Das ist doch typisch. Das fing mit Gutenberg and und seit dem veranstaltet jeder Dorfdepp eine Hexenjagd gegen ihn unbequeme Politiker oder andere Menschen, die im öffentlichen Diskurs stehen. Meist sind sie so feige, dass sie nichtmal ihre Namen nennen.
Vermutlich kann man jede wissenschaftliche Arbeit angreifen. 90% beruhen auf der Arbeit Anderer und dann wird noch an irgendeiner Ecke was angeflickt. Wenn das gut ist, ist das für mich genug der wissenschaftlichen Arbeit.
Sicher gibt es bahnbrechende Arbeiten, die einen neuen Mikrokosmos and Möglichkeiten bereitstellen. Aber das passiert nicht oft am Anfang der Karriere sondern oft erst nach vielen Jahren in der Forschung.
Diese ganzen Wichtigtuer und Hexenjagden gehen mir auf die Nerven
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Antwort auf Diese ganzen Wichtigtuer und Hexenjagden gehen mir auf die Nerven von dengderengdengdeng.
Hätte er geschwiegen Hätte man ihn für einen großen Philosophen halten können!
Ihr Blick auf die Wissenschaft hat ungefähr das Niveau wie Bild als Tageszeitung zu bezeichnen. Wissenschaft, zumindest die Naturwissenschaft beruht nicht auf abschreiben, sondern auf reproduzierbar Experimente und deren Auswertung. Deswegen fliegen die Scharlatane auch meist auf weil deren bahnbrechende Entdeckung nicht reproduzierbar sind. Anders ist das in vielen Geisteswissenschaften, wie z.b. BWL, Arbeitshypothesen können nicht reproduziert werden und man kann jeden Unfug als richtig darstellen auch wenn die Realität es widerlegt, Beispiel wie der Trickle down Effekt wäre da zu nennen den die Chicago Boys so lieben. Das ist die "Wissenschaft" die sie beschreiben. Früher hatte man das Pack vom Jahrmarkt gejagt heute sind die Glaskugelwahrsager BWL Professoren. Die Naturwissenschaft hat mit vielen Geisteswissenschaften nichts gemein und letzteres als Wissenschaft zu bezeichnen ist in vielen Fällen ein Euphemismus.
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Antwort auf Re: Diese ganzen Wichtigtuer und Hexenjagden gehen mir auf die Nerven von MarGei.
MarGei schrieb am 03.06.2024 14:55:
Hätte er geschwiegen Hätte man ihn für einen großen Philosophen halten können!
Ihr Blick auf die Wissenschaft hat ungefähr das Niveau wie Bild als Tageszeitung zu bezeichnen. Wissenschaft, zumindest die Naturwissenschaft beruht nicht auf abschreiben, sondern auf reproduzierbar Experimente und deren Auswertung. Deswegen fliegen die Scharlatane auch meist auf weil deren bahnbrechende Entdeckung nicht reproduzierbar sind. Anders ist das in vielen Geisteswissenschaften, wie z.b. BWL, Arbeitshypothesen können nicht reproduziert werden und man kann jeden Unfug als richtig darstellen auch wenn die Realität es widerlegt, Beispiel wie der Trickle down Effekt wäre da zu nennen den die Chicago Boys so lieben. Das ist die "Wissenschaft" die sie beschreiben. Früher hatte man das Pack vom Jahrmarkt gejagt heute sind die Glaskugelwahrsager BWL Professoren. Die Naturwissenschaft hat mit vielen Geisteswissenschaften nichts gemein und letzteres als Wissenschaft zu bezeichnen ist in vielen Fällen ein Euphemismus.
Ach komm, man kann auch Religionswissenschaft studieren. Da sind Philosophen und BWL praktisch MINTler, dagegen.
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Antwort auf Re: Diese ganzen Wichtigtuer und Hexenjagden gehen mir auf die Nerven von MarGei.
Sie gehen gar nicht auf die Argumente ein.
Das die verschiedenen Disziplinen unterschiedliche Messlatten anlegen ist noch mal ein ganz anderes Thema. -
Antwort auf Re: Diese ganzen Wichtigtuer und Hexenjagden gehen mir auf die Nerven von MarGei.
Blödsinn.
Ich kann mich gut daran erinnern, mal die Dissertation eines mir bekannten Arztes gelesen zu haben. Der hat ein Studie ausgewertet und dabei ein derart dünnes Brett gebohrt, dass es selbst mir zuviel war. Irgendwo standen Erkenntnisse, die mit einem P=0,5 bezeichnet waren (P=0,5 = 50% Wahrscheinlichkeit). Das haben die Professoren durchgewinkt.
Ich habe amerikanische Dissertationen gesehen, bei denen auf verteilten Systemen Migrationsbewegungen simuliert wurden. Die Ausgabeparameter entsprachen komplett den Eingabeparametern. Das war so primitiv, dass es schon wieder gut war.
Diese ganze Debatte ist so typisch deutsch, dass einem schlecht werden kann.