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Avatar von sitel

167 Beiträge seit 30.04.2001

Power2Gas ist der einzig sinnvolle Weg.. und sch.. auf Wirkungsgrad

um Ernsthaft die Energiewende zu schaffen, müssen die PV- und WK- Anlagen möglichst viel des Winterverbrauchs also die Monate Nov-Feb. abdecken.
Das führt dazu dass im Sommer um den Faktor 15 bis 20 zuviel Strom zur Verfügung steht der in der Größenordnung keinesfalls in Akkus gespeichtert werden kann (abgesehen davon wäre 1 LAde/ Entladezyklus/ Jahr ressourcentechnisch Wahnsinn)

Mal ein paar überschlägige Daten aus meiner Anlage:
~9.5KWp, Südsüdwest nähe Nürnberg. Durchnittliche Erzeugung ca 25,5KWh/ Tag bei einem Verbrauch von im Schnitt 15KWh/ Tag incl. 10kw/h Speicher. (6 Personen Haushalt, Warmwasser im Sommer über BW-WP, E-Auto)
Problem ist nur dass im Sommer ca. 50 bis 65 KWh/ Tag vom Dach kommen --> im Winter im Schnitt halt nur 3- 5KW/h, oder halt auch mal 0 wenn Schnee liegt.
Das bedeutet im Umkehrschluss, dass wir eher auf 40KWp vergrößern müssten um auch im Winter einigermaßen über den Tag kommen, ergo wären wir dann im Sommer bei ungefähr 200-250KWh pro Tag. Diese Zahlen sind jetzt nur mal hier nur auf einen Haushalt bezogen
Hochgerechnet wenn alle Haushalte und Industrie in ganz DE mit PV/ Wind versorgt würden, dann wäre ein massiver Stromüberschuss vorhanden den man einfach verpuffen lassen müsste
Selbst wenn jeder ein E-Auto hätte und diese Batterien als Puffer genutzt werden würde bekommt man nicht genug GWh Kapazität zusammen
Bidirektionales Laden kann also maximal möglich zum Stützen der Netze zb. als Momentanreserve dienen.
unterm Strich gesehen ist der Wirkungsgrad bei der Umwandlung des Stroms in H2, CH4 oder in Flüssigtreibstoffe relativ egal.
Die Endprodukte sind aber Stoffe die technisch einfach lagerbar sind und Bedarfsgerecht verstromt bzw in Mobilität umgesetzt werden können.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (12.01.2022 16:42).

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  • Avatar von Quarketizer
    • Quarketizer

    179 Beiträge seit 25.02.2019

    Antwort auf Power2Gas ist der einzig sinnvolle Weg.. und sch.. auf Wirkungsgrad von sitel.

    Es gibt nur 2 Probleme:
    1) Eine solche Überkapazität kann nicht schnell genug erreicht werden. Weder die Produktions- noch die Installationskapazitäten geben das her.
    2) Die Speicherung von Wasserstoff ist im derzeitigen Erdgasnetz durchaus problematisch. H2 greift die Materialien an und kann derzeit zu maximal 10 Volumenprozent ins bestehende Netz eingespeist werden. Für Methan besteht dieses Problem zwar nicht, allerdings wird dafür CO2 benötigt. An CO2 mangelt es zwar nicht, aber an konzentriertem CO2. Und es aus der Luft zu filtern ist nach gegenwärtigen Stand zu aufwändig.

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  • Avatar von OochNee
    • OochNee

    933 Beiträge seit 26.11.2021

    Re: Ihre Anlage

    Antwort auf Power2Gas ist der einzig sinnvolle Weg.. und sch.. auf Wirkungsgrad von sitel.

    ist auf maximalen Eigennutzen ausgelegt.
    Damit Schaden Sie der Allgemeinheit erheblich! Das liegt auch an falschen Vergütungsstrukturen.
    Für einen maximalen Gesamtnutzen müssten Sie Ihren Speicher um den Faktor 5 vergrössern um insbesondere an den Sommertagen eine gleichmässige Einspeisung zu erreichen. Bezüglich der CO2 Fragestellung richten Sie mehr Schaden als Nutzen an.

    Angebliche Speicherung in E-Auto Batterien ist einfach nur dumm.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (12.01.2022 18:22).

