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    Falls tatsächlich: Warum nur habe ich falsch geraten ? Es ist mir ein Mysterium.

    Antwort auf Re: Gerne sind Sie selbst aber vermutlich sehr wohl bereit zu[b] glauben[/b], da von Scarlet-Fire.

    :-)

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  • Avatar von blu_frisbee
    • blu_frisbee

    mehr als 1000 Beiträge seit 12.09.2002

    Re: Namenszauber, Rumpelstilzchen

    Antwort auf Relativitätstheorie zum Beispiel sei "an der Wirklichkeit gar nicht ablesbar", von alter Rentner.

    alter Rentner schrieb am 13.06.2021 11:58:

    Relativitätstheorie zum Beispiel sei "an der Wirklichkeit gar nicht ablesbar"
    zumindest für die, die nicht hinschauen und ihren Kopf nicht benutzen.
    Lese ich Heise oder den Postillion?

    Das sagt einer auf der Veranstaltung die Geozg Schuster rezensiert.
    Kann sein, das sind die selben, die glauben, Sprache hätte die Kraft
    Realitäten, Gender und Geschlecht zum Beispiel, performativ zu erzeugen.

    Der selbe Stall wie "we're an empire now, we create reality" Wars Donald Rumsfeld?

    Namenszauber, Rumpelstilzchen

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    • Scarlet-Fire

    146 Beiträge seit 16.05.2021

    Antwort auf Re: Namenszauber, Rumpelstilzchen von blu_frisbee.

    blu_frisbee schrieb am 13.06.2021 19:55:

    Der selbe Stall wie "we're an empire now, we create reality" Wars Donald Rumsfeld?

    Es war Karl Rove, George W. Bushs ausgelagertes Hirn, der das dem Journalisten Ron Suskind erklärte:

    - - - Zitat nach Suskind - - -

    In the summer of 2002 [Scarlet-Fire: also ein paar Monate nach 9/11], after I had written an article in Esquire that the White House didn't like about Bush's former communications director, Karen Hughes, I had a meeting with a senior adviser to Bush. He expressed the White House's displeasure, and then he told me something that at the time I didn't fully comprehend -- but which I now believe gets to the very heart of the Bush presidency [Scarlet-Fire: natürlich nicht nur der Präsidentschaft Bushs].

    The aide [Scarlet-Fire: gemeint ist Karl Rove] said that guys like me were "in what we call the reality-based community," which he defined as people who "believe that solutions emerge from your judicious study of discernible reality." I nodded and murmured something about enlightenment principles and empiricism. He cut me off. "That's not the way the world really works anymore," he continued. "We're an empire now, and when we act, we create our own reality. And while you're studying that reality -- judiciously, as you will -- we'll act again, creating other new realities, which you can study too, and that's how things will sort out. We're history's actors . . . and you, all of you, will be left to just study what we do."[1]

    - - - Zitat Ende - - -

    Da die Exekutoren des Kapitalwillens und ihre Helfershelfer in den Medien zwar das Böseste sind, das sich als Mensch manifestieren kann, aber ganz sicher nicht dumm sind, hat Carl Rove hier selbstverständlich eine "echte" Realität konstatiert, die unabhängig von irgendwelchen Sprachakten existiert.

    Er hat aber auch die künstlich geschaffene Wahnwelt eingestanden, die die Exekutoren des Kapitalwillens und ihre Medien durch Sprachakte in den Köpfe der Bevölkerungen implementieren um diese fernzusteuern.

    Er hat in diesem Zitat beide in ihrem Verhältnis zu einander beschrieben: Die "discernible reality" von Journalisten, die diese Bezeichnung verdienen, und die die Realität "vernünftig studieren" versus die Realität, die das Empire und seine Medien durch Sprachakte in den Köpfe der Bevölkerungen implementiert.

