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Avatar von marduks
  • marduks

mehr als 1000 Beiträge seit 03.03.2014

Es gab und gibt keinen ukrainischen Bürgerkrieg

Es gibt nur einen Krieg Russlands gegen die Ukraine.

Dieser fing 2014 an. Bis Feb 2022 mit informellen Truppen, "Touristen" und Söldnern. Seither mit der regulären Armee.

Auch die russischsprachigen Ukrainer - die angeblich laut Putins Trollen verfolgt und massakriert werden - wollen nichts von Putins Terrorreich wissen. Deshalb kommt der russische Vormarsch auch im Osten nicht vorwärts.

Heyden sollte sich auch mal das Ergebnis des Unabhängigkeitsreferendums von 1991 ansehen. Es gab eine klare Mehrheit, auch auf der Krim.
Schon damals wollten die Ukrainer nichts mehr mit den Russen zu tun haben. Aus mehr als guten Gründen.

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  • Avatar von Frieder
    • Frieder

    mehr als 1000 Beiträge seit 24.07.2000

    Antwort auf Es gab und gibt keinen ukrainischen Bürgerkrieg von marduks.

    Aha. Und die 5 Stellige Anzahl an Toten, die OSZE special Monitoring Ukraine in den Jahren 2014-2022 dokumentiert hat? In den Berichten steht nirgends, daß diese tot umgefallen sind weil sie sich zu doll lieb gehabt haben, sondern wird ausführlich von gegenseitigem Beschuss berichtet. Ergo: Damals Bürgerkrieg, da beide Parteien Bürger der Ukraine waren.

    https://www.osce.org/ukraine-smm/reports

    Und wenn die Milizen der Volksrepubliken Donezk und Luhansk (sie Wikipedia Liste der Beteiligte am Konflikt) gegen die Ukrainische Armee kämpfen, wie soll man das anders bezeichnen als einen Bürgerkrieg? Ergo heute Bürgerkrieg in Ukraine.

    Mit diesem Posting scheint versucht zu werden, das offizelle Narativ zu stützen, aber es stimmt nicht mit einfach überprüfbaren Fakten überein.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (21.06.2022 00:32).

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  • Avatar von marduks
    • marduks

    mehr als 1000 Beiträge seit 03.03.2014

    Wieviele der Milizionäre waren

    Antwort auf Re: Es gab und gibt keinen ukrainischen Bürgerkrieg von Frieder.

    Einheimische und wieviele russische Söldner ?

    Ohne die russischen Waffenlieferungen, russische Söldner und russisches Geld hätte es keine dieser "Volksrepubliken" je gegeben.

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    • Suicido

    mehr als 1000 Beiträge seit 14.01.2010

    Antwort auf Wieviele der Milizionäre waren von marduks.

    marduks schrieb am 21.06.2022 00:46:

    Einheimische und wieviele russische Söldner ?

    Ohne die russischen Waffenlieferungen, russische Söldner und russisches Geld hätte es keine dieser "Volksrepubliken" je gegeben.

    Ohne CIA und amerikanische (politische und militärische) Einflussnahme wäre die Ukraine immer noch in der GuS.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (21.06.2022 09:23).

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  • Avatar von oldman123
    • oldman123

    mehr als 1000 Beiträge seit 25.11.2003

    Die ukrainische Regierung kämpft gegen Ukrainer

    Antwort auf Es gab und gibt keinen ukrainischen Bürgerkrieg von marduks.

    Ich hoffe meine Darstellung der Ereignisse in der Ukraine geben dir mal ein paar Hinweise, was 2014 in der Ukraine, im Donbas passiert ist.

    Was in den Nachrichten auf "euronews" gezeigt hat, hat man in den deutschen MSM vermieden den Nachrichtenzuschauern zu zeigen.

    Putsch in Kiew.

