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  • Goerlitzer

mehr als 1000 Beiträge seit 30.11.2007

Verzettelung in regionale Kriege beenden u. sich auf Hauptgegner konzentrieren

Der grosse geostrategische Kopf der US-Demokraten, Zbig Brzezinski, hat dieses Motto bereits in den Nuller-Jahren herausgegeben. Er war auch ein Gegner der Invasion des Iraks.

In seinem letzten Buch "Strategic Vision - America and the crisis of global power", das auf deutsch nicht erscheinen konnte/durfte, entwickelt Brzezinski eine Strategie, mit der auch das 21. Jahrhundert zu einem amerikanischen Jahrhundert werden kann.

Die USA müssten ihre Ressourcen gezielt einsetzen, um einerseits ihre inneren Defizite (Bildungswesen, Infrastruktur, ungerechte Einkommensverteilung) aufzuarbeiten und andererseits ein "Larger-West"-Bündnis zur Eindämmung (Containment) Chinas aufzubauen. Dem müssen insbesondere Russland und die Türkei angehören (wenn das unter den dortigen jetzigen Führungen nicht möglich ist, muss man, z. B. durch Elitenrevolte, auf einen Regime Change drängen).

Mit der Besetzung Afghanistans hat sich der Westen versprochen, nach Ost-Mitteleuropa und dem Balkan auch die mittelasiatischen Ex-Sowjetrepubliken dem Einfluss Russlands zu entziehen. Die Rechnung ist aus verschiedenen Gründen nicht aufgegangen. Der im wesentlichen aus der Luft geführte Krieg in Afghanistan hat dem Westen zuletzt nur neue Feindschaften eingebracht. Im Sinne des globalen Hegemoniestrebens der USA und ihrer Gefolgschaft ist es daher sinnvoll, diesen Krieg zu beenden und sich auf den/die Hauptgegner zu konzentrieren.

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    • petaxel

    63 Beiträge seit 22.08.2020

    Re: Verzettelung in regionale Kriege beenden u. sich auf Hauptgegner konzentrier

    Antwort auf Verzettelung in regionale Kriege beenden u. sich auf Hauptgegner konzentrieren von Goerlitzer.

    Der größte Feind der USA ist die USA selber. Die selbstgefälligen bis zum geht nicht mehr bewaffneten glauben, sich mit diesen Waffen die Welt untertan zu machen. Dabei vergessen Sie. Nur mit Waffen kann man keinen Krieg,und das gilt für alle Völker, zu gewinnen. Es gibt auch andere, scheinbar schlauere Menschen, die diese Praktiken nicht Akzeptieren und Gegenstrategieen entwickelt haben. Jetzt sind die USA ziemlich am Ende und werden in einer absehbaren Zeit nicht mehr die Nummer eins sein. Da hilft auch kein Umdenken mehr. Sie sind in einer Sackgasse gelandet. Wer dem Peter Scholl Latour zugehört hatte, kann ihm nur gratulieren ob seiner Menschenkenntnis und seinem Gespür für kommende Umwälzungen in der heutigen Welt. Da möchte ich gerne wissen, wo ausser den USA noch ein anderer Hauptgegner ist, auf den die USA sich noch konzentrieren sollte. In der Zwischenzeit haben sie doch die halbe Welt gegen sich aufgebracht

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