der bloßen Anzahl der die Great Barrington Declaration unterzeichnenden Wissenschaftler hat die Regierung quantitativ fast nichts entgegenzusetzen (qualitativ überhaupt nichts).

Die Studien von Ioannidis sind aktuell, Bhakdis ebenfalls aktuelle Veröffentlichungen sind allenfalls bei den Studienabbrechern der Politologie, die „Faktenchecker“ betreiben, „umstritten“ oder bei solchen Postillen wie dem „Tagesspiegel“, die vor Hetze triefen.
Auf wen beruft sich die Regierung? Auf den Tierarzt Wieler, einen Charité-Mitarbeiter, dessen Qualifikation „umstritten“ ist und einen maoistischen Germanisten (für die Panik-Politik).

Die Mehrheit der Wissenschaftler dann noch als „Abweichler“ zu titulieren, ist nicht mal mehr ein Witz.

„Angriffe gegen Journalisten“ – Ja, das ist schlimm. Boris Reitschuster wurde von einer Flasche am Kopf getroffen (wohl kaum von „Querdenkern“ geworfen), ihm wurde das Handy, dass er für seinen Livestream nutzt, aus der Hand geschlagen (von einem Polizisten), auf der Bundespressekonferenz wird er angegangen und denunziert (von „Kollegen“). Das steht in der Tat „im Widerspruch zur erklärten Gewaltfreiheit, ganz abgesehen davon, dass ein Grundrecht beschädigt wird.“

„Eine gewagte Unterstellung ist auch der pauschale Vorwurf, die etablierten Medien seien regierungsbeflissen.“
Ach? Anne Will interviewt die Kanzlerin – das war nicht „regierungsbeflissen“? Nein, es war schlimmer.

Um es kurz zu machen: Lasst den Fehdehandschuh einfach liegen. Der Autor hat mehr als deutlich gemacht, dass sein Verständnis eines „Dialoges“ darin besteht, dass ein Wackeldackel seinen Äußerungen zustimmt.

PS: „fortlaufend alle relevanten Daten und Aspekte zum Pandemiegeschehens zu sammeln“ Wow. Warum ist das RKI nicht auf die Idee gekommen?

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  • Avatar von KatiH
    • KatiH

    mehr als 1000 Beiträge seit 13.07.2000

    Antwort auf „Vorschläge für einen Dialog“ als Fehdehandschuh von Onkel Heinerich.

    Onkel Heinerich schrieb am 02.05.2021 19:51:

    Sich selbst auf der Seite der angenommenen „Guten“ - gut, weil widerspruchslos regierungskonform unhinterfragt Anweisungen gefolgt wird, in der Hoffnung, persönlich davon profitieren zu können – stellen und dann von oben herab „großmütig“ Bedingungen zu diktieren, wie sich die Gegenseite zu unterwerfen habe, damit ein „Dialog“ mit ihr möglich werde („Brav, Hundi, fein gemacht“).

    Das ist doch ein sehr schlichtes, verschwörungsideologisches Weltbild, was du da präsentierst: böse Regierungen, dumme Schlafschafe und eine paar Aufgewachte wie dir.

    Ich überspringe mal einen Teil...

    Die Studien von Ioannidis sind aktuell, Bhakdis ebenfalls aktuelle Veröffentlichungen sind allenfalls bei den Studienabbrechern der Politologie, die „Faktenchecker“ betreiben, „umstritten“ oder bei solchen Postillen wie dem „Tagesspiegel“, die vor Hetze triefen.

    Bhakdi hat doch gar nichts zu Corona veröffentlicht. Der hat mal vor Jahrzehnten über Zellmembranen geforscht. 2016 hat er dann ein ziemlich alarmistisches Sachbuch "Schreckgespenst Infektionen – Mythen, Wahn und Wirklichkeit" geschrieben, welches dann die Basis für sein nächstes Buch "Corona Fehlalarm" zu Beginn der Corona-Pandemie war.

    Und was er sonst so zu Corona sagt, ist doch auch voller Peinlichkeiten: im Herbst war für ihn die Pandemie beendet, eine zweite Welle würde es nicht geben. Zu einem Zeitpunkt, als für die Fachwelt schon die zweite Welle in Anmarsch war. Hat er sich jemals zu seinem damaligen Fehlprognose geäußert? Und das ist nur ein Beispiel, soll ich noch was zu seiner Empfehlung für Chlordioxid raussuchen?