    Demonstrationen gegen die neue an die Macht geputschte Regierung in Dnepropetrowsk, Donezk, Lugansk und Charkow.
    Speziel polizeiliches Vorgehen gegen die Demonstranten in Donezk und Luganzk.
    Die gewählten Gouverneure der Oblaste die die Polizeieinsätze stoppten wurden abgesetzt und von Kiew bestimmten Leuten ersetzt.

    Ukr. Truppen wurden "zur Befriedung" in Richtung Donezk und Lugansk in Bewegung gesetzt, worauf hin sich die Bewohner aus Polizeibeständen bewaffneten. Um in den Oblasten stationierten Armeeeinheiten zu neutralisierten wurden die Kasernen besetzt - ohne schießen zu müssen. Die Soldaten konnten abziehen, bzw. einige aus den Oblasten stammenden Soldaten liefen zu den (zu dem Zeitpunkt noch nicht) Separatisten über.

    Von der neuen "Regierung" in den Oblasten wurde verlangt, die alten Gouverneure und Verwaltungen wieder einzusetzen und über eine Autonomie zu verhandeln. Dies wurde von Kiew abgelehnt und die ukr. Truppen drangen in die Oblaste und Städte ein und beschossen Donezk, Lugansk und umliegende Städte und Dörfer, speziell wo die nun als Separatisten bezeichneten bewaffneten Einheiten sich zur Wehr setzten. Obwohl die ukr. Armeeeinheiten in einem desolaten Zustand waren, konnten sie Teilweise in die Vororte und Stadtteile eindringen, wurden dann aber wieder vertrieben.

    Hunderttausende Zivilisten flohen wegen des Beschuss - vorrangig nach Russland aber auch in Richtung innere und westliche Ukraine. Weil die Gebiete um Donezk und Lugansk von der Versorgung abgeschnitten waren, lieferten die Russen hunderte Trucks mit Versorgungsgüter - die "Weißen Convois".
    Darauf hin unterstellte Kiew und besonders die westliche Propaganda, es würde sich um Waffenlieferungen handeln. An der Grenze wurden die LKW vom ukrainischen Zoll kontrolliert und keine Waffen gefunden. Da unter den ersten LKW einige waren, die nicht ganz gefüllt waren, bezweifelte man lautstark, dass das ja keine richtigen Hilfslieferungen wären - 3 oder 5 LKW mussten zum Beweis dafür herhalten. Danach sind die Westmedien abgezogen. Die hunderten LKW danach hat keinen mehr interessiert, weil man medial-propagandistisch die Russen nicht anpinkeln konnte.

    Darauf hin, und erst dann, lieferten die Russen den "Separatisten" erstmal leichte Waffen. Erst dann folgten, nach US-Terminologie, "Militärberater, Ausbilder und militärtechnische Unterstützung" und als der Druck durch die ukr. Armee größer wurde auch schwere Waffen. Wie viel Russen, gern "grüne Männchen und Urlauber" genannt direkt an den Kampfhandlungen teilnahmen ist bis heute spekulativ. Der Westen hat dann die ukr. Armee und ASOW Paramilitärs zusätzlich aufgerüstet und unterstützt. Die Separatisten wiederum von Russland, so das sich der der Krieg über 8 Jahre ergebnislos hinziehen konnten.

    Verhandlungen mit den Separatisten/den Regionen wurde grundsätzlich von Kiew abgelehnt. Sie wurden sogar als Terroristen eingestuft. Damit wurde ein gesetzlicher Rahmen geschaffen hart, wenn nicht Brutal, bei der Rückeroberung gegen Separatisten und Unterstützer vorzugehen (was ich mir nicht ausmalen möchte).

    Dahin gehend, dass Russland die Ukraine schon 2014 überfallen hat ist nur ein propagandistische Trick um Russland zu diskreditieren und man hatte einen Grund gefunden einen Wirtschaftkrieg schon 2014 zu beginnen - vorher mit Nadelstichen, jetzt offen und "gerechtfertigt".