    Rove beschreibt das Verhältnis dahingehend, dass der "reality-based community" ihr Studium der Realität nichts helfen wird, da in den Geschichtsbüchern die scripted reality der Mythenschmiede des Kapitals stehen wird. Und es ist dem Empire völlig egal, dass die "reality-based community" die Lügen des Empire nachträglich alle entlarvt, denn in der Zwischenzeit hat das Empire bereits wieder neue Lügen in die Köpfe der Menschen und in den Geschichtsbücher gepflanzt. "And you, all of you, will be left to just study what we do." Ihr dürft unseren Mythen dann wieder hinterher rechechieren und die echte Realität feststellen soviel ihr wollt - es wird dann niemanden aus dem Volk mehr interessieren.

    Die offiziellen Verlautbarungen der Systemmedien sind meinungstechnisch der Bratensaft, in dem der Systemmedienkonsument, also die weit überwiegende Mehrheit der Bevölkerung, gart. Um den Systemmedienkonsumenten und seinen Bratensaft wickelt die Systempropaganda einen Kokon, der systementlarvende Aussagen unabhängig von der Plausibilität ihres Inhalts als durchgeknallte Verschwörungstheorien brandmarkt.

    Und Rove hatte natürlich nicht nur vollkommen recht sondern war auch nicht nur zeitlich sehr nahe an der bis zum Jahr 2020 größten Mythenerschaffung der Menschheitsgeschichte dran.

    Zu den wenigen bekannt gewordenen Mythenschmieden, also den Autoren der "empire created reality", gehört Philip Zelikow. Er ist der eigentliche Autor des regierungsamtlichen 9/11-Mythos', der den 9/11-Commission-Report bis zu den einzelnen Unter-Unter-Überschriften fertig hatte bevor die "Untersuchungs"kommission mit dem Sichten der Indizien begann.

    Zelikow hat über "public myths" promoviert. In seinem Fall ein außerordentlich "praxisnahes" Thema, indem er es selbst in die Praxis umgesetzt hat.

    aus Wiki:

    While at Harvard, he worked with Ernest May and Richard Neustadt on the use, and misuse, of history in policymaking. They observed, as Zelikow noted in his own words, that "contemporary" history is "defined functionally by those critical people and events that go into forming the public's presumptions about its immediate past. The idea of 'public presumption'," he explained, "is akin to William McNeill's notion of 'public myth' but without the negative implication sometimes invoked by the word 'myth.' Such presumptions are beliefs (1) thought to be true (although not necessarily known to be true with certainty), and (2) shared in common within the relevant political community."

    und aus History Commons: October 15, 1998: Future 9/11 Commission Executive Director Zelikow Says ‘Public Assumptions’ Shape Views of History

    In his opening remarks at a conference on contemporary political history organized by the Miller Center of Public Affairs at the University of Virginia, future 9/11 Commission Executive Director Philip Zelikow emphasizes that the public understanding of history is shaped by what are sometimes referred to as “public myths.” “[U]nderstanding contemporary political history is extremely important and constantly alive in public discourse. ‘Contemporary’ is defined functionally by those critical people and events that go into forming the public’s presumptions about its immediate past.

    This idea of ‘public presumption’ is akin to William McNeill’s notion of ‘public myth’ but without the negative implication sometimes invoked by the word ‘myth.’ Such presumptions are beliefs (1) thought to be true (although not necessarily known to be true with certainty), and (2) shared in common within the relevant political community. The sources for such presumptions are both personal (from direct experience) and vicarious (from books, movies, and myths).” Zelikow says that public assumptions often grow out of “searing events”: “particularly ‘searing’ or ‘molding’ events take on ‘transcendent’ importance and, therefore, retain their power even as the experiencing generation passes from the scene.” [Zelikow, 1999 pdf file]

    In a previous publication, Zelikow had written about how a “catastrophic terrorism” event could constitute a momentous, history-shaping milestone: “An act of catastrophic terrorism that killed thousands or tens of thousands of people… would be a watershed event in America’s history.… Like Pearl Harbor, such an event would divide our past and future into a ‘before’ and ‘after’” (see November 1997-August 1998).

    Also:

    Rove hat weder eine "echte" Realität bestritten, noch hat er bestritten, dass sie von der "reality-based community" erkannt werden kann. Er hat jedoch zu erkennen gegeben, dass das, was in den Köpfen der Menschen als Realität existiert, und das, was in zukünftigen Geschichtsbüchern stehen wird, nicht diese "echte" Realität ist, sondern die gescriptete Realität, die durch die Sprachakte der Medien des Kapitals in den Köpfen der Menschen zielorientiert implementiert wird.

