Omikron wurde ja vermehrt erstmals in Südafrika nachgewiesen. Mit anderen Worten, dort sollte zuerst sichtbar werden, was uns hier erwarten könnte.
Nun heißt es, man könne beide Länder nicht vergleichen, denn wir haben hier eine durchschnittlich ältere Bevölkerung.
Aber auch dort unten kommen die Alten jetzt nicht massenhaft in die Krankenhäuser. Zudem gibt es dort eine massive Verbreitung von AIDS und HIV-Positive haben öfters schwerere Verläufe, als der Rest der Bevölkerung. Ob das an den eingenommenen Medikamenten oder an der Krankheit selbst liegt, mag ich nicht beurteilen, aber es soll so sein.
Die Impfquote in Südafrika liegt bei 25,5%, bei uns bei 70%. Und da die Impfung nutzbringend sein soll, wären wir auch hier im Vorteil, von der Krankenhausaustattung eines Schwellenlandes wie Südafrika im Vergleich zu einem (noch) Hochindustrieland wollen wir auch nicht reden.
Woher bezieht unsere Bundesregierung also ihre Anhaltspunkte, daß Omikron hier irgendwelche katastrophalen Zustände hervorrufen könnte?
Dazu gibt es weit und breit keine Belege. Außer vielleicht in den Glaskugeln des Gesundheitsministeriums und von Karl Lauterbach.
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (20.12.2021 11:11).