„Aufgrund des jahrzehntelangen Bergbaus sackten im Ruhrgebiete ganze Areale ab. In einigen Fällen sind die Erdoberfläche sowie Bach- und Flussbetten um 30 Meter abgesackt, wodurch es zu großflächigen Senkungsmulden kam. Da und dort kam es sogar zu einer Umkehr des Gefälles, und Gewässer flossen plötzlich in die entgegengesetzte Richtung. Links und rechts des Rheins muss das gesamte Niederschlags- und Quellwasser inklusive des Abwassers der Haushalte weggepumpt werden. Zum Schutz des Grundwassers muss zudem auch das tief im Boden liegende Grubenwasser für alle Zeit abgepumpt werden. 1.115 Pumpwerke, betrieben von 11 Wasserwirtschafts-Verbänden, sind im Betrieb, um den Status quo zu erhalten. Die Pumpen sind weitläufig über das Ruhrgebiet verteilt, sind unscheinbar und befinden sich meist im Bereich von 20 Metern Tiefe. „Wenn es unsere Pumpwerke nicht gäbe, würde das Ruhrgebiet innerhalb weniger Wochen absaufen“, erklärte Ilias Abawi, Pressesprecher der Emscher-Genossenschaft, gegenüber den Deutschen Wirtschafts-Nachrichten.“