    In Zelikows Worten: "The public understanding of history is shaped by what are sometimes referred to as 'public myths'". Der größte dieser Mythen war bis 2020 die Erzählung, dass ein bärtiger Emmanuel Goldstein (Orwell, 1984) aus einer Höhle in Afghanistan heraus 19 Terroristen mit Teppichmessern den Auftrag gegeben hat, die größte und am höchsten technisierte Militärmacht der Menschheitsgeschichte... und so weiter.

    Diesen Rang hat der 9/11-Mythos im Jahr 2020 an den weltumspannenden Coronamythos abtreten müssen. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen(!) beläuft sich die Zahl der weltweiten Opfer der sogenannten "Corona"maßnahmen (mehrfach ausdrücklich betont: nicht Opfer eines Virus sondern Opfer der Maßnahmen) auf mehere Hundert Millionen Menschen. Da können selbst die Nazis nicht mehr mithalten, deshalb gibt es hier auch keinen Nazivergleich.

    Rove ist natürlich nicht der erste, der das alles erkannt hat. In Orwells Roman 1984 hält der Folterknecht der Inneren Partei, O'Brien, vier Finger hoch und fragt den "Querdenker" Winston, wieviele Finger er sieht. Winston sagt "vier". Und wenn die Partei sagt, es sind fünf Finger? Winston bleibt bei "vier".

    "Sie halten die Realität für etwas Objektives, Äußeres, das seinen eigenen Bestand hat. […] Aber ich sage Ihnen, Winston, daß Realität nichts Äußeres ist. […] Die Realität läßt sich ausschließlich durch die Augen der Partei erkennen." (Orwell, 1984, S. 299f)

    Partei, Imperium, Zelikow, Drosten, Wieler...

    Du, blu_frisbee, kannst jetzt wieder deine Freunde herschicken, um meinen Beitrag rot zu färben, wie du es jedesmal machst, wenn ich dir deinen Blödsinn um die Ohren gehauen habe.

    _____________________________

    [1]
    https://www.nytimes.com/2004/10/17/magazine/faith-certainty-and-the-presidency-of-george-w-bush.html

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    • alter Rentner

    mehr als 1000 Beiträge seit 15.10.2015

    Antwort auf Agnostiker der Realität von Scarlet-Fire.

    bisher dachte ich das z.B. GPS ohne Relativitätstheorie schlecht gehen würde. Wenn allerdings göttliche Wesen
    unsere Flugzeuge steuern verstehe ich schon warum wir uns gut mit ihnen stellen wollen.
    Verwunderlich wäre höchstens das zig verschiedene Götter nach dem gleichen Plan arbeiten.

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    • kleinrudi

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    Antwort auf Agnostiker der Realität von Scarlet-Fire.

    Laut Relativitätstheorie wird sein Golf ja tatsächlich ein theoretisches Stückchen kürzer wenn er die Parklücke schnell anfährt (bei 50 km/h vielleicht um ein Billionstel eines Atomdurchmessers?),

    Und umgekehrt meint er, daß die Parklücke zu klein ist. Also daher nich nahe der Lichtgeschwindigkeit nach einer Parklücke suchen :-) .

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    • Scarlet-Fire

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    Antwort auf Re: Agnostiker der Realität von alter Rentner.

    alter Rentner schrieb am 14.06.2021 09:08:

    Verwunderlich wäre höchstens das zig verschiedene Götter nach dem gleichen Plan arbeiten.

    Gar nich verwunderlich, da alle Götter von den gleichen (nicht selben!) Menschen erfunden wurden.

    Da ja sogar einige Wissenschaftler ihre frühkindliche Indoktrination nicht überwinden können, beten sie beim Start eines neuen GPS-Satelliten darum, dass der Gott der Antriebstechnik die Physik noch lange genug laufen lässt, um die Satelliten sicher in die Umlaufbahn bringen zu können.

    Ab dann übernimmt offensichtlich der Gott der Relativität (also der einzige ganz offen und ehrlich relative Gott) das mit dem Funktionieren vom GPS-System.