    Der Konflikt ukr. Regierung - Ostukraine, territorial gesehen vom Dnpr bis zur russischen Grenze begann schon früher - 2007/2008 durch Frau Timoschenko forciert. Sogar bis zu einer Aussage am Telefon, die Russen in der Ostukraine mit einer Atombombe auszulöschen. Aber das ist noch ein anderes Thema.

    KURZNACHRICHTEN

    Demonstranten in Donezk fordern Referendum
    16.03.2014
    https://www.youtube.com/watch?v=AOqjxOvmOHA

    Ukraine: Proteste im Osten und Prügel im Parlament
    08.04.2014
    https://www.youtube.com/watch?v=WpL6-AEm5W8

    Ukrainische Armee rückt auf Metropole Donezk vor (euronews)
    06.07.2014
    https://www.youtube.com/watch?v=3BNtSLslSUo

    Ukrainische Armee bereitet Großoffensive vor (euronews)
    12.08.2014
    https://www.youtube.com/watch?v=RDDLPuHHv00

    Die ukrainische Armee: Schlecht ausgerüstet, schlecht versorgt (ARD)
    15.08.2014
    https://www.youtube.com/watch?v=KNlKl00JEwQ

    Luhansk völlig abgeschnitten (Deutsche Welle)
    21.08.2014
    https://www.youtube.com/watch?v=ZXvCdhk3Rac

    Ukrainische Armee erobert großen Teil von Luhansk (euronews)
    21.08.2014
    https://www.youtube.com/watch?v=vkL4Ni_G8Js

    Auch in Donezk: Raketenangriffe auf Metropolen in der Ost-Ukraine (euronews)
    14.03.2022
    https://www.youtube.com/watch?v=zey4oEMhICc

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (21.06.2022 09:33).

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  • Avatar von nicolas/
    • nicolas/

    mehr als 1000 Beiträge seit 03.06.2003

    Antwort auf Die ukrainische Regierung kämpft gegen Ukrainer von oldman123.

    oldman123 schrieb am 21.06.2022 09:30:

    KURZNACHRICHTEN

    Demonstranten in Donezk fordern Referendum
    16.03.2014
    https://www.youtube.com/watch?v=AOqjxOvmOHA

    Man sollte nicht unerwähnt lassen, dass dies letztendlich alles die Folger der russischen Besetzung der Krim im Februar war. Das hat die Ereignisse in Gang gesetzt.
    Kurze Zeit später wird die Donbass-Bevölkerung von russischen "Freiwilligen" dazu aufgefordert, zu den Waffen zu greifen: https://www.youtube.com/watch?v=M46S_AyaL3k

    Russland hatte an allen entscheidenden Stellen seine Finger im Spiel.

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  • Avatar von mouse-net
    • mouse-net

    mehr als 1000 Beiträge seit 09.04.2004

    Antwort auf Re: Wieviele der Milizionäre waren von Suicido.

    Suicido schrieb am 21.06.2022 09:10:

    marduks schrieb am 21.06.2022 00:46:

    Einheimische und wieviele russische Söldner ?

    Ohne die russischen Waffenlieferungen, russische Söldner und russisches Geld hätte es keine dieser "Volksrepubliken" je gegeben.

    Ohne CIA und amerikanische (politische und militärische) Einflussnahme wäre die Ukraine immer noch in der GuS.

