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  • Pnyx (1)

mehr als 1000 Beiträge seit 01.07.2017

Aufklärung ruiniert

Seine Bestürzung über die Massaker des russischen Militärs war offensichtlich.

Korrekt müsste es heissen 'die angeblichen Massaker des russischen Militärs'. Damit selbstverständlich nicht die Massaker an sich in Frage stellend, sondern ihre Urheberschaft. Auch wenn die aktuelle gesellschaftliche Stimmung im Westen nicht danach ist - bevor man den Täter benennt und bestraft, kommt die neutrale Untersuchung. Wer dies bestreitet, geht mindestens hinter die Aufklärung zurück.

Wenn jetzt das Weltfinanzsystem auf dem Prüfstand steht, dann ist dies eine gute Entwicklung.

Wie bloss kommt Jödicke auf den Gedanken, das 'Weltfinanzsystem stehe auf dem Prüfstand'? Wenn es doch offensichtlich ausschliesslich um die Kriegsoperation 'Russland ruinieren' geht, bei der es, um von ihr erfasst zu werden, reicht russischer Staatsbürger zu sein. Wer auch immer man anderweitig ist.

Der Satz ist Ausdruck eines verzweifelten Optimismus, der krampfhaft versucht, der gegenwärtigen Entwicklung auf irgendeiner Ebene Positives abzugewinnen, wenn sich doch in Wirklichkeit die Zeichen mehren, dass wir im Sturmschritt auf eine Katastrophe zueilen, nämlich direkte militärische Auseinandersetzungen zwischen nato-Staaten und Russland. Das österreichische Staatsgwurschtel spielt dabei eine sehr untergeordnete Rolle.

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  • Avatar von Teichhuhn
    • Teichhuhn

    mehr als 1000 Beiträge seit 09.08.2014

    Hat es bisher eigentlich auch ukrainische Kriegsverbrechen gegeben?

    Antwort auf Aufklärung ruiniert von Pnyx (1).

    Und wie berichten die Medien darüber?

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  • Avatar von nicolas/
    • nicolas/

    mehr als 1000 Beiträge seit 03.06.2003

    Gab es schonmal einen Krieg, in dem irgendeine Seite...

    Antwort auf Hat es bisher eigentlich auch ukrainische Kriegsverbrechen gegeben? von Teichhuhn.

    ...keine Kriegsverbrechen begangen hat?
    Das Problem ist unter anderem, dass a) Russland der Aggressor ist und b) stets und immer alles kategorisch abstreitet.
    Die ukrainische Regierung hingegen kündigte bereits an, Hinweisen auf Kriegsverbrechen durch eigene Soldaten nachzugehen, was ja schonmal ein grundlegender Unterschied zur russischen Haltung ist – unabhängig davon, was beim Ende dabei rumkommt.

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    • Teichhuhn

    mehr als 1000 Beiträge seit 09.08.2014

    Antwort auf Gab es schonmal einen Krieg, in dem irgendeine Seite... von nicolas/.

    nicolas/ schrieb am 11.04.2022 23:42:

    ...keine Kriegsverbrechen begangen hat?
    Das Problem ist unter anderem, dass a) Russland der Aggressor ist und b) stets und immer alles kategorisch abstreitet.

    Ich habe auch Meldungen, wo von russischer Seite russischen Kriegsverbrechen nachgegangen wird.

    Die ukrainische Regierung hingegen kündigte bereits an, Hinweisen auf Kriegsverbrechen durch eigene Soldaten nachzugehen, was ja schonmal ein grundlegender Unterschied zur russischen Haltung ist – unabhängig davon, was beim Ende dabei rumkommt.

    Warum gibt es keine unabhängige Untersuchungskommissionen mit Chinesen, Indern, Syriern, Brasilianern, etc.?

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    • mouse-net

    mehr als 1000 Beiträge seit 09.04.2004

    Antwort auf Re: Gab es schonmal einen Krieg, in dem irgendeine Seite... von Teichhuhn.

    Teichhuhn schrieb am 12.04.2022 00:14:

    nicolas/ schrieb am 11.04.2022 23:42:

    ...keine Kriegsverbrechen begangen hat?
    Das Problem ist unter anderem, dass a) Russland der Aggressor ist und b) stets und immer alles kategorisch abstreitet.

    Ich habe auch Meldungen, wo von russischer Seite russischen Kriegsverbrechen nachgegangen wird.

    Die ukrainische Regierung hingegen kündigte bereits an, Hinweisen auf Kriegsverbrechen durch eigene Soldaten nachzugehen, was ja schonmal ein grundlegender Unterschied zur russischen Haltung ist – unabhängig davon, was beim Ende dabei rumkommt.

    Warum gibt es keine unabhängige Untersuchungskommissionen mit Chinesen, Indern, Syriern, Brasilianern, etc.?

    Dafür gibt es wohl nur eine Erklärung.
    Tipp: Es ist nicht die Behauptung es habe keine Kriegsverbrechen gegeben und es werden keine Zivilisten getötet.

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    • Teichhuhn

    mehr als 1000 Beiträge seit 09.08.2014

    Antwort auf Re: Gab es schonmal einen Krieg, in dem irgendeine Seite... von mouse-net.

    mouse-net schrieb am 12.04.2022 00:21:

    Teichhuhn schrieb am 12.04.2022 00:14:

    nicolas/ schrieb am 11.04.2022 23:42:

    ...keine Kriegsverbrechen begangen hat?
    Das Problem ist unter anderem, dass a) Russland der Aggressor ist und b) stets und immer alles kategorisch abstreitet.

    Ich habe auch Meldungen, wo von russischer Seite russischen Kriegsverbrechen nachgegangen wird.

    Die ukrainische Regierung hingegen kündigte bereits an, Hinweisen auf Kriegsverbrechen durch eigene Soldaten nachzugehen, was ja schonmal ein grundlegender Unterschied zur russischen Haltung ist – unabhängig davon, was beim Ende dabei rumkommt.

    Warum gibt es keine unabhängige Untersuchungskommissionen mit Chinesen, Indern, Syriern, Brasilianern, etc.?

    Dafür gibt es wohl nur eine Erklärung.
    Tipp: Es ist nicht die Behauptung es habe keine Kriegsverbrechen gegeben und es werden keine Zivilisten getötet.

    Ich dachte bisher, es spielt eine Rolle, von wem begangen und von wem getötet.

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    • unbekannter Benutzer

    236 Beiträge seit 02.04.2022

    Antwort auf Hat es bisher eigentlich auch ukrainische Kriegsverbrechen gegeben? von Teichhuhn.

    Ja, davon ist auszugehen. Aus den Informationen unseren Medien kann man nur indirekt darauf schließen. In dieser Situation und hochbewaffnet muss es die geben. Brutale Aussagen der Regierung sind Freibriefe für die Kämpfenden Gewalt anzuwenden. Selbst unsere Außenministerin möchte Russland ruinieren. Und die Verschanzung in von Zivilisten bewohnten Wohngebiete ist schon allein ein Kriegsverbrechen.

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