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  • blu_frisbee

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Re: Zins aufs eingesetzte Kaufkapital

Ralf Krämer (1) schrieb am 27.12.2021 09:41:

blu_frisbee schrieb am 27.12.2021 09:03:

Die zu Rate gezogene Verbraucherpreisinflation ist der asset inflation nachlaufend. Natürlich, irgendwann schlagen die Assetpreise auf den Verbraucher durch.
Warum steigen die Assetpreise? Weil Geld sich nicht mehr lohnt.

M.E. stimmt das so nicht und jedenfalls erklärt es nicht die gegenwärtig erhöhten MONATLICHEN Inflationsraten, die schon in den nächsten Monaten wieder deutlich geringer werden. Diese Verbraucherpreisinflation war das Thema hier. Der Mechanismus mit dem hohe Preise der Assets (Vermögensanlagen, v.a. Wertpapiere und Immobilien) zu Verbraucherpreisinflation führen würden, wäre wenn diese in größerem Umfang verkauft und der Erlös nicht in andere Assets investiert würde, sondern für "normale" Waren, deren Preise in die Verbraucherpreisinflationsrate eingehen, ausgegeben würde.

Hinter asset inflation steckt neben Flucht in die Sachwerte auch
die Erwartung von Mieteinnahmen bzw Profit, Zins aufs eingesetzte Kaufkapital.

Wenn Immobilien zum, wie man vernimmt inzwischen zum 50-fachen der Jahresmieten gehandelt werden (ähnliches beim KGV von Aktien)
lassen sich die Preise nur durch Mieterhöhungen (Profitsteigerungen) rechtfertigen.

Wenn der Marktgott Nein sagt platzen die Blasen.¹
Höhere Mieten nicht durchsetzbar bzw profitgenerierende Verkauf stagniert.
Die Frage ist Wann.

¹ Blasen platzen wenn der supply of fools versiegt,
keine Nachfolger mehr kommen die die Spekulation der Vorgänger auszahlen.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (27.12.2021 09:59).

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