Ansicht umschalten
Avatar von Lex Icon
  • Lex Icon

226 Beiträge seit 13.06.2018

DienstRECHT + Grunderbe

Während meiner Dienstzeit war ich in der komfortablen Situation, nicht für Kost und Logis zahlen zu müssen, aber zur normalen Entlohnung auch meine Verpflegung ausgezahlt zu bekommen, ich konnte also einiges an Geld sparen. Das hat sich auf meinem weiteren Lebensweg als komfortabel erwiesen und ich würde mich freuen, wenn auch andere Menschen dies auch erleben könnten.

Die Diskussion um einen Grunderbe, also die Idee, jungen Menschen an Startkapital an dir Hand zu geben, bringt mich auf die Idee, beides zu kombinieren:

Wenn junge Menschen nicht die Pflicht, sondern das Recht hätten, eine Zeitlang in den Dienst der Gemeinschaft zu treten und die Gemeinschaft nicht nur nehmen würde, sondern sich mit einer bürgerlichen Besoldung erkenntlich zeigte, die nicht auf das Harz4 der Eltern angerechnet wird und den finanziellen Spielraum für die erste eigene Wohnungseinrichtung, ein Erststudium und ein kreditfreies Startkapital für ein Kleingewerbe ermöglichten, müssten wir keine Diskussion um eine Dinstpflicht führen.

Für die Kohle selber gearbeitet zu haben senkt außerdem die Wahrscheinlichkeit, dass das Geld einfach versoffen und verzockt wird.

Bewerten
- +
  • Avatar von cronos_the_master_of_time
    • cronos_the_master_of_time

    mehr als 1000 Beiträge seit 10.12.2002

    Antwort auf DienstRECHT + Grunderbe von Lex Icon.

    Lex Icon schrieb am 06.03.2023 11:44:

    Während meiner Dienstzeit war ich in der komfortablen Situation, nicht für Kost und Logis zahlen zu müssen, aber zur normalen Entlohnung auch meine Verpflegung ausgezahlt zu bekommen, ich konnte also einiges an Geld sparen.

    Bei welcher Armee war das denn?
    Zu meiner "Dienstzeit" bekam ich im Monat etwa das, was man durch ein Wochenende Kellnern hätte verdienen können.

    Stell Dir mal vor, es will jeder einen Dienst absolvieren, aber doch bitte grundsätzlich am bisherigen Wohnort, damit man weiter im Hotel Mama wohnen kann --> funktioniert nicht.

    Gruss cronos

    Bewerten
    - +
  • Avatar von void2void
    • void2void

    429 Beiträge seit 06.12.2008

    Antwort auf Re: DienstRECHT + Grunderbe von cronos_the_master_of_time.

    Mein Pflicht- Wehrdienst ist lange her, ich glaube ich bekam so etwa 300 DM bei 60 Stunden Schichtdienst pro Woche bei einem NATO Wachbataillon, es gab minimalen Freizeitausgleich. 15 Monate sind eben auch 1.25 Jahrersgehälter, die einem entgehen.

    Wehrpflichtige sind Kanonenfutter, ansonsten müsste man sie praktisch jedes Jahr mehrfach trainieren und fortbilden und die Kosten plus Verdienstverluste bezahlen.

    Für junge intelligente und motivierte Menschen ist die der Soldatenberuf einfach nicht attraktiv, wegen der mickrigen Bezahlung, der Arbeitszeit, den u.U. harten Dienst, der Gefahr für Gesundheit und Leben, der absoluten Unverträglichkeit mit Partnerschaft und Familie. Des weiteren bietet der Beruf keine Karrierewege auf Dauer. Nach dem Ablaufen des Vertrags muss man quasi wieder von vorne beginnen. Ich glaube der öffentliche Dienst nimmt die Soldaten nicht mehr bevorzugt auf.

    Man müsste marktgerechte Bezahlung und dazu noch Privilegien bieten.
    Vielleicht könnte man den vielen Migranten vielleicht nach dem Modell der römischen Legionen nach 15 Jahren erfolgreichem Wehrdienst die deutsche Staatsbürgerschaft geben.

    Bewerten
    - +
Ansicht umschalten