    Auf wen beruft sich die Regierung? Auf den Tierarzt Wieler, einen Charité-Mitarbeiter, dessen Qualifikation „umstritten“ ist und einen maoistischen Germanisten (für die Panik-Politik).

    Wenn man inhaltlich nichts kritisieren kann, muss man halt die Leute persönlich angreifen und beleidigen. Du kommst mir vor, als hättest du zu viele Hollywood-Filme gesehen und das zu deinem Weltbild gemacht: Regierung böse, Rebellen gut. Get a life!

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  • Avatar von Maulkorb
    • Maulkorb

    338 Beiträge seit 29.08.2020

    Antwort auf „Vorschläge für einen Dialog“ als Fehdehandschuh von Onkel Heinerich.

    Onkel Heinerich schrieb am 02.05.2021 19:51:

    Dazu müssten die Medien erst einmal auf Diffamierungs- und Verleumdungskampagnen gegen anerkannte, hochqualifizierte Experten verzichten und bezüglich ihres sprachlichen Hassarsenals (“Covidioten“ etc.) abrüsten.

    Genau das wird niemals passieren, denn damit würden sie ihre Glaubwürdigkeit (zumindest bei dem Teil der Bevölkerung, wo diese noch vorhanden ist) verlieren. Meines Erachtens ist die Situation hoffnungslos verfahren, es herrscht längst ein unerbittlicher Krieg um die öffentliche Meinung.

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  • Avatar von Radio Controlled
    • Radio Controlled

    mehr als 1000 Beiträge seit 24.07.2007

    Regierung böse, Rebellen gut. Get a life!

    Antwort auf Re: „Vorschläge für einen Dialog“ als Fehdehandschuh von KatiH.

    böse Regierungen, dumme Schlafschafe und eine paar Aufgewachte wie dir.

    schön das Weltbild der Quer*Schenker "Rebellen" zusammengefasst... :-D

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  • Avatar von jsjs
    • jsjs

    mehr als 1000 Beiträge seit 25.12.2019

    Antwort auf „Vorschläge für einen Dialog“ als Fehdehandschuh von Onkel Heinerich.

    Sich selbst auf der Seite der angenommenen „Guten“ - gut, weil widerspruchslos regierungskonform unhinterfragt Anweisungen gefolgt wird, in der Hoffnung, persönlich davon profitieren zu können – stellen und dann von oben herab „großmütig“ Bedingungen zu diktieren, wie sich die Gegenseite zu unterwerfen habe, damit ein „Dialog“ mit ihr möglich werde („Brav, Hundi, fein gemacht“).

    Dein Post ist exemplarisch für die "Diskussionskultur" der Querdenker. Anstatt sich mit den Argumenten der Gegenseite auseinanderzusetzen nur Beleidigungen und Herabsetzungen.

    Wie kommst du eigentlich drauf, dass man unhinterfragt Anweisungen folgt? Ist ja nicht so, dass es keine Argumente fürs Maskentragen, Abstandregeln etc. gäbe. Manch einem leuchten die ein, andere führen sich trotzig wie ein kleines Kind auf, und meinen, gegen die Regierung zu sein, wäre so etwas wie "selber denken".

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (03.05.2021 10:04).

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  • Avatar von Maulkorb
    • Maulkorb

    338 Beiträge seit 29.08.2020

    Antwort auf Re: „Vorschläge für einen Dialog“ als Fehdehandschuh von jsjs.

    jsjs schrieb am 03.05.2021 10:03:

    Wie kommst du eigentlich drauf, dass man unhinterfragt Anweisungen folgt? Ist ja nicht so, dass es keine Argumente fürs Maskentragen, Abstandregeln etc. gäbe. Manch einem leuchten die ein, andere führen sich trotzig wie ein kleines Kind auf, und meinen, gegen die Regierung zu sein, wäre so etwas wie "selber denken".

    Selber denken geht so:

    https://tkp.at/2021/04/28/beispiel-usa-zeigt-masken-schaden-mehr-als-sie-nutzen/

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    • jsjs

    mehr als 1000 Beiträge seit 25.12.2019

    Antwort auf Re: „Vorschläge für einen Dialog“ als Fehdehandschuh von Maulkorb.

    Maulkorb schrieb am 03.05.2021 22:09:

    jsjs schrieb am 03.05.2021 10:03:

    Wie kommst du eigentlich drauf, dass man unhinterfragt Anweisungen folgt? Ist ja nicht so, dass es keine Argumente fürs Maskentragen, Abstandregeln etc. gäbe. Manch einem leuchten die ein, andere führen sich trotzig wie ein kleines Kind auf, und meinen, gegen die Regierung zu sein, wäre so etwas wie "selber denken".

    Selber denken geht so:

    https://tkp.at/2021/04/28/beispiel-usa-zeigt-masken-schaden-mehr-als-sie-nutzen/

    "selber denken" geht so, dass man einen Link postet? Was ist daran jetzt "selber"? Du suchst dir die Belege, die dir passen und hältst das für "selber denken"?

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  • Avatar von Maulkorb
    • Maulkorb

    338 Beiträge seit 29.08.2020

    Antwort auf Re: „Vorschläge für einen Dialog“ als Fehdehandschuh von jsjs.

    jsjs schrieb am 04.05.2021 09:10:

    Maulkorb schrieb am 03.05.2021 22:09:

    jsjs schrieb am 03.05.2021 10:03:

    Wie kommst du eigentlich drauf, dass man unhinterfragt Anweisungen folgt? Ist ja nicht so, dass es keine Argumente fürs Maskentragen, Abstandregeln etc. gäbe. Manch einem leuchten die ein, andere führen sich trotzig wie ein kleines Kind auf, und meinen, gegen die Regierung zu sein, wäre so etwas wie "selber denken".

    Selber denken geht so:

    https://tkp.at/2021/04/28/beispiel-usa-zeigt-masken-schaden-mehr-als-sie-nutzen/

    "selber denken" geht so, dass man einen Link postet? Was ist daran jetzt "selber"? Du suchst dir die Belege, die dir passen und hältst das für "selber denken"?

    Das selbst denken besteht darin zu erkennen, dass es sich hierbei um die Realität und somit um ein Faktum handelt. Jegliche theoretische Betrachtung, die einen angeblichen Nutzen von Masken oder Abstand zeigen soll, scheitert daran.

    Es ist ein Grundsatz der Wissenschaft, dass deren Theorien an der Erfahrung scheitern können müssen. Ansonsten ist die Grenze zur Religion überschritten.

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    • jsjs

    mehr als 1000 Beiträge seit 25.12.2019

    Antwort auf Re: „Vorschläge für einen Dialog“ als Fehdehandschuh von Maulkorb.

    Maulkorb schrieb am 04.05.2021 19:42:

    jsjs schrieb am 04.05.2021 09:10:

    Maulkorb schrieb am 03.05.2021 22:09:

    jsjs schrieb am 03.05.2021 10:03:

    Wie kommst du eigentlich drauf, dass man unhinterfragt Anweisungen folgt? Ist ja nicht so, dass es keine Argumente fürs Maskentragen, Abstandregeln etc. gäbe. Manch einem leuchten die ein, andere führen sich trotzig wie ein kleines Kind auf, und meinen, gegen die Regierung zu sein, wäre so etwas wie "selber denken".

    Selber denken geht so:

    https://tkp.at/2021/04/28/beispiel-usa-zeigt-masken-schaden-mehr-als-sie-nutzen/

    "selber denken" geht so, dass man einen Link postet? Was ist daran jetzt "selber"? Du suchst dir die Belege, die dir passen und hältst das für "selber denken"?

    Das selbst denken besteht darin zu erkennen, dass es sich hierbei um die Realität und somit um ein Faktum handelt. Jegliche theoretische Betrachtung, die einen angeblichen Nutzen von Masken oder Abstand zeigen soll, scheitert daran.

    Es ist ein Grundsatz der Wissenschaft, dass deren Theorien an der Erfahrung scheitern können müssen. Ansonsten ist die Grenze zur Religion überschritten.

    Da lehnst du dich aber ganz schön weit aus dem Fenster. Vor allem angesichts der sehr, sehr dürftigen Qualität dies Artikels.

    "Beispiel USA zeigt: Masken schaden mehr als sie nutzen"

    Nach der Überschrift würde man jetzt eine Erklärung erwarten, warum Masken mehr schaden als sie Nutzen. Wissenschaft beschäftigt sich mit den Gründen, den Gesetzmäßigkeiten.
    Finden tut man in dem Artikel aber nur eine Korrelation - sofern die überhaupt stimmt.

    Ein schlichter Verweis auf Fallzahlen soll belegen, dass Masken nicht nur nichts nützen, sondern sogar schaden? Warum eigentlich? Wo ist da das Argument?

    Die Wissenschaft kennt Gesetzmäßigkeiten und Wirkbedingungen. Tritt ein erwartetes Ereignis nicht ein, schaut man u.a. nach den Wirkbedingungen, gegenläufigen Wirkungen etc.. Das alles bleibt der Artikel schuldig. Er schaut auf Fallzahlen, stellt die in ein Verhältnis zu Maskenpflicht (was nicht dasselbe ist wie Maskentragen), blendet alle anderen Umstände schlicht aus und erdreistet sich gar eine Behauptung aufzustellen, Masken würden schaden.

    Dein Akt des "selber Denkens" hat vermutlich schlicht darin bestanden, einem Link auf diesen Artikel zu folgen und deine Meinung dort bestätigt zu finden. Vermutlich hast du noch nicht einmal die dort aufgeführten "Fakten" geprüft. Und ganz sicher hast du keine weiteren Überlegungen angestellt.

    Das trifft das "querdenken" eigentlich ganz gut.

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  • Avatar von Maulkorb
    • Maulkorb

    338 Beiträge seit 29.08.2020

    Antwort auf Re: „Vorschläge für einen Dialog“ als Fehdehandschuh von jsjs.

    jsjs schrieb am 04.05.2021 22:10:

    Da lehnst du dich aber ganz schön weit aus dem Fenster. Vor allem angesichts der sehr, sehr dürftigen Qualität dies Artikels.

    "Beispiel USA zeigt: Masken schaden mehr als sie nutzen"

    Nach der Überschrift würde man jetzt eine Erklärung erwarten, warum Masken mehr schaden als sie Nutzen. Wissenschaft beschäftigt sich mit den Gründen, den Gesetzmäßigkeiten.
    Finden tut man in dem Artikel aber nur eine Korrelation - sofern die überhaupt stimmt.

    Die Korrelation ist die Beobachtung. "Mehr schaden als nutzen" ist der Grund und die Gesetzmäßigkeit, die diese Beobachtung erklären kann. Das ist ungefähr wie die Beobachtung, dass Gegenstände nach unten fallen. Daraus lässt sich das physikalische Gesetz ableiten, dass es offenbar eine Schwerkraft gibt.

    Ein schlichter Verweis auf Fallzahlen soll belegen, dass Masken nicht nur nichts nützen, sondern sogar schaden? Warum eigentlich? Wo ist da das Argument?

    Es ist auch noch nicht vollständig geklärt, warum es eigentlich Schwerkraft gibt. Im Raum stehen Thesen wie Raumkrümmung oder Gravitonen. Dennoch kommt normalerweise niemand ernsthaft auf die Idee deshalb zu leugnen, dass Gegenstände nach unten fallen.

    Die Wissenschaft kennt Gesetzmäßigkeiten und Wirkbedingungen. Tritt ein erwartetes Ereignis nicht ein, schaut man u.a. nach den Wirkbedingungen, gegenläufigen Wirkungen etc.. Das alles bleibt der Artikel schuldig. Er schaut auf Fallzahlen, stellt die in ein Verhältnis zu Maskenpflicht (was nicht dasselbe ist wie Maskentragen), blendet alle anderen Umstände schlicht aus und erdreistet sich gar eine Behauptung aufzustellen, Masken würden schaden.

    Ohne Maskenpflicht kommt nur ein verschwindend kleiner Teil der Bevölkerung auf die Idee, eine Maske zu tragen. Das sieht man in den USA, Schweden oder Belarus.

    Du könntest ja einfach mal aus dem Fenster springen. Solange nicht bewiesen ist, dass da irgend etwas ist, was Schwerkraft hervor ruft, müsstest du ja dann auch problemlos fliegen können. Und falls du doch runter fallen und dir alle Knochen brechen solltest, dann liegt das ganz bestimmt an "anderen Umständen" aber keinesfalls an der Schwerkraft...

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