"Also, ich nenne das, was hier passiert ist, Forschungsbetrug."
Und ich dachte es handelt sich um Artikel, die in der SZ veröffentlicht worden seien? Da es sich dabei um Presseartikel handelt - was prinzipiell von der Glosse, über den Kommentar, den Leitartikel, die Kolumne bis zum Cartoon so ziemlich das gesamte Spektrum umfassen kann - und die SZ sicherlich kein wissenschaftliches Publikationsorgan ist, sehe ich nicht, wo es sich hier um "Forschungsartikel" gegangen sein soll, deren Bewertung nun in einem "Forschungsbetrug" münden würde.
Wenn jemand Gefallen daran findet, nicht adäquat zitierte Stellen in Texten ausfindig zu machen, und darauf hinzuweisen, dann ist das sicherlich ein interessantes Hobby, an dem an sich zunächst nichts Verwerfliches ist.
Aber: Wem die Resonanz auf die eigenen Befunde nicht gefällt und deswegen nun anfängt, "Betrug§" zu rufen, wenn andere Personen zu anderen Schlüssen kommen, der muss sich die Frage gefallen lassen, ob es ihm um die Sache geht, oder um das Verfolgen einer persönlichen Agenda.