Precht erinnert immer mehr an einen versoffenen Kneipen-Philosophen, der einem ohne Unterbrechung irgendeinen schwer verständlichen Stuss ans Ohr labert, bis man schläfrig nur noch mit dem Kopf nickt, weil jeder Versuch eines Einwands nur zu weiteren Erläuterungen führt. Irgendwann verschwimmt das Gesülze zu einer tranquilisierenden Geräuschtapete und man konzentriert sich auf das Wesentliche, etwa darauf, ein neues Bier zu bestellen - und die Nervensäge irgendwie loszuwerden.