stefano2050 schrieb am 30.10.2022 01:42:
Methan zerfällt in erheblich kürzerer Zeit von 100 Jahren zu CO2 und Wasserdampf.
In der Zeit als Methan in der Atmosphäre ist es jedoch viel gefährlicher für die Klimaerwärmung.
Als Kältemittel ist Methan als R-170 gelistet.
Der GWP ist dort <=150.Als Kältemittel ist es mit Ethan, Propan und Butan sehr umweltfreundlich gegenüber den Ozon-Raketen mit Chlor und Fluor.
https://www.friess-klima.de/bundles/friessklimaproject/files/LfU-Broschuere.pdfDamit wird mit etwa 20 Jahren gewichteter, durchschnittlicher Verweildauer gerechnet in denen Methan 5-mal stärker mit Faktor 150 wirkt bis es zu CO2 wird.
Auf Hundert Jahre umgerechnet kommt dann der Faktor 30 raus.
Damit wirkt dieses Methan wie auch andere menschengemachte Methan-Emissionen viel stärker und gefährlicher in nächster Zeit.
Durch den stärkeren Effekt wird die Monsterwelle Klimaerwärmung noch besser gefüttert.
Die Pole und die Meere erwärmen sich noch schneller und stärker.
Die Methan-Emission im Permafrostböden und als Methanhydrid am kalten Meeresböden wird stark erhöht.
Die positive Rückkopplung nimmt immer mehr Fahrt auf.Fazit: es war nicht sehr schlau, dass die deutschen Behörden bei Nichtnutzung den hohen Druck beließen.
Da hat mancher Anlageningenieur für Druckbehälter gestaunt, dass hier weiterhin 160 bar auf den Leitungen war.
10 bar hätten hier genügt, um den Druck in der Ostsee in 100 Meter Tiefe zu kompensieren.Das hätte den Schaden für die Natur um über 90% reduziert und das Erdgas wäre entweder in Russland oder D genutzt worden.
„Erstaunlicherweise“ ging es nun mit dem noch genügend intakten Strang ohne Gasaustritt mit dem Druck nach unten.
Dieser Strang wurde sicherlich auch durch die Druckwelle auf einigen Metern beschädigt, so dass hier langfristig 160 bar unverantwortlich waren auch ohne weitere zusätzliche Beanspruchungen wie Explosionen.
Auf Verlangen der deutschen Behörden nahm Gasprom den Druck auf unter 20 bar runter und entsorgte das Erdgas ins russische Netz.Warum ist das nicht schon vorher geschehen? Bei jeder Anlage mit hohen Drücken, die außer Betrieb genommen wurde nicht nur für ein paar Tage, wird auch in der Regel der Druck abgesenkt, um die Anlage zu schonen und die Lebensdauer zu erhöhen.
Solche Anlagen sind grundsätzlich gefährlich mit ihren hohen Drücken und nicht jeder darf eine Gaspipeline und Druckerhöhungsanlagen betreiben.Auch nach Warnungen der CIA zu einem Anschlag auf NS wurde hier kein Druck von der Leitung genommen oder dies von den Russen verlangt.
Aber was soll man juristisch geprägter Verwaltung mit Erfahrung in jahrelanger Verzögerung erwarten?
Die Verkrustung des deutschen öffentlichen Dienstes erlebt nun durch die äußeren Schläge und Beanspruchungen einen neuen Höhepunkt.Das Zerbröckeln der alten Strukturen dauert nun an und wie Bundeswehr und Co zeigen kann das Jahre und Jahrzehnte dauern bis neuer Schwung in den Laden kommt.
PS: wieviele Staaten können Unterwasserdrohnen mit hunderten kg Bombenlast?
Russland hat sich einige „Kompetenz“ erworben, besonders in der Nordsee mit Sabotage von Unterwasserkabeln.
Da sind zum Beispiel einige Kilometer Kabel einfach verschwunden.
Das was dort freigesetzt wurde, ist nichts im Vergleich zu den tauenden Permafrostböden. Man muss sich nur mal die gigantischen Sinkholes in Sibirien anschauen, manche haben hunderte Meter Durchmesser und sind bis zu hundert Meter tief. Die breiten sich immer mehr aus.