Die Menschen müssen sich selbst befreien. Wenn sie das nicht wollen oder können, dann macht es keinen Sinn, von außen da hereinzufunken. Es bringt einfach nichts! Selbst bei der Befreiung Deutschlands durch die Alliierten habe ich mittlerweile größte Zweifel, ob das am Ende wirklich erfolgreich war, ob also die Deutschen wirklich 'entnazifiziert' wurden. Wie ich darauf komme? Nun, wenn man sich die Äußerungen von nicht wenigen 'Geimpften' zu möglichen Repressionen gegen 'Ungeimpfte' anschaut, dann ist für mich deutlich, dass es mit dem Demokratieverständnis bei diesen Leuten leider nicht sehr weit her ist. Wie sagte schon Brecht: Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch. Recht hatte er.
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Antwort auf Im Prinzip relativ simpel: von deb2006.
Man kann Deutschland nicht mit Afghanistan vergleichen. Das war eine komplett andere Situation. Auch ist es einfacher eine Ideologie zu bekämpfen als eine Religion. Aber im Fall Afghanistan scheint es tatsächlich besser zu sein, sich so weit wie möglich raus zu halten.
Das einzig Wirksame, was wir meiner Meinung nach für Afghanistan machen können, ist es, Flüchtlinge aufzunehmen und sie auszubilden bzw. sie bestmöglich zu integrieren.
Dabei habe ich keine Probleme, die wenigen Querschießer unter den afghanischen Flüchtlingen, die glauben sich hier wie die Axt im Walde benehmen zu können, wieder in die Obhut der Taliban zu schicken. Das ist nicht nur im Interesse der Deutschen, sondern insbesondere im Interesse aller anständigen Afghanen. -
Antwort auf Re: Im Prinzip relativ simpel: von KEN WOOD.
Sogar Tunesier „fliehen“ jetzt. Parallel dazu denkt man für uns Deutsche über die Rente mit 70 nach. Ob es da wohl einen Zusammenhang geben könnte?
https://www.zdf.de/nachrichten/politik/gesamtmetall-rente-70-100.html
Hans-Werner Sinn
„Rentenalter muss steigen, um Flüchtlinge zu ernähren“
https://www.welt.de/wirtschaft/article147318985/Rentenalter-muss-steigen-um-Fluechtlinge-zu-ernaehren.html -
Antwort auf Re: Im Prinzip relativ simpel: von XavierS.
Der weltweite Kapitalismus produziert jede Menge Verlierer, dass sich das irgendwann mal rächt, liegt auf der Hand.
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Antwort auf Re: Im Prinzip relativ simpel: von KEN WOOD.
KEN WOOD schrieb am 17.08.2021 13:42:
Der weltweite Kapitalismus produziert jede Menge Verlierer, dass sich das irgendwann mal rächt, liegt auf der Hand.
Kapitalismusverlierer? Was hat es mit dem Kapitalismus zu tun, dass Afghanistan 80% Analphabeten hat? Und dass man dort in den Schulen den Kindern lieber Koranverse statt Mathematik, Naturwissenschaften und Englisch beibringt, liegt auch nur am Kapitalismus? Und was hat es mit dem Kapitalismus zu tun, dass viele islamische Länder - häufig Wüstenstaaten - ihre Bevölkerung in den letzten 50 Jahren verfielfacht haben, obwohl die Ressourcen knapp sind? Und warum schafft man es nicht, sich endlich von der faschistischen Ideologie zu trennen, die jeden "Ungläubigen" zu einem Stück Vieh abwertet, wobei Ungläubiger heißt, dass jemand den Glauben nur eine Nuance anders auslegt? Kriege sind immanenter Bestandteil dieser Ideologie.
Es kann so nicht funktionieren und es funktioniert in keinem moslemