Mal ehrlich, ich halte nicht viel von Coronaleugnern und Verschwörungstheoretikern, aber es wäre doch sehr verwunderlich, wenn soviel freiheitseinschränkende Maßnahmen nicht auf Widerspruch stoßen würde. Wenn die ganze Herde da klaglos ins Gatter gehoppelt wäre, ohne dass der eine oder andere gerufen hätte, "aber nicht mir mir!", hätte man ja ernsthaft den Verdacht haben müssen, dass uns allen irgendwer was ins Wasser getan hätte, um uns gefügig zu machen. LOL.
Keine Party mehr, keine Gruppentreffen, Ausgangssperre, Gesichtsverdeckung wie bei den Muselmanen, nee das kotzt immer mal wieder der eine oder andere ab und sucht Begründungen, warum ihm dies nicht gefallen muss, egal welche Argumente die Staatsaufsicht dafür hat.
Und im Übrigen ist es eher gesund, den Politikern an der Regierung nicht zu trauen, allein an dem, wie die Coronakrise übers Jahr hier läuft, erkennt man, dass diese Leute Scheiße sind.
Die Zahl der Coronaleugner mag angesichts der Härte der Freiheitsbeeinträchtigungen und der Vielzahl von Betroffenen, die ihrer Arbeit oder ihrem Gewerbe nicht nachgehen können, recht klein sein, andererseits wissen wir alle aus der Geschichte, wie gefährlich und qualvoll Pestepidemien sein können, das macht uns vorsichtig.
Grundsätzlich glaube ich jedoch nicht, dass die Zahl der Verschwörungstheoretiker generell sehr klein ist, zumal, soweit ich mich umgehört habe, es praktisch keine Familie gibt, in deren Verwandtschaft nicht wenigstens eine merkwürdige Figur existiert, die ans Chippen oder Chemtrails oder sonst was Blödem glaubt. Letztlich ist sowas die Konsequenz eines undurchsichtigen Machtgefüges, wo wenige Menschen große Macht und Reichtümer auf sich vereinen, während man selber eher Ohnmächtigkeitsgefühle hegt.
Wut, Irrsinn und schräge Gedanken sind normal, wenn’s nicht zu viele werden, die ihre Krise bekommen. Wenn hinter jedem Blödsinn der Verfassungsumsturz vermutet wird und der Geheimdienst aufmarschiert, ist das nicht weniger krank.