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  • Frieder

mehr als 1000 Beiträge seit 24.07.2000

SARS 2002/3 hat sich ausgerottet

Weil seine Sterblichkeit zu hoch war, sich effizient genug zu verbreiten.
Lyn Margulis, die Symbiose Forscherung, die der Endosymbionten Hypothyse zum durchbruch verhalf, bevor sie mit der Gentechnik bewiesen werden konnte prägte den Satz:

"Das Ziel eines jeden Parasiten ist zum Symbionten zu werden".
Corona folgte mit jeder neuen Variante von Alpha bis Epsylon igenau diesem Muster: Höhere Infektiosität, aber weniger Sterblichkeit. Co Evolution eben. Und so konnte die Menschheit auch die Spanische Grippe und auch andere Seuchen der Vergangenheit überstehen.

Wenn man darüber nachdenkt, wird klar, daß jede Art, die in anderen Organismen lebt, in der Evolution auf dauer nicht bestehen kann, wenn die von ihr besiedelten Individuen nicht einen Evolutionären Vorteil haben. Seitdem im Menschlichen Genom viel weniger Gene gefunden wurden als unser Körper zum Funktionieren braucht, und die fehlenden Gene inzwischen im Metagenom gefunden wurden, ist klar: Wir wären ohne unsere "Untermieter" z.B. in der Verdauung nicht überlebensfähig.
Da wir aber nicht alles selber machen, brauchen bei jeder Zellteilung "nur" ~ 23000 Gene kopiert werden anstatt 150 000 -250 000. Und wir können durch Austausch der Untermieter uns an veränderte Gegebenheiten anpassen. Win-Win-Win-Situation.

SARS 2002/03 hatte instesammt eine Sterblichkeit um 10%.
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1097933/umfrage/sars-sterberate-nach-laendern-weltweit/

Sollte sich 40% Sterblichkeit bestätigen, sollte der Spuk schnell vorbei sein. Und ja, die Menschen sollten mehr für ihre Gesundheit tun.

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  1. - Frieder 60 SARS 2002/3 hat sich ausgerottet
    1. marasek -10 Re: SARS 2002/3 hat sich ausgerottet
      1. Frieder   Re: SARS 2002/3 hat sich ausgerottet
    2. In der Sache   Re: SARS 2002/3 hat sich ausgerottet
      1. Frieder   Re: SARS 2002/3 hat sich ausgerottet
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