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Avatar von 1Hz
  • 1Hz

mehr als 1000 Beiträge seit 27.09.2019

perpetuierende präjudikative Faktenschaffung

Die Frage, ob die veraltete Gesetzeslage illegal ist, wäre damit nämlich praktisch irrelevant. Diese Diskussion bliebe dann den Rechtswissenschaftlern überlassen - und Viruswaarheid müsste wieder von vorne beginnen.

In Deutschland gab es sehr gehäuft das Problem, dass Verordnungen, sobald dagegen geklagt wurde, einfach zurückgenommen, neu benannt und wieder neu eingestellt worden sind. Auf diese Weise wurde der Rechtsstaat ausgehölt. Es entstand eine perpetuierende präjudikative Faktenschaffung. Und präjudikative Faktenschaffung ist rechtswidrig, wie hier geschehen perpetuierend natürlich noch mal ungleich mehr.

Es wird und wurde in hiesigem Zusammenhang gerne davon gesprochen, dass es ja ein Zeichen eines funktionierenden Rechtsstaates sei, wenn so wie hier Urteile gegen Coronamaßennahmen zustande kommen. Wir sehen aber nun, dass dies keine Wirkung erzielt sondern solche Urteile letztlich nicht zum tragen kommen. Und wir sehen genau diesen Effekt in großer Bandbreite.

Ich kenne solche Spielchen zwischen Judikative und Exekutive oder auch wie hier Legislative, Judikative und Exekutive auch aus anderen Zusammenhängen. So etwas ist kein Anzeichen von Rechtsstaatlichkeit sondern eines Versagens des Rechtsstaates. Und damit ein Staatsversagen.

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  • Avatar von andimar
    • andimar

    mehr als 1000 Beiträge seit 14.06.2004

    Antwort auf perpetuierende präjudikative Faktenschaffung von 1Hz.

    > , neu benannt und wieder neu eingestellt worden sind.
    > Auf diese Weise wurde der Rechtsstaat ausgehölt.

    Nein. Genau das ist ja die Wesenheit des Rechtsstaates die ihn bei Regierenden so beliebt macht :)

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  • Avatar von solteen
    • solteen

    mehr als 1000 Beiträge seit 05.06.2020

    Antwort auf perpetuierende präjudikative Faktenschaffung von 1Hz.

    1Hz schrieb am 20.02.2021 11:47:

    Die Frage, ob die veraltete Gesetzeslage illegal ist, wäre damit nämlich praktisch irrelevant. Diese Diskussion bliebe dann den Rechtswissenschaftlern überlassen - und Viruswaarheid müsste wieder von vorne beginnen.

    In Deutschland gab es sehr gehäuft das Problem, dass Verordnungen, sobald dagegen geklagt wurde, einfach zurückgenommen, neu benannt und wieder neu eingestellt worden sind. Auf diese Weise wurde der Rechtsstaat ausgehölt. Es entstand eine perpetuierende präjudikative Faktenschaffung. Und präjudikative Faktenschaffung ist rechtswidrig, wie hier geschehen perpetuierend natürlich noch mal ungleich mehr.

    Dieser Umstand dokumentiert aber mehr die veralteten Gesetzte, die einen Haufen Irren nicht davon abhalten können, die Mehrheit und auch den gefährdeten Personenkreise gesundheitlich zu gefährden.

    Was mich bei den Querdenker Demos immer überrascht hatte, war die Lässigkeit der Justiz, die die Teilnehmer wie auch Organisatoren wegen der Superspreader Events nicht nach den Seuchengesetzen angeklagt hatten.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (20.02.2021 13:52).

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  • Avatar von 1Hz
    • 1Hz

    mehr als 1000 Beiträge seit 27.09.2019

    Antwort auf Re: perpetuierende präjudikative Faktenschaffung von solteen.

    Dokumentiert wurde eher, wie ausgehöhlt unsere Gesetze bzw. unser gesamtes Rechtssystem bereits war.

    In Schweden war ein solches Vorgehen rechtlich gar nicht möglich. Weswegen es dort auch keine derartigen Grundrechtseinschränkungen gab. Ersatzweise baute man auf den Gemeinsinn auf, der in Schweden ja noch gut vorhanden ist, vermutlich auch, weil Schweden sozial nicht derart gespalten ist wie andere Länder.

    Das hat auch gut funktioniert. In Schweden sind trotzdem nicht mehr Menschen gestorben als sonst auch, ihnen blieben aber die massiven wirtschaftlichen Schäden erspart. Solche entstanden nur im Außenhandel als Folge der Maßnahmen in anderen Ländern, nicht aber im viel wichtigerem Binnenhandel. Auch viele andere Schäden kamen nicht zustande. Ein weiterer positiver Effekt daraus ist der Erkenntnisgewinn. Quasi wie die Kontrollgruppe in einer Studie, die kein wirksames Medikament erhält.

    Und Ansteckungen sind unter freiem Himmel quasi nicht möglich. Die Zahlen gingen nach den Demos ja auch zurück, was aufzeigt, dass davon keine schädliche Wirkung ausging. Allerdings war es durchaus verantwortungslos, zum Beispiel mit (rechtswidrigen) Einkesselungstaktiken die Demonstranten dicht zu drängeln.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (20.02.2021 15:34).

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  • Avatar von Karl_Dalheimer
    • Karl_Dalheimer

    mehr als 1000 Beiträge seit 30.05.2018

    Antwort auf perpetuierende präjudikative Faktenschaffung von 1Hz.

    ... und damit ein Staatsversagen. Punkt!

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  • Avatar von stefano2050
    • stefano2050

    mehr als 1000 Beiträge seit 01.04.2006

    Re: Re: perpetuierende präjudikative Faktenschaffung

    Antwort auf Re: perpetuierende präjudikative Faktenschaffung von solteen.

    SARS-CoV-2 ist keine unabwendbare tödliche Krankheit für Gesunde wie Kranke.
    90% der Test Positiven haben keine Signifikanten Symptome.

    Der Beweis der Ansteckung im Freien ist damit nicht führbar.

    Der Beweis von Mord, Todschlag oder Körperverletzung ist wohl auch nicht führbar ohne sich als Staatsanwalt nicht juristisch lächerlich zu machen.

    Die Anklage nach Strafgesetzen ist damit unmöglich.

    Das zeigt der Bereich der Patientenverfügungen.

    https://www.dghs.de/aktuelles/neuigkeiten/artikel/ihre-patientenverfuegung-und-covid-19-coronavirus-sars-cov-2-1.html

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (21.02.2021 11:33).

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  • Avatar von sprites
    • sprites

    mehr als 1000 Beiträge seit 31.08.2005

    Antwort auf perpetuierende präjudikative Faktenschaffung von 1Hz.

    Und da plappern die was von Menschenrechten und EMGR.

    Echt übel, diese Regime.

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  • Avatar von sprites
    • sprites

    mehr als 1000 Beiträge seit 31.08.2005

    Antwort auf Re: perpetuierende präjudikative Faktenschaffung von solteen.

    Die Neuen Gesetze schreibt wer?
    Nachdenkenken bitte.

    Oder schon Hirntot?
    Nur war nur eine Frage.

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