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Avatar von Wahrheitsager
  • Wahrheitsager

mehr als 1000 Beiträge seit 15.05.2011

...und wieder wird an den Ursachen vorbei diskutiert...

Jede menschliche Tätigkeit nimmt Einfluss auf die Natur, verändert die Umwelt und verbraucht Ressourcen. Mit wachsendem Wohlstand steigt damit zwangsläufig auch der pro Kopf Ressourcenverbrauch und die "Verschmutzung" der Umwelt. Das bleibt auch so, wenn alle fleißig ihren Müll trennen, wenig Fleisch essen, wenig Auto fahren, selten in den Urlaub fliegen und ihre Wohnungen nur mässig heizen oder klimatisieren. Da die Ressourcen der Erde endlich sind, der Gesamtverbrauch längst die Grenze des verkraftbaren erreicht hat, gibt es nur zwei Möglichkeiten, einen Zusammenbruch des Systems zu vermeiden:
1. Die Menschheit stellt jegliche Tätiglkeit zur Ereichung eines akzeptablen Wohlstands für alle ein, oder
2. die Menschheit begrenzt ihre eigene Population auf eine dem Ressourcenangebot angemessene Zahl.
Suchen Sie sich die von Ihnen bevorzugte Variante aus.

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  • Avatar von schlamutzelnase
    • schlamutzelnase

    mehr als 1000 Beiträge seit 13.11.2015

    Re: "Er[r]eichung eines akzeptablen Wohlstands"

    Antwort auf ...und wieder wird an den Ursachen vorbei diskutiert... von Wahrheitsager.

    Da ist schon mal die Frage, was denn "akzeptabler Wohlstand" ist. Sind es 4 Mrd. Pkw weltweit?
    Mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit wird die Zahl der Weltmenschen ab dem Jahr 2100 nicht weiter wachsen. Ist nur die Frage, was dann noch von der Erde übrig ist.

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  • Avatar von Ramjet
    • Ramjet

    mehr als 1000 Beiträge seit 09.03.2020

    Antwort auf ...und wieder wird an den Ursachen vorbei diskutiert... von Wahrheitsager.

    Wahrheitsager schrieb am 09.10.2022 17:41:

    Jede menschliche Tätigkeit nimmt Einfluss auf die Natur, verändert die Umwelt und verbraucht Ressourcen. Mit wachsendem Wohlstand steigt damit zwangsläufig auch der pro Kopf Ressourcenverbrauch und die "Verschmutzung" der Umwelt. Das bleibt auch so, wenn alle fleißig ihren Müll trennen, wenig Fleisch essen, wenig Auto fahren, selten in den Urlaub fliegen und ihre Wohnungen nur mässig heizen oder klimatisieren. Da die Ressourcen der Erde endlich sind, der Gesamtverbrauch längst die Grenze des verkraftbaren erreicht hat, gibt es nur zwei Möglichkeiten, einen Zusammenbruch des Systems zu vermeiden:
    1. Die Menschheit stellt jegliche Tätiglkeit zur Ereichung eines akzeptablen Wohlstands für alle ein, oder
    2. die Menschheit begrenzt ihre eigene Population auf eine dem Ressourcenangebot angemessene Zahl.
    Suchen Sie sich die von Ihnen bevorzugte Variante aus.

    Wir leben seit 2,5 Millionen Jahren in einer Eiszeitapokalypse, Ursache Unbekannt. (Milankoviczyklen gabs früher auch schon) 1000 ppm ist der normale CO2 - Wert, vorher würde ich nicht mit der Emission aufhören, wo es doch gleichzeitig so angenehm ist. Wer über nasse Füße meckern will soll sich mal einen kilometerdicken Eispanzer vorstellen.

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  • Avatar von moogwais
    • moogwais

    402 Beiträge seit 12.01.2006

    Antwort auf Re: "Er[r]eichung eines akzeptablen Wohlstands" von schlamutzelnase.

    Ist nur die Frage, was dann noch von der Erde übrig ist.

    Guck mal auf die Osterinseln und frag dich warum es kaum mehr Einheimische gab als es von Europäern entdeckt wurde.

