Ebenso wie es bei den Palenstinensern eine Gewaltströmung gibt, die Israelis "ins Meer zu treiben", so gibt es bei den Israelis das Pendent. Letzteres ist dort seit vielen Jahren an der Macht.
Egal wie man zu den Palestinensern und den widerlichen Verbrechen der Hamas steht, hätte kein Staat der Welt, der vorgibt Werte wie Humanität, Gleichheit und Gerechtigkeit zu vertreten, die widerwärtige Siedlerpolitik in der Westbank oder die Einrichtung eines Freiluftgefängnisses im Gaza-Streifen zugelassen. Beide sind durch absolut nichts zu rechtfertigen - seit Jahrzehnten.
Wenn einige Länder jetzt wieder von einer Zweistaatenlösung faseln, so ist das reine Hinhaltetaktik. Wie schon seit Jahrzehnten werden sie nach der Zerstörung des Gaza-Streifens keinen Finger rühren. Messt sie an ihren Taten, nicht an ihren Reden.
Da es bei den Kriegen "der Guten" in aller Regel um Rohstoffe geht, verfolgt in den nächsten Jahren was mit den Gasvorkommen vor der Küste des Gaza-Streifens passieren wird. Denn die gehören den Palestinsensern. Die vollständige Zerstörung des Gaza-Streifens hinsichtlich Wohnhäusern und Infrastruktur ist bereits offensichtlich. Auch sie ist faktenbasiert (Satellitenbilder) überprüfbar und über die Zeit verfolgbar. Da die Medien in Deutschland vorsätzlich nicht darüber berichten, bleibt für Bildmaterial derzeit nur Al Jazeera.
Die Haltung des reinen "Verfolgens" ist zynisch? Ja, aber noch geben uns die Gesetze in Deutschland, die Möglichkeit die hiesigen Täter zu verfolgen. Wie die "Blaupause" Russland zeigt, gibt es auch Ansätze ausländische Täter zu verfolgen. Das zumindest sind auch Lehren aus dem Nationalsozialismus.