Wenn man es rein ökologisch betrachtet, ist es doch so: Nordstream II ist fertig gebaut und betriebsbereit, mit dem Bau verbundene ökologische Belastungen werden durch Nichtbetrieb nicht rückgängig gemacht oder geringer. Unabhängig von Zukunftsprognosen ist es so, dass diese neue Pipeline leistungsfähiger und v.a. dichter ist als die alten und insb. in der Ukraine teils schlecht instand gehaltenen alten Pipelines, über die jetzt Gas kommt, der Weg ist kürzer, die Kosten sind geringer. Rein ökologisch betrachtet, gerade weil wie zurecht im Text steht aus undichten alten Leitungen entweichendes Erdgas/Methan sehr klimaschädlich ist, wäre daher das beste, sofort auf Nordstream II umzusteigen und die alten Leitungen nicht mehr zu nutzen. Komischerweise fordern die Grünen das Gegenteil. Ich würde ja gar nicht so weit gehen, Verträge sind einzuhalten, aber die Grünen oder sonstwer soll bitte nicht erzählen, es ginge hier um Ökologie. Es geht nur darum, der Ukraine weiter die Einnahmen aus russischem Gastransit zu sichern.
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selten so einen Blödsinn gelesen
Antwort auf Nordstream II ökologisch sinnvoll von Ralf Krämer (1).
NordStream-2 ist eine Industrieruine und deren Betrieb bringt keinerlei Vorteile für den Klimaschutz, da durch die bestehenden Leitungen ja bereits genug Gas fließen würde, wenn Putin wollte.
Erdgas ist für sich gesehen ein geringfügiges kleineres Übel, da -wie aus dem Bericht hervorgeht- dessen Verbrennen kaum CO² gegenüber Kohle eingespart wird. Äußerst problematisch ist aber das Gas selber, dass bei der Förderung entweicht.