    Und wenn jemand in weißem Laborkittelornat beim Start einer Rakete betet und an irgendein unsichtbares Gespenst glaubt, das das Universum grad so gebracht hat, wie der Klapperstorch die kleinen Kinder bringt, dann ist das halt so. Dann ist eben der Glaube an ein Universen kackendes Gespenst mit Wissenschaft vereinbar.

    So jedenfalls die Behauptung von Religionsapologeten.

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    • Scarlet-Fire

    146 Beiträge seit 16.05.2021

    Antwort auf Re: Agnostiker der Realität von kleinrudi.

    kleinrudi schrieb am 14.06.2021 09:36:

    Laut Relativitätstheorie wird sein Golf ja tatsächlich ein theoretisches Stückchen kürzer wenn er die Parklücke schnell anfährt (bei 50 km/h vielleicht um ein Billionstel eines Atomdurchmessers?),

    Und umgekehrt meint er, daß die Parklücke zu klein ist. Also daher nich nahe der Lichtgeschwindigkeit nach einer Parklücke suchen :-) .

    Der Grund, warum in diesem Universum hier mit seinen popeligen drei Raumdimensionen sowieso kein Golf jemals Lichtgeschwindigkeit erreichen kann, ist, dass dann der Strafzettel größer würde als das Universum breit ist.

    Würde also genauso wenig reinpassen wie der Golf in eine zu kleine Parklücke nicht reinpasst.

    Siehste, DAS ist mal echte Relativitätstheorie: Die Relativitätspraxis verhindert ihre eigene Existenz grad so wie Gott sich durch die Vergewaltigung Marias selbst erschaffen hat.

    Cool. Ich denke bei der nächsten Rotweinsession sollte ich das noch etwas weiter ausbauen.

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    • Suicido

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    Antwort auf Re: Agnostiker der Realität von Scarlet-Fire.

    Scarlet-Fire schrieb am 14.06.2021 10:05:

    alter Rentner schrieb am 14.06.2021 09:08:

    Verwunderlich wäre höchstens das zig verschiedene Götter nach dem gleichen Plan arbeiten.

    Gar nich verwunderlich, da alle Götter von den gleichen (nicht selben!) Menschen erfunden wurden.

    Da ja sogar einige Wissenschaftler ihre frühkindliche Indoktrination nicht überwinden können, beten sie beim Start eines neuen GPS-Satelliten darum, dass der Gott der Antriebstechnik die Physik noch lange genug laufen lässt, um die Satelliten sicher in die Umlaufbahn bringen zu können.

    Ab dann übernimmt offensichtlich der Gott der Relativität (also der einzige ganz offen und ehrlich relative Gott) das mit dem Funktionieren vom GPS-System.

    Und wenn jemand in weißem Laborkittelornat beim Start einer Rakete betet und an irgendein unsichtbares Gespenst glaubt, das das Universum grad so gebracht hat, wie der Klapperstorch die kleinen Kinder bringt, dann ist das halt so. Dann ist eben der Glaube an ein Universen kackendes Gespenst mit Wissenschaft vereinbar.

    So jedenfalls die Behauptung von Religionsapologeten.

    Also kurz: Wissenschaftler sind eigentlich Jatravartiden von Viltwodl VI, die glauben, dass das Universum vom großen, grünen Arkelanfall ausgeniest wurde und jetzt auf die Ankunft des großen, weißen Taschentuchs warten.

    Oder sehe ich da was falsch?

    (Quelle: HHGTTG)

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    146 Beiträge seit 16.05.2021

    Antwort auf Re: Agnostiker der Realität von Suicido.

    Suicido schrieb am 14.06.2021 13:53:

    Wissenschaftler sind eigentlich Jatravartiden von Viltwodl VI, die glauben, dass das Universum vom großen, grünen Arkelanfall ausgeniest wurde und jetzt auf die Ankunft des großen, weißen Taschentuchs warten.

    Nur die, die ihre Satelliten in die Erdumlaufbahn beten. Und auch von denen nicht alle. Religioten kommen in mehr unterschiedlichen Geschmacksrichtungen als Joghurt.

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