als-ob schrieb am 01.10.21 15:02:
"Wagenknecht vertritt heute unstrittig und eindeutig Positionen, die der rechten Sozialdemokratie zuzuordnen sind und rennt unterwürfig jedem bürgerlichen Millionär hinterher."
Warum versehen Sie ihre unsinnige Argumente mit dem Prädikat "unstrittig und eindeutig"? Ich teile die Meinung von Görlitzer voll und ganz.
Um was zu verändern muss man die Realität erkennen und Frau Wagenknecht kann das. Die Linken Parteispitze übt sich lediglich in ideologischen Floskeln, die ab und zu in völlig sinnlosen Forderungen gipfeln und so macht sie das Leben von Systemparteien angenehm. Das haben die Wähler in Ostdeutschland schnell begriffen.
Irgendwie sind sie politisch reifer als die Wessis.
Weil es schlichtweg den Tatsachen entspricht, wie sie diese vertritt und ihr rechten Klassenverräter selbst, seid doch ignorant, sie nicht genauso wahrzunehmen, was sie äußert.
Wer sich wie sie über bürgerliche Macht- und Unterdrückungsmethoden (nach Klassenzugehörigkeit, nach Geschlecht, nach Hautfarbe, nach sexuelle Orientierung usw.) und ihre gemeinsame und gegensätzlich Nutzung lustig macht, statt über diese Methoden und ihre Anwendung aufzuklären, diese als gleichberechtigt in einer Linie zu erfassen und diese anzugreifen, ist niemand mehr, der gegen das Kapital agiert und Unterstützung verdient hätte.
Wenn der weiße heterosexuelle Proletarier unterdrückt wird, brüllt sie "Pfui" - wenn der aber blaugrün und homosexuell ist, brüllt sie "Hurra" und lacht.
Das ist das uralte Lied von bürgerlicher Klassenunterdrückung aus den Staaten, wo sich die Bosse schon vor 200 Jahren den Faktor Hautfarbe als Keil gegen die Klasseninteressen des Proletariats nutzbar gemacht haben, und dem weißen Proletarier zwei Krümel mehr vom Kuchen gegen den schwarzen Proletarier angeboten haben und sie so gegeneinander ausspielten.
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (02.10.2021 16:25).