Ansicht umschalten
Avatar von jo_backinTown
  • jo_backinTown

mehr als 1000 Beiträge seit 06.02.2020

Für den Verfall der Sitten sind die Universitäten verantwortlich.

Note 1 ist mittlerweile Standard in vielen Fakultäten, Soziologen schon immer. Dazu kommen Sandkisten wie Genderquatsch, das dann auch noch als Wissenschaft bezeichnet wird, obwohl es keine ist(*). Giffey und Guttenberg sind nur Randerscheinungen, sie verlassen die Uni ja wieder, bzw sind ihr nicht verbunden. Im Gegensatz zu dem ganzen akademischen Personal, dessen einziges Ziel ein auskömmliches - sprich arbeitsfreies- Leben auf Staatskosten ist.

(*) die sog. Genderwissenschaft stellt Postulate auf, deren Existenz sie dann zu beweisen versucht. Nur das, sonst nichts. Alles was den Postulaten widerspricht wird ignoriert. Das ist keine Wissenschaft, sondern Sachkunde 4.Klasse Grundschule.

Bewerten
- +
  • Avatar von schwer depressiv
    • schwer depressiv

    419 Beiträge seit 19.02.2020

    Antwort auf Für den Verfall der Sitten sind die Universitäten verantwortlich. von jo_backinTown.

    Note 1 ist mittlerweile Standard in vielen Fakultäten, Soziologen schon immer.

    Wobei sich die Frage stellt, ob die Noteninflation wirklich immer vermieden werden kann. In die Masterstudiengängen der meisten naturwissenschaftlichen Studiengänge schaffen es nur Studenten, die im Bachelor nicht aufgegeben haben, also schon allein deswegen besser sind als 50% bis 80% aller Studienanfänger. Man hat hier also eine Gruppe von Studenten, die größtenteils leistungswillig ist und auch eine gewisse Leistungsfähigkeit aufweist. Dementsprechend kann es eben sein, dass in Lehrveranstaltungen nur gute Leistungen erbracht werden. Beispielsweise hatte in einem meiner letzten Seminare niemand eine schlechtere Note als 2,0 für einen Vortrag bekommen. Das lag daran, dass alle Leute eben gute Vorträge gehalten haben.

    Ich will damit nicht sagen, dass lasches Benoten nicht Ursache der Noteninflation sein kann. Allerdings sollte man nicht außer Acht lassen, dass gute Noten auch gerechtfertigt sein können oder es möglicherweise prinzipielle Probleme gibt, ab einem gewissen Niveau Leistung zuverlässig zu messen.

    Bei Normwerten von einigen IQ-Tests ist mir ein derartiges Phänomen aufgefallen. Ob man beispielsweise von Ravens Progressive Matrices als hochbegabt klassifiziert wird, hängt bei einigen Alterskohorten allein von 1 bis 2 Fragen ab, während 50 von 60 Fragen des Tests den Bereich unter 100 abdecken. Auch bei dem Zahlenverbindungstest, der mit der Zeit ein kontinuierliches Merkmal misst, tritt dieses Phänomen auf. Ob man hochbegabt ist oder nicht hängt von ein paar Sekunden ab, während im IQ-Bereich unter 100 die Bandbreite der möglichen Zeitwerte sehr groß ist.

    Möglicherweise ist es also prinzipiell einfacher im Bereich schlechter bis mittelmäßiger Leistungen zu differenzieren, während es bei hohen Leistungen schwieriger wird.

    Im Gegensatz zu dem ganzen akademischen Personal, dessen einziges Ziel ein auskömmliches - sprich arbeitsfreies- Leben auf Staatskosten ist.

    Dazu muss man aber erst einmal eine Professur erreichen. Der Großteil des akademischen Personals muss sich von einem Zeitvertrag zum nächsten hangeln und arbeitet nicht selten voll bei einer halben Stelle.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (29.05.2021 22:52).

    Bewerten
    - +
  • Avatar von jo_backinTown
    • jo_backinTown

    mehr als 1000 Beiträge seit 06.02.2020

    Antwort auf Re: Für den Verfall der Sitten sind die Universitäten verantwortlich. von schwer depressiv.

