Das Hauptproblem:
Man hatte die Meldegrenzen für Verdachtsfälle auf Geldwäsche heruntergesetzt, um den Kampf gegen die Geldwäsche zu intensivieren.
Die Leutchen bei der FIU wurden dann mit Meldungen zugeschissen.
Aufgrund unserer II.Reich-Polizei- und Horchstaatparanoia und der wenig abgestimmten IT-Strukturen rennen die Leutchen bei jedem Fall praktich mit Papier und Bleistift durch die Gegend und klappern die Sachen per Hand ab. Die sind dadurch, trotz des vielen Personals extrem langsam und ineffektiv. Da muss dann auch priorisiert werden.
Und vielleicht war ja auch einfach nur der Mitarbeiter, der den problematisch Fall bearbeitet hatte, länger krank oder das Ding ist einfach versackt.
Das Problem läßt sich nur mit Harmonisierung und IT lösen. Aber das sind ganz, ganz Dicke Bretter, die dort zu bohren sind. Das ist in einer Legislaturperiode auch nicht zu schaffen.
Ich bin nicht für eine Abschaffung des Bargelds, aber wir können im Unterschied zu anderen europäischen Ländern immer noch ganze Immobilien bar bezahlen. In anderen Ländern gibt es Bargeld-Limits von 5000 Euro.
Tja, der Remmo-Clan hat es daher geschafft, trotz Sozialbezüge fast 100 Immobilien in Berlin zu erwerben. Auch die dicken Schlitten und Supersportler auf dem Kuh-Damm und Co. ist auch einfach erweitertes Bargeld im Millieu. Schön gewaschen.
Ebenfalls eine ganz bequeme Geldwäsche:
Die ganzen Restaurants und Imbisbuden. Einen erstklassigen Döner mit zwei Leutchen als Bedienung und für 2€ in einer westdeutschen Großstadt? Kein Problem.
Der Verkaufspreis braucht nicht kostendeckend zu sein. Wichtiger ist da genug Publikum, damit niemand bei der Wäsche einen Verdacht schöpft.
Und will man die Bäckereien und Vekaufsstände an den Haken nehmen, gibt es Geweine wegen der Papierverschwendung für die 3 Cent Verkaufspreis.
Außerhalb des Finanzsektors wie zum Beispiel bei Immobilien haben wir große Probleme. Wir haben kein echtes Immobilien-Register mit den wahren Eigentümern.
Das ist Quatsch. Ein übergreifendes, elektronisches Register ist ein Projekt.
Die ganzen ortlichen Register sind sauber und auch gerichtssicher.
Der Strohmann-Problematik kann man damit auch nicht Herr werden.
So dürften die Immobilien des Remmo-Clans auch auf dem Namen diverser Familienmitglieder und nicht des Clan-Chefs laufen.
Gegebenenfalls könnte man die bei einem automatischen Abgleich aus dem Hartz-IV
Bezug nehmen, aber das sind nur Peanuts.
Eine fatale Fehleinschätzung, denn Drogen bringen nur Geld, wenn sie auch verkauft werden. Drogensucht ist nach wie vor ein großes Problem in Deutschland, die Suchtmittel werden immer aggressiver, verunreinigt oder gestreckt.
Natürlich bringen die nur Geld, wenn die auch verkauft werden.
Aber durch die Entkriminalisierung des Konsums haben wir auch Traumbedingungen für die organisierte Kriminalität geschaffen. Ein albernes Räuber und Gendarm-Spiel.
Die Konsumen brauchen sich nur in den einschlägigen Ecken herumzulaufen.
Dann kommt auch schon ein Kleindealer-Vogel angelaufen. Gerne Ausreisepflichtige aus Afrika, die sowieso nichts zu verlieren haben und die hier auch niemand längerfristig wegsperren will. Nur ihre Zulieferer dürfen die nicht verraten. Im Görli wollte doch irgend so ein bekloppter Politik sogar Dealer-Zonen einrichten.
Bei dem ganzen Themenkomplex handelt sich auch nicht mehr um vernachlässigbare Petitessen., sondern die Kriminalität und deren Akteure haben längst einen erheblichen Einfluss auf Wirtschaft und Gesellschaft.
Man könnte den Sumpf trockenlegen, wenn man einfach das Bargeld abschaffen würde. Damit wird auch die Schwarzarbeit unattraktiv.
Um die Kriminalität wenigstens etwas im Griff zu bekommen, schafft man immer mehr andere Bürgerrechte ab.
Man badet lieber Lau und schimpft über die Politiker, korrupten Behörden und überhaupt.
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (22.09.2021 11:56).