Beispiele gefällig.
Firma sucht Ingenieur.
Direkt schalten auch zig Verleihfirmen wie Brunel auch ihre Stellenanzeige.
Aus 1 real freien Stelle werden zig freie Stellen im Internet und den Medien.
Auftrag wird ausgeschrieben.
Zig Firmen bewerben sich, aber nur eine bekommt ihn.
Zig Firmen suchen nun Personal um den Auftrag auch ausführen zu können.
Aber nur eine wird dann einstellen.
Öffentlicher Dienst produziert zum Großteil seine Arbeit selbst mit Gesetzen und Verordnungen.
Nun sollen 300.000 Leute fehlen.
Mit Entschlackung dieser Gesetze fehlen da kaum noch Leute und auf einmal wechseln Leute zu den Feldern mit den wirklichen Problemen, anstatt hier Selbstlähmung mit Papierbergen zu produzieren.
Heute habe ich ein Schreiben einer Behörde erhalten, dass auch per Email gesendet völlig genügt hätte.
Direkter Aufwand 1 Euro als Brief. Indirekter Aufwand als Arbeitsaufwand mindestens 10 Euro.
In privaten Unternehmen gibt es das Schreiben kaum noch.
Der öffentliche Dienst gibt Milliarden für Briefe aus von denen 90% auch per Email oder die es sogar gar nicht braucht.
Lehrer werden mit Bürokratie gequält und auch deswegen gehen sie Jahre früher in Pension.
Schlechte Arbeitsbedingungen führen im natürlichen Regelkreis zu weniger Angebot.
Die Ministerien haben ihr Personal verdreifacht in den letzten Jahrzehnten.
Unter Merkel hat sich der Personalstand im Kanzleramt verdoppelt.
Wirklich nötig? Natürlich nicht.
Bei weniger 80% Gesetzesumfang braucht es auf einmal Hunderttausende Beamten an dieser Stelle nicht mehr.
Fazit: der Fachkräftemangel wird wie seit Jahrzehnten auch medial gepflegt, weil billige Arbeitskräfte importiert werden sollen und überkommene Strukturen gepflegt werden sollen.
Und es gehört natürlich zum guten Ton und zur Aufrechterhaltung der Personabteilung dazu immer ein paar Stellen frei zu haben auch wenn eigentlich gerade niemand gebraucht wird.
Ausblick: es geht in Richtung „Republik Mindestlohn“. 50% verdienen in ein paar Jahren diesen. Und die „Elite“ sahnt noch mehr ab.
Die Medien behalten natürlich das Märchenerzählen vom Fachkräftemangel bei. Die Anzeigen der Unternehmen sind zu wichtig.