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  • Avatar von derBender
    • derBender

    60 Beiträge seit 19.03.2010

    Antwort auf Re: Ihre Anlage von OochNee.

    Wieso schadet er denn der Allgemeinheit? Und warum ist es dumm den Strom im e Auto Akku zu speichern? Bitte einmal erläutern! Warum hilft es der Allgemeinheit wenn er seine Anlage nicht weiter betreibt und warum wäre es klüger den Akku nicht bei Überschuss zu laden?

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  • Avatar von sitel

    167 Beiträge seit 30.04.2001

    Antwort auf Re: Ihre Anlage von OochNee.

    OochNee schrieb am 12.01.2022 17:51:

    ist auf maximalen Eigennutzen ausgelegt.
    D.......Speicher um den Faktor 5 vergrössern um insbesondere an den Sommertagen eine gleichmässige Einspeisung zu erreichen.......

    Man merkt Sie haben keinen eigenen Haushalt und müssen das Geld auch nicht selbst verdienen:
    Optimal für maximalen Eigennutzen wäre eine 3-4 KWp- Anlage mit kleinem max 4KWh Speicher dh. 7-8 Monate 100% Eigenverbrauch und maximale Anzahl Zyklen für den Speicher, ohne Einspeisung.
    Einspeisevergütung beträgt aktuell 6.8cent, zu meiner Zeit waren es auch nur knapp über 10cent, dh durch Einspeisung schafft man keinen break-even.

    Speicher um Faktor 5 vergrößern ist erstens nicht bezahlbar für Privat und zweitens hilft es nicht da man den eh nicht leer kriegt also ob man jetzt von gespeicherten 10KWh 5 ins netzt speist oder ob man jetzt 25KWh speichert und davon 5 ins Netz speist ist egal.

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  • Avatar von OochNee
    • OochNee

    933 Beiträge seit 26.11.2021

    Antwort auf Re: Ihre Anlage von sitel.

    Optimal für maximalen Eigennutzen wäre eine 3-4 KWp- Anlage mit kleinem max 4KWh

    Sie sagen es ja selbst, der Speicher sollt 1 KWh pro 1 KWp betragen.
    Sie müssen selbstverständlich aus dem Speicher in das Netz einspeichern um die Einspeisung zu verstetigen. Die Spitzeneinspeisung um die Mittagszeit ist wertlos und darf auch nicht mehr vergütet werden.

    Eine gleichmässige Einspeisung in das Netz wäre sinnvoll und könnte dann auch höher vergütet werden. Die jetzige stumpfe Einspeisung zur Mittagszeit ist wertlos. Dies führt nur dazu, das konventionelle Kraftwerke durchlaufen, da diese ja am Abend wieder die Last übernehmen müssen.

    Damit ist niemandem geholfen.

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  • Avatar von OochNee
    • OochNee

    933 Beiträge seit 26.11.2021

    Antwort auf Re: Ihre Anlage von sitel.

    Einspeisevergütung beträgt aktuell 6.8cent, zu meiner Zeit waren es auch nur knapp über 10cent, dh durch Einspeisung schafft man keinen break-even.

    Ist Photovoltaik evtl. doch nicht die billigste Art der Stromerzeugung ?

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  • Avatar von OochNee
    • OochNee

    933 Beiträge seit 26.11.2021

    Antwort auf Re: Ihre Anlage von sitel.

    Speicher um Faktor 5 vergrößern ist erstens nicht bezahlbar für Privat und zweitens hilft es nicht da man den eh nicht leer kriegt also ob man jetzt von gespeicherten 10KWh 5 ins netzt speist oder ob man jetzt 25KWh speichert und davon 5 ins Netz speist ist egal.

    In der Optimierung des Allgemeinnutzen müssen Sie natürlich von den gespeicherten 25 KWh 20 KWh lastabhängig und über 24 Stunden verteilt einspeisen.

    So machen das im Übrigen die Betreiber eines Kohlekraftwerks. Die haben einen großen Speicher. Unwissende nennen das auch Kohlehalde. Aus diesem Speicher liefern die bedarfsgerecht Strom.

    Was Sie mit Ihrer Netzeinspeisung betreiben ist Müllverklappung zu Lasten der Allgemeinheit.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (14.01.2022 16:39).

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