Vom Querlesen habe ich jedenfalls den Eindruck, daß es nicht nur ein Problem mit den Zitaten gibt (das kann man vom Querlesen nicht beurteilen), sondern das die Arbeit insgesamt sehr dürftig zu sein scheint. Auch stellt sich mir die Frage was der Titel (Europa bla bla bla) mit dem eigentlichen Kerntext über Neukölln zu tun hat.
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Antwort auf Hat eigentlich jemand mal das Geschwafel in der Arbeit von Giffey gelesen? von Schily.
Liest sich, als wäre es random von einem Bot geschrieben...
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Das wurde ihr NICHT vorgeworfen.
Antwort auf Hat eigentlich jemand mal das Geschwafel in der Arbeit von Giffey gelesen? von Schily.
Schily schrieb am 29.05.2021 20:25:
Vom Querlesen habe ich jedenfalls den Eindruck, daß es nicht nur ein Problem mit den Zitaten gibt (das kann man vom Querlesen nicht beurteilen), sondern das die Arbeit insgesamt sehr dürftig zu sein scheint. Auch stellt sich mir die Frage was der Titel (Europa bla bla bla) mit dem eigentlichen Kerntext über Neukölln zu tun hat.
Ging meiner Erinnerung nach auch durch die Presse. Es wurde gesagt, sei insgesamt etwas dürftig, aber ginge GERADE NOCH so.
Andererseits, wenn sowas promotionswürdig ist:
https://fedora.phaidra.bibliothek.uni-ak.ac.at/fedora/get/o:7678/bdef:Content/get
dann ist es nach unten offen.
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Antwort auf Das wurde ihr NICHT vorgeworfen. von Propeller15.
Das halte ich für besser als die Arbeit von Giffey, denn eine Promotion kann entweder
- etwas neues entwickeln
oder
- den Kenntnisstand zu einem Thema zusammentragen
und für letzteres ist diese Arbeit nicht wirklich schlecht.
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Antwort auf Re: Das wurde ihr NICHT vorgeworfen. von Schily.
Schily schrieb am 30.05.2021 09:28:
Das halte ich für besser als die Arbeit von Giffey, denn eine Promotion kann entweder
- etwas neues entwickeln
oder
- den Kenntnisstand zu einem Thema zusammentragen
und für letzteres ist diese Arbeit nicht wirklich schlecht.
Letzteres wusste ich noch nicht. Wo steht das?
Ich fand die Arbeit auch nicht schlecht. Ich fand sie ganz nett. Nur halt nicht als Dissertation.
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Antwort auf Re: Das wurde ihr NICHT vorgeworfen. von Propeller15.
Das ist eigentlich allgemein bekannt.
Ansonsten gibt es eine Dissertation zur Erfindung des Transistors, an deren Ende ein Interview mit dem wirklichen Erfinder des Transistors (Herbert Mataré) kommt.
https://core.ac.uk/download/pdf/36459559.pdf
Das ist mal ein Beispiel für eine hervorragende Arbeit zur Sammlung des Wissenstandes zu einem Thema.
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Antwort auf Re: Das wurde ihr NICHT vorgeworfen. von Schily.
Schily schrieb am 30.05.2021 14:46:
Das ist eigentlich allgemein bekannt.
Ansonsten gibt es eine Dissertation zur Erfindung des Transistors, an deren Ende ein Interview mit dem wirklichen Erfinder des Transistors (Herbert Mataré) kommt.
https://core.ac.uk/download/pdf/36459559.pdf
Das ist mal ein Beispiel für eine hervorragende Arbeit zur Sammlung des Wissenstandes zu einem Thema.
https://de.wikipedia.org/wiki/Dissertation
Zumindest in der allwissenden Müllhalde steht:
#Eine Dissertation soll belegen, dass der Kandidat selbstständig wissenschaftlich zu arbeiten versteht. Sie soll im Regelfall neue Erkenntnisse zu dem gewählten Gegenstand enthalten und methodisch einwandfrei sein. Eine Dissertation ist damit eine vollwertige Forschungsarbeit. #
Mag sein, dass die Zusammenstellung von Wissen auch gelegentlich diese Anforderungen erfüllt, aber sollte nicht der Regelfall sein.
Die von dir angeführte Dissertation halte ich auch für eine hervorragende Arbeit, aber was das mit Naturwissenschaften zu tun haben soll erschließt sich mir nicht. Nicht jede hervorragende Arbeit muss promotionsgeeignet sein. Vielleicht sollte sie im Geschichtsbereich ...?
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Nein. Aber damals das unsägliche
Antwort auf Hat eigentlich jemand mal das Geschwafel in der Arbeit von Giffey gelesen? von Schily.
und erbärmliche transatlantische Geschwalle des v. Guttenberg. Ein zweites Mal brauche ich das nicht mehr, da glaub ich unbesehn den geschätzten Forenten.
Denn es ist ja so: Wenn die Arbeit einen wesentlichen, originellen (nicht geklauten) Kern hätte aus eigenständiger Denkleistung, würde man die Formalität der Zitation möglicherweise ganz anders beurteilen.