    Erzähl' mir nichts.
    Mein Studium war 1991 beendet. Da waren die (lächerlichen) Begriffe Bachelor und Master in der deutschen Uni nicht mal bekannt. Trotzdem gab es Kuschelnoten - außer bei Juristen und BWLern, zumindest Uni Hamburg.

    Und das "alle Vorträge eben gut waren" und daher gut benotet wurden, liegt wie immer daran, dass die eigene Blase so perfekt ist. Außerhalb der Blase existiert nichts. Hier wird nur zum eigenen Echo geklatscht. Im gesetzten Alter trifft man sich dann zu Wagner auf dem grünen Hügel.

    Bewerten
    - +
  • Avatar von schwer depressiv
    • schwer depressiv

    419 Beiträge seit 19.02.2020

    Antwort auf Für den Verfall der Sitten sind die Universitäten verantwortlich. von jo_backinTown.

    Mein Studium war 1991 beendet. Da waren die (lächerlichen) Begriffe Bachelor und Master in der deutschen Uni nicht mal bekannt. Trotzdem gab es Kuschelnoten - außer bei Juristen und BWLern, zumindest Uni Hamburg.

    Bei Jura scheint es aber ein genau entgegen gesetztes Muster zu geben. Man kann im Staatsexamen maximal 18 Punkte bekommen, aber bereits ab 9 Punkten hat man ein Prädikatsexamen, d. h. hier wird der obere Teil des Notenspektrums nicht ausgeschöpft. Somit könnte die oben genannte mutmaßliche "Gesetzmäßigkeit" auch dort zum Tragen kommen, wenn auch in die andere Richtung.

    Hast du eine Idee, warum es bei BWL anscheinend keine Kuschelnoten gibt? Mein Eindruck ist, dass die Klausuren dort hauptsächlich mit Rechnen und Auswendiglernen zu bewältigen sind, also eigentlich etwas, worauf man sich gut vorbereiten kann.

    Und das "alle Vorträge eben gut waren" und daher gut benotet wurden, liegt wie immer daran, dass die eigene Blase so perfekt ist.

    Ich kann nur sagen, was ich im Seminar gesehen habe und da war wirklich jeder Vortrag gut bis erstklassig.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (29.05.2021 23:21).

    Bewerten
    - +
  • Avatar von Gehirnwindung
    • Gehirnwindung

    735 Beiträge seit 04.06.2013

    Sie scheinen ja ein richtiger Checker zu sein.

    Antwort auf Für den Verfall der Sitten sind die Universitäten verantwortlich. von jo_backinTown.

    jo_backinTown schrieb am 29.05.2021 21:32:

    ... Soziologen schon immer... Genderquatsch...obwohl es keine ist... ein auskömmliches - sprich arbeitsfreies... Postulate ... Sachkunde ...Grundschule.

    Haben Sie denn schonmal eine Uni von Innen gesehen und falls ja, warum haben Sie die Tür nicht ordentlich gestrichen?

    Bewerten
    - +
  • Avatar von
    • unbekannter Benutzer

    mehr als 1000 Beiträge seit 18.05.2013

    Antwort auf Re: Für den Verfall der Sitten sind die Universitäten verantwortlich. von schwer depressiv.

    Du hast einen Denkfehler.

    Die Note 1 auf der Baumschule ist den Niveau der Baumschule angepasst. Herausragende Leistung beim Bäume schubsen.

    Die Note 1 in der Promotion sollte eine herausragende akademische Arbeit belohnen. Wenn alle eine herausragende Leistung bringen - wo wollen die da gerade herausragen ? Das ist dann einfach Durchschnitt.

    Bewerten
    - +
  • Avatar von
    • unbekannter Benutzer

    mehr als 1000 Beiträge seit 18.05.2013

    Antwort auf Re: Für den Verfall der Sitten sind die Universitäten verantwortlich. von schwer depressiv.

    Ich kann nur sagen, was ich im Seminar gesehen habe und da war wirklich jeder Vortrag gut bis erstklassig.

    Das nennt man dann durchschnittlich.

    Bewerten
    - +
  • Avatar von schwer depressiv
    • schwer depressiv

    419 Beiträge seit 19.02.2020

    Antwort auf Re: Für den Verfall der Sitten sind die Universitäten verantwortlich. von .

    Ich denke, das Problem ist, dass du einen relativen Maßstab ansetzt, während meiner absolut ist.

    Bewerten
    - +
Ansicht umschalten