    Unwahrscheinlich.
    "Seit Februar 2006 nahm Georgien nicht mehr an den Sitzungen des Verteidigungsministerrats der GUS teil. Infolge des kriegerischen Konfliktes um Südossetien erklärte Georgien am 14. August 2008 seinen Austritt aus der GUS; dieser wurde aufgrund im GUS-Vertragswerk vorgesehener Fristen am 18. August 2009 rechtsgültig.[5]

    Das Büro des ukrainischen Staatspräsidenten erklärte etwa gleichzeitig zur Austrittserklärung Georgiens, die Ukraine betrachte sich nicht mehr als GUS-Mitglied, da das Land die GUS-Satzung nicht ratifiziert habe,[6] Präsident Wiktor Juschtschenko äußerte sich selbst dazu jedoch nicht. Unter dem Eindruck des Konfliktes zwischen Russland und Georgien brachten jedoch Abgeordnete der Regierungskoalition auch formal einen Gesetzentwurf über die Aufkündigung der GUS-Mitgliedschaft ins ukrainische Parlament ein.[7] Laut Artikel 9 des GUS-Statuts ist ein Austritt erst 12 Monate nach dessen schriftlicher Ankündigung beim Depositar des Statuts (Belarus) möglich.[8] Die Ukraine wollte jedoch zunächst weiter im GUS-Exekutivrat mitarbeiten, so das ukrainische Außenministerium.[9] Der Gründerstaat Ukraine war laut Außenminister Ohrysko ein Teilnehmerstaat – kein Mitgliedstaat.[10]

    Beim EU-Gipfel in Prag am 7. Mai 2009 schlossen die sechs GUS-Mitglieder Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Moldau, Ukraine und Belarus mit der Europäischen Union die Östliche Partnerschaft. Russland legte gegen diesen Schritt Protest ein.[11]
    Vertragsunterzeichnung zur Auflösung der UdSSR und Gründung der GUS (1991)

    Infolge der Besetzung der Krim erklärte das Außenministerium der Ukraine am 19. März 2014, die Präsidentschaft der GUS, die sie aktuell innehatte, mit sofortiger Wirkung ruhen zu lassen.[12] Am selben Tag beschloss der Nationale Sicherheits- und Verteidigungsrat der Ukraine den vollständigen Rückzug der Ukraine aus der Organisation.[13] Der staatliche Sender Stimme Russlands meldete dessen ungeachtet im Oktober 2014, dass die Ukraine Mitglied der GUS bleibe. „Kiew habe keine realen Schritte unternommen, um seine Beziehungen mit der Organisation abzubrechen.“[14]

    Im November 2014 wurde im Parlament der Ukraine der Entwurf einer Resolution zum Rückzug aus der GUS eingereicht.[15] Die Resolution wurde vom Parlament nicht behandelt, blieb aber gemäß einer Aussage des Außenministers Klimkin vom Herbst 2016 ein offenes Thema.[16]

    Im April 2018 kündigte der ukrainische Präsident Petro Poroschenko erneut an, sein Land werde die GUS verlassen. Als Grund dafür nannte er die unzureichende Solidarität des Bündnisses infolge der Krim-Annexion.[17] Am 19. Mai 2018 unterzeichnete er das entsprechende Dekret.[18] Bemerkenswert ist, dass noch im Juni 2022 beide Webseiten der GUS die Ukraine als Mitgliedsstaat führen – und als Landesfläche den Wert inkl. der Krim angeben.[19][20] "
    https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeinschaft_Unabh%C3%A4ngiger_Staaten

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    • Suicido

    mehr als 1000 Beiträge seit 14.01.2010

    Antwort auf Re: Wieviele der Milizionäre waren von mouse-net.

    mouse-net schrieb am 21.06.2022 10:48:

    Suicido schrieb am 21.06.2022 09:10:

    marduks schrieb am 21.06.2022 00:46:

    Einheimische und wieviele russische Söldner ?

    Ohne die russischen Waffenlieferungen, russische Söldner und russisches Geld hätte es keine dieser "Volksrepubliken" je gegeben.

    Ohne CIA und amerikanische (politische und militärische) Einflussnahme wäre die Ukraine immer noch in der GuS.

    Unwahrscheinlich.

    Eher wahrscheinlich, wie das Beispiel Georgien zeigt:
    --> https://www.hintergrund.de/globales/kriege/die-blutigen-fingerabdruecke-der-usa-im-georgien-krieg/
    Die Parallelen zur Ukraine sind frappierend.

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  • Avatar von oldman123
    • oldman123

    mehr als 1000 Beiträge seit 25.11.2003

    Nein

    Antwort auf Re: Die ukrainische Regierung kämpft gegen Ukrainer von nicolas/.

    Alles hatte mit dem Maidan-Putsch begonnen.
    Eigentlich schon früher.

    "Russisch verlor seinen Status als Amtssprache mit der Unabhängigkeit des Landes, das 1991 Ukrainisch als alleinige Amtssprache festlegte. Seit 2012 ist Russisch in neun Regionen des Landes wieder eine regionale Amtssprache, nach wie vor aber nicht dem Ukrainischen gleichgestellt.
    ...
    Von 1991 bis 2012 verfügte es über keine offizielle Stellung, auch wenn zahlreiche östliche Regionen des Landes immer wieder Vorstöße machten, Russisch auf ihrem Territorium als lokale Amtssprache anzuerkennen.
    ...
    Ein 2012 unter Wiktor Janukowytsch neu eingeführtes Sprachgesetz machte schließlich die Einführung von regionalen Amtssprachen offiziell möglich, sofern in einer Region der Anteil der Muttersprachler dieser Sprache die Marke von 10 % übersteigt."
    Wikipedia
    Russische Sprache in der Ukraine

    Drangsaliert wurden die Ostukrainer, also praktisch östlich des Dnepr, mit solchen "Kleinigkeiten", dass russische Filme ins Ukrainische übersetzt werden müssten um ihnen dann russische Untertitel zu verpassen. Schon Anfang 2008 war ich verwundert, als ich im Hotel in Kiew im TV russische Filme und Sendungen sah, die ukrainisch untertitelt waren.

    Richtig ging es auch 2008 los, als angeordnet werden sollte, dass ab dem Schuljahr 2008/2009 beginnend das komplette Lehrsystem in der Ostukraine und der Krim vom Kindergarten bis zur Uni auf Ukrainisch umgestellt werden sollte. Schon die Idee war Unsinn, da es weder genügend Lehrmaterial, nicht mal annähernd Lehrpersonal gab die Ukrainisch sprachen. Auch die Eltern und Unterstützer lehnten sich dagegen auf. Das führte zu massiven Protesten in den östlichen Oblasten und natürlich auf der Krim, worauf auch Timoschenko zurückrudern musste.
    Wikipedia
    Russische Sprache in der Ukraine
    - Offizieller Status bis 2019
    (Oblaste)

    Wie aufgeheizt die Stimmung war zeigte sich wie sich Timoschenko in einem Telefongespräch äußerte, was sogar im Westen Empörung hervorrief.

    "In dem Gespräch kündigte Timoschenko an, "alle meine Kontakte zu nutzen und die gesamte Welt in Bewegung zu setzen, damit von Russland nicht einmal ein verbranntes Stück Erde bleibt". Wäre sie selbst an der Macht gewesen, "hätten sie keine verdammte Chance gehabt, mir die Krim zu entreißen", sagte die Politikerin."
    WELT online 25.03.2014

    "Timoschenko: Mitschnitt ist echt
    Sie werde „die ganze Welt mobilisieren“, damit „von diesem Russland nicht mal mehr ein verbranntes Feld übrig bleibt“. Und dann kommt, als heftigste Aussage: „Verdammt, die muss man mit Atomwaffen erschießen!“
    FRANKFURTER RUNDSCHAU 25.03.2014

    "Bundesregierung kritisiert Julia Timoschenko
    Zuvor hatte ein abgehörtes Telefongespräch Timoschenkos für Wirbel gesorgt. In diesem hatte sie angeblich gefordert, die acht Millionen Russen in der Ukraine mit einer Atombombe auszulöschen."
    HANDELSBLATT 26.03.2014
    Usw., usw., usw.,.......

    Noch einen drauf gab es in Odessa am 2. Mai 2014 im Gewerkschaftshaus als fast 50 Leute, offiziell, wahrscheinlich mehr, massakriert wurden. Dazu die verschiedenen NAZI Bewegungen und das extremrechte antirussische (auf die Ukraine bezogen) sich Plätze in der Rada verschafften. Im Westen der Ukraine gingen die NAZIS auch gegen andere Minderheiten in den Regionen vor.

    Mit solchen Ereignissen, und vielen mehr, war für die Ostukrainer Alarmstufe Rot angesagt und als die Panzer in Dörfer und nach Donzk und Luganzk vordrangen war Schluss mit lustig.

    Was in den Nachrichten auf "euronews" gezeigt hat, hat man in den meisten deutschen MSM vermieden den Nachrichtenzuschauern zu zeigen.

    KURZNACHRICHTEN

    Demonstranten in Donezk fordern Referendum
    16.03.2014
    https://www.youtube.com/watch?v=AOqjxOvmOHA

    Ukraine: Proteste im Osten und Prügel im Parlament
    08.04.2014
    https://www.youtube.com/watch?v=WpL6-AEm5W8

    Ukrainische Armee rückt auf Metropole Donezk vor (euronews)
    06.07.2014
    https://www.youtube.com/watch?v=3BNtSLslSUo

    Ukrainische Armee bereitet Großoffensive vor (euronews)
    12.08.2014
    https://www.youtube.com/watch?v=RDDLPuHHv00

    Die ukrainische Armee: Schlecht ausgerüstet, schlecht versorgt (ARD)
    15.08.2014
    https://www.youtube.com/watch?v=KNlKl00JEwQ

    Luhansk völlig abgeschnitten (Deutsche Welle)
    21.08.2014
    https://www.youtube.com/watch?v=ZXvCdhk3Rac

    Ukrainische Armee erobert großen Teil von Luhansk (euronews)
    21.08.2014
    https://www.youtube.com/watch?v=vkL4Ni_G8Js

    Auch in Donezk: Raketenangriffe auf Metropolen in der Ost-Ukraine (euronews)
    14.03.2022
    https://www.youtube.com/watch?v=zey4oEMhICc

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    mehr als 1000 Beiträge seit 03.06.2003

    Was nein? Russland hatte seine Finger nicht im Spiel?

    Antwort auf Nein von oldman123.

    oldman123 schrieb am 21.06.2022 13:42:

    Alles hatte mit dem Maidan-Putsch begonnen.

    Der sich woran entzündete? Yanukovich hat auf Druck Moskaus das EU-Assoziierungsabkommen blockiert, das seit Jahren in der Mache war.

    "Russisch verlor seinen Status als Amtssprache mit der Unabhängigkeit des Landes, das 1991 Ukrainisch als alleinige Amtssprache festlegte. Seit 2012 ist Russisch in neun Regionen des Landes wieder eine regionale Amtssprache, nach wie vor aber nicht dem Ukrainischen gleichgestellt.

    ...
    Von 1991 bis 2012 verfügte es über keine offizielle Stellung, auch wenn zahlreiche östliche Regionen des Landes immer wieder Vorstöße machten, Russisch auf ihrem Territorium als lokale Amtssprache anzuerkennen.
    ...
    Ein 2012 unter Wiktor Janukowytsch neu eingeführtes Sprachgesetz machte schließlich die Einführung von regionalen Amtssprachen offiziell möglich, sofern in einer Region der Anteil der Muttersprachler dieser Sprache die Marke von 10 % übersteigt."
    Wikipedia
    Russische Sprache in der Ukraine

    Drangsaliert wurden die Ostukrainer, also praktisch östlich des Dnepr, mit solchen "Kleinigkeiten", dass russische Filme ins Ukrainische übersetzt werden müssten um ihnen dann russische Untertitel zu verpassen. Schon Anfang 2008 war ich verwundert, als ich im Hotel in Kiew im TV russische Filme und Sendungen sah, die ukrainisch untertitelt waren.

    Richtig ging es auch 2008 los, als angeordnet werden sollte, dass ab dem Schuljahr 2008/2009 beginnend das komplette Lehrsystem in der Ostukraine und der Krim vom Kindergarten bis zur Uni auf Ukrainisch umgestellt werden sollte. Schon die Idee war Unsinn, da es weder genügend Lehrmaterial, nicht mal annähernd Lehrpersonal gab die Ukrainisch sprachen. Auch die Eltern und Unterstützer lehnten sich dagegen auf. Das führte zu massiven Protesten in den östlichen Oblasten und natürlich auf der Krim, worauf auch Timoschenko zurückrudern musste.
    Wikipedia
    Russische Sprache in der Ukraine
    - Offizieller Status bis 2019
    (Oblaste)

    Was willst du damit sagen? Dass es in mehrsprachigen Ländern Auseinandersetzungen übern den Status der verschiedenen Sprachen geben kann?

    Wie aufgeheizt die Stimmung war zeigte sich wie sich Timoschenko in einem Telefongespräch äußerte, was sogar im Westen Empörung hervorrief.

    "In dem Gespräch kündigte Timoschenko an, "alle meine Kontakte zu nutzen und die gesamte Welt in Bewegung zu setzen, damit von Russland nicht einmal ein verbranntes Stück Erde bleibt". Wäre sie selbst an der Macht gewesen, "hätten sie keine verdammte Chance gehabt, mir die Krim zu entreißen", sagte die Politikerin."
    WELT online 25.03.2014

    "Timoschenko: Mitschnitt ist echt
    Sie werde „die ganze Welt mobilisieren“, damit „von diesem Russland nicht mal mehr ein verbranntes Feld übrig bleibt“. Und dann kommt, als heftigste Aussage: „Verdammt, die muss man mit Atomwaffen erschießen!“
    FRANKFURTER RUNDSCHAU 25.03.2014

    "Bundesregierung kritisiert Julia Timoschenko
    Zuvor hatte ein abgehörtes Telefongespräch Timoschenkos für Wirbel gesorgt. In diesem hatte sie angeblich gefordert, die acht Millionen Russen in der Ukraine mit einer Atombombe auszulöschen."
    HANDELSBLATT 26.03.2014
    Usw., usw., usw.,.......

    Timoschenko, soso. Es lassen sich bestimmt noch mehr schräge Aussagen von zu der Zeit völlig unmaßgeblichen Leuten finden. Nur zu.
    Im Übrigen waren diese Aussagen (ob authentisch oder nicht) eine Reaktion auf die russische Aggression gegen die Ukraine.

    Noch einen drauf gab es in Odessa am 2. Mai 2014 im Gewerkschaftshaus als fast 50 Leute, offiziell, wahrscheinlich mehr, massakriert wurden. Dazu die verschiedenen NAZI Bewegungen und das extremrechte antirussische (auf die Ukraine bezogen) sich Plätze in der Rada verschafften. Im Westen der Ukraine gingen die NAZIS auch gegen andere Minderheiten in den Regionen vor.

    Mit solchen Ereignissen, und vielen mehr, war für die Ostukrainer Alarmstufe Rot angesagt und als die Panzer in Dörfer und nach Donzk und Luganzk vordrangen war Schluss mit lustig.

    Was in den Nachrichten auf "euronews" gezeigt hat, hat man in den meisten deutschen MSM vermieden den Nachrichtenzuschauern zu zeigen.

    Und jetzt? Jetzt sind zehntausende ukrainische und russische Soldaten tot und wahrscheinlich ebenso viele Zivilisten. Du glaubst doch hoffentlich nicht eine Sekunde lang, dass es Moskau jemals um die Menschen in Odessa oder der Ostukraine oder um die Menschen auf der Krim ging – oder gar um irgendwelche lächerlichen Sprachgesetze.

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