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  • Avatar von User Access Denied
    • User Access Denied

    130 Beiträge seit 12.11.2004

    Antwort auf Re: "Er[r]eichung eines akzeptablen Wohlstands" von moogwais.

    moogwais schrieb am 09.10.2022 18:53:

    Guck mal auf die Osterinseln und frag dich warum es kaum mehr Einheimische gab als es von Europäern entdeckt wurde.

    Die Steinköpfe(Götzen) dort hatten zu der Zeit sicherlich einen ähnlichen Nutzen wie unsere heutigen Windräder. Deshalb zerhackt der deutsche Michel jetzt seine Wälder um mehr Windräder(Götzen) aufzustellen.

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  • Avatar von Carsten Schmidtlein
    • Carsten Schmidtlein

    mehr als 1000 Beiträge seit 06.04.2015

    Antwort auf Re: "Er[r]eichung eines akzeptablen Wohlstands" von moogwais.

    moogwais schrieb am 09.10.2022 18:53:

    Ist nur die Frage, was dann noch von der Erde übrig ist.

    Guck mal auf die Osterinseln und frag dich warum es kaum mehr Einheimische gab als es von Europäern entdeckt wurde.

    Die Inseln sind doch noch da. Da steht "was von der Erde übrig ist" und nicht "was von den Einheimischen übrig ist".

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  • Avatar von Rarus Schneutz
    • Rarus Schneutz

    mehr als 1000 Beiträge seit 01.04.2012

    Antwort auf ...und wieder wird an den Ursachen vorbei diskutiert... von Wahrheitsager.

    Beides natürlich.

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    • unbekannter Benutzer

    mehr als 1000 Beiträge seit 10.01.2003

    Antwort auf ...und wieder wird an den Ursachen vorbei diskutiert... von Wahrheitsager.

    Wahrheitsager schrieb am 09.10.2022 17:41:

    1. Die Menschheit stellt jegliche Tätiglkeit zur Ereichung eines akzeptablen Wohlstands für alle ein, oder
    2. die Menschheit begrenzt ihre eigene Population auf eine dem Ressourcenangebot angemessene Zahl.
    Suchen Sie sich die von Ihnen bevorzugte Variante aus.

    Beides wird in dieser Form von einem gewissen Hr. Schwab "bevorzugt": weniger Konsum bis zur Besitzlosigkeit UND weniger Menschen.

    Der Konsumverzicht (1) ist machbar, wenn die Dinge, die wir brauchen, deutlich langlebiger werden. Ein Smartphone muss dann 10+ Jahre halten, der Fernseher 25+ Jahre usw usf. Ja, das geht, siehe 1980er, 1990er, da hat es solche langlebigen Produkte gegeben. Die Waschmaschine starb nicht am abgebrochenen Plastikteil, was nach 2,5 Jahren Normalbetrieb den Geist aufgeben MUSSTE (geplante Obsoleszenz), sondern am Kalk im Gummischlauch. Ein wenige Mark teurer Artikel, dessen Austausch nur durch den Techniker so teuer wurde. Aber kaputt war die Maschine nicht.

    Auch eine moderierte Bevölkerungsentwicklung wäre möglich (2): statt Ein-Kind-Politik wie in China lieber die Zwei-Kind-Politik. Aber nicht über Strafen, sondern Boni & Förderungen. Zwei gehen rein, zwei kommen raus, stabilisiert auf Dauer die Bevölkerung auf einem Niveau mit ganz leichtem "Verlust". In 3, 4 Generationen sind wir bei 90% des aktuellen Niveaus, alle 100 Jahre würde es also 10% weniger Menschen geben, bis man wieder bei so 4 - 5 Milliarden angekommen ist.

    Punkt 1 ist "leichter" zu realisieren als Punkt 2, daher würde ich genau hier ansetzen. Wohlstand durch LANGLEBIGE Produkte eben.
    Schwab will uns das aber nehmen und uns nur noch Dinge vermieten. Besitzlos, aber glücklich. Solche Sätze von einem mehrfachen Milliardär sind zynisch.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (11.10.2022 10:03).

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  • Avatar von Olokra
    • Olokra

    mehr als 1000 Beiträge seit 30.10.2011

    Antwort auf ...und wieder wird an den Ursachen vorbei diskutiert... von Wahrheitsager.

    Osterinsel-Statuen waren so nutzlos wie heute Windräder?
    Bin ich hier im Irrenhaus? (Nur eine Metapher. Nichts gegen unsere selisch erkrankten Mitbürger)

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