Eher anders herum, es muss eine Sitzwache gestellt werden.
Gern wird das auch nicht gemacht, siehe oben.
Nur bei chemischen Drogen hilft es nicht anders, Gurte rissen da schon mal.
Gegen die Gesundung zuhause bin ich schon dagegen, mit unserer Nachbarin haben wir einen Streifen mitgemacht...die wäre besser in der Klinik aufgehoben gewesen.
Leider konnte sie sich immer wieder selber entlassen. Der Betreuer hat sich nicht oder wenig gekümmert.
Öfter fixieren wegen weniger Personal?
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Antwort auf Öfter fixieren wegen weniger Personal? von B34d.
B34d schrieb am 05.08.2024 21:23:
Eher anders herum, es muss eine Sitzwache gestellt werden..
Wenn das Personal schon nicht für den normalen Betrieb reicht?
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Antwort auf Re: Öfter fixieren wegen weniger Personal? von n4u.
n4u schrieb am 05.08.2024 21:56:
B34d schrieb am 05.08.2024 21:23:
Eher anders herum, es muss eine Sitzwache gestellt werden..
Wenn das Personal schon nicht für den normalen Betrieb reicht?
Klassische Katze, die sich in den Schwanz beißt. Die Geo hatte mal einen Artikel über eine Kinder und Jugend Station. Lief soweit, bis eine auf Station den Suizid schaffte und daraufhin andere suizidal wurden. Die mußten dann 24/7 überwacht werden, und alles andere brach so zusammen, daß die restlichen Patienten praktisch wieder bei 0 waren.
Aber anbinden. TsTs. Das macht man nur bei zu vermuteten Unverträglichkeiten. Bei Selbstmedikation wie Drogen. Sonst gibt's Chemie und ab.
Eher sollte man unsere Politiker sanktionieren, die aus Krankenhäuser zu Wirtschaftsunternehmen haben verkommen lassen. Es gibt keine Kostensteigerung, nur höhere Gewinnerwartungen.
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Antwort auf Öfter fixieren wegen weniger Personal? von B34d.
juristisch auch spannend
Personalnot dürfte kaum einen ausreichenden Grund darstellen um eine Person in ihrer Freiheit einzuschränken.
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Antwort auf Re: Öfter fixieren wegen weniger Personal? von JonChaos.
Fixierungen werden bei Fremd- und Eigengefährdungen angewendet.
Die persönliche Freiheit ist dem Patienten in einer Psychose gar nicht bewusst wenn er Mitpatienten am Hals hängt.
Das Personal hat die Verpflichtung dies zu verhindern. Zumeist werden dann auch Medikamente gegeben bis der Patient ruhiggestellt ist.
Anders sind auch manchmal die Medikamente nicht zu verabreichen, es gibt dann Tabletten mit Spuckschutz, Tavor löst sich sofort auf.
Dann kann die Fixierung aufgehoben werden. -
Antwort auf Re: Öfter fixieren wegen weniger Personal? von SockenPuppe_1.
Grade bei jungen Mädchen und Frauen wird gern mal auf Drama für Aufmerksamkeit gemacht, sei dir da sicher.
Eine mir bekannte Psychatrieschwester weiss zu berichten das diese Personen die Unbeliebtesten auf den Stationen sind. -
Antwort auf Re: Öfter fixieren wegen weniger Personal? von B34d.
B34d schrieb am 06.08.2024 06:26:
Grade bei jungen Mädchen und Frauen wird gern mal auf Drama für Aufmerksamkeit gemacht, sei dir da sicher.
Eine mir bekannte Psychatrieschwester weiss zu berichten das diese Personen die Unbeliebtesten auf den Stationen sind.Dieser Psychatrieschwester fehlt augenscheinlich Grundlegendes. Sich über Symptome aufzuregen. Wie dumm kann man sein.
Personal mit Vorlieben ist vermutlich mindestens genauso schlimm wie welches, das Patienten vorsätzlich fixiert.Selbstverständlich haben diese Patienten ein Problem. Wie sich Depri (der Einfachheit wegen nur die) zeigt, ist völlig verschieden. Man nennt es nicht umsonst die Krankheit mit den tausend Gesichtern.
Ich hab mal von außen näher mit einer KJP zu tun gehabt, das war eine choreographierte hohe Kunst, was da beim "Pflege*-Personal so ablief. Das Personal war in seiner Wirkung wesentlicher als die therapeutischen Gespräche u.Ä. -
Not kennt kein Gebot
Antwort auf Re: Öfter fixieren wegen weniger Personal? von JonChaos.
Personalnot dürfte kaum einen ausreichenden Grund darstellen
Juristisch? Natürlich nicht.
Faktisch? Aber sicher. Wenn es sonst zu effektiv unbeherrschbaren Problemen oder Verletzungen käme, was will man denn machen? Not kennt kein Gebot...