aus meiner Sicht rechtlich fragwürdigen Bedingungen, die Jetzt die griech.Steuerzahler zur Kasse bitten, auf Druck der sog.Geldgeber EU und IWF zustande kamen. So ist das Land schon damals unter Druck geraten, und hängt weiter in der Schuldenschiene. So wird Umverteilung zu den immer Reicheren weiter getrieben, sowas ist klare Sprache: eine Riesenschweinerei. Auch wenn die meisten Kapitalismusgläubigen meinen das ist doch normal in der heutigen verlogenen, anrüchigen Geschäftswelt. Für den beschworenen Zusammenhalt innerhalb der EU ist das ein Armutszeugniss: man demontiert eins der wichtigsten Länder wo einst die Demokratie herkam, lässt z.B.auch das gierige China den wichtigsten Hafen Piräus, und wer weis noch was kaufen.. .
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ich finde, wir sollten mal tauschen: Teilhabeempfänger in DE gegen solche aus GR
Antwort auf Man kann doch sicher sein dass solche von Lavestan.
ohne Worte
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Antwort auf Man kann doch sicher sein dass solche von Lavestan.
Ja, reduzierte Preise sind ja auch nicht vorstellbar, nicht wahr?
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Man kann natürlich...
Antwort auf Man kann doch sicher sein dass solche von Lavestan.
... auch vollständig auf eine funktionierende Infrastruktur verzichten, das findet die Bevölkerung ganz sicher supie. Was die üblichen Verdächtigen nämlich völlig ausblenden ist, dass die meisten der 14 Flughäfen am Ende kaum mehr als irgendwie am Laufen gehaltene Bauruinen waren. Man kann auch verdrängen, dass die Mitarbeiter nicht einmal pünktlich und vollständig ihr Gehalt erhalten haben.
Der Verkauf der Flughäfen war weder von der EU noch dem IWF gewollt, und grundsätzlich gegen die griechische Bevölkerung nicht durchsetzbar. Also ist der griechische Staat der Eigentümer geblieben und die Fraport hat die Rechte für den Betrieb teuer erworben.
Der Eigentümer hat durch die gesetzgeberischen Maßnahmen die ordnungsgemäße Verwendung der Sache eingeschränkt und beide Parteien können sich wohl ohne langwierige Gerichtsverfahren auf einen Ausgleich einigen.
Dabei fließt kein Cent vom griechischen Staat an die Fraport, vielmehr wird der Ausgleich mit bestehenden Verpflichtungen und zukünftig erwarteten Gewinnen verrechnet.
Oh, das ist aber mal ein echtes Beispiel für ungezügelten Raubtierkapitalismus. *kopfschüttel*
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Antwort auf Man kann doch sicher sein dass solche von Lavestan.
Lavestan schrieb am 20.06.2021 22:55:
aus meiner Sicht rechtlich fragwürdigen Bedingungen, die Jetzt die griech.Steuerzahler zur Kasse bitten, auf Druck der sog.Geldgeber EU und IWF zustande kamen. So ist das Land schon damals unter Druck geraten, und hängt weiter in der Schuldenschiene. So wird Umverteilung zu den immer Reicheren weiter getrieben, sowas ist klare Sprache: eine Riesenschweinerei. Auch wenn die meisten Kapitalismusgläubigen meinen das ist doch normal in der heutigen verlogenen, anrüchigen Geschäftswelt. Für den beschworenen Zusammenhalt innerhalb der EU ist das ein Armutszeugniss: man demontiert eins der wichtigsten Länder wo einst die Demokratie herkam, lässt z.B.auch das gierige China den wichtigsten Hafen Piräus, und wer weis noch was kaufen.. .
Und das alles nur, weil man ein ganz klein wenig geschummelt hat. Hätten die Griechen nicht ihre Bilanzen gefälscht, wäre ihnen der Euro erspart geblieben. Also geliefert wie bestellt.
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (21.06.2021 11:30).
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Abgesehen von den im Artikel erwähnten 200 Mio €
Antwort auf Man kann natürlich... von Aristophanes.
fließt tatsächlich kein Geld.
Und die Nummer mit der Gewinnverrechnung hat Deutschland auch schon mal schmerzlich erfahren. Wohl dem der sich Gesetze kaufen kann. Das ist in der Tat Raubtierkapitalismus.
Wobei, letztlich tut man Raubtieren damit Unrecht. Die fressen nie mehr als sie brauchen.