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  • SchmiMi

865 Beiträge seit 15.04.2020

Re: Von einer Tendenziosität zur nächsten

jiBerlin schrieb am 26.01.2024 07:18:

Wie schon der OP schrieb: Das Problem sind nur zu einem Teil die Politiker, nämlich die Politiker die es vermeiden dafür zu sorgen das die ganze Beschaffung vernünftig und vor allem effektiv gestaltet wird. Der größte Teil des Problems sitzt als Angestellte/Beamte/etc im Verteidigungsministerium und schafft es regelmäßig Beschaffungen in den Sand zu setzen. Dafür gibt es verschiedene Methoden:
- Sich bei der Vertragsgestaltung von der Industrie über den Tisch ziehen lassen
- Anwendung falscher Kriterien: statt Preis-Leistungsverhältnis wird danach entschieden welcher Rüstungshersteller das beste Buffett hat, o.ä.
- Fehlende Fachkompetenz der Mitarbeiter
- Beschäftigung sogenannter Beratungsunternehmen deren Hauptkompetenz ist möglichst teuer zu sein. Auch hier Bezahlung nach Leistung und nicht nach der Menge heißer Luft

Ich bin kein Freund der Privatisierung staatlicher Aufgaben, aber jeder privatwirtschaftliche Betrieb der so wirtschaftet verschwindet (oder kommt an die künstliche Lebenserhaltung durch staatliche Subventionen)

Zum Thema über den Tisch ziehen lassen:
https://www.n-tv.de/politik/Neues-Sturmgewehr-der-Bundeswehr-faellt-bei-Praezision-durch-article24690402.html

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