Bei Themen, die dem Mainstream zu Pass kommen, sind Mittel der "Aktivisten" immer der Gradmesser ihrer "Dringlichkeit". Soll heißen, je zerstörerischer oder brutaler die Methoden sind, desto ernsthafter und wichtiger ist das Ziel.
Wenn aber "andere" so was machen, sind es Kriminelle und Extremisten, meist "Nazis", die sich immer weiter radikalisieren.
Was mich dabei am meisten aufregt, ist, für wie blöd mich solche Verfechter der "gerechten" Sache halten.
Das grenzt dann an Äußerungen des besten Bundespräsidenten aller Zeiten, der Gudrun Enzlin für eine großartige Frau der Zeitgeschichte hielt.
Ob es unsere Klebstoff-Kiddies sind, die die arbeitende Bevölkerung auf den Straßen nötigen, oder Migranten, die mit selbst gebauten Flammenwerfern oder Brennkalk andere Menschen verletzen und deren Tod in Kauf nehmen, oder eben den eigenen bei der großen Überfahrt - es ist immer daran zu erkennen "wie groß die Verzweiflung" der Agierenden ist.
So was widert mich an.
Wie groß muss die "Verzweiflung" eines Junkies sein, der rücksichtslos eine alte Oma mit ihrer Handtasche zu Boden reißt, schlägt, tritt und sie um ihre spärliche Rente "erleichtert"? Oder wie groß die Ehrverletzung eines Orientalen, dessen getötete Tochter den falschen Freund oder Lebensentwurf hatte?
An solchen "Definitionen" über das was legitim und opportun ist, zerbricht gerade unsere Gesellschaft. Und das ist wohl das Ziel derer, die im Hintergrund stehen, denen jedes Mittel recht ist, dieses zu erreichen. Wie verbohrt muss man sein, das nicht erkennen zu wollen? Wie stellen sich unsere Top-Intellektuellen die Zukunft der menschlichen Gesellschaft vor? Bisher erkenne ich von denen lediglich, das Abnicken der von superreichen Drahtziehern, sog. "Philantropen", vorgegebenen "Visionen". Keine eigenen Gedanken zum menschlichen Miteinander? Wenn sich die "Bildungs-Schickeria" derart leicht in die Tasche stecken lässt, wundert mich nichts mehr. Wo bleiben die Widerworte, der Biss, der Finger in der Wunde von willfährigen Politikern, wo das gesunde und seit je her gerechtfertigte Mißtrauen gegenüber den Herrschenden? Eine unsägliche Lähmung des eigenen Denkens und Handelns bei den meisten Menschen ist eingekehrt. Als wenn "jemand etwas ins Wasser gemischt" hätte...
Es ist schier zum Verzweifeln.
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (24.04.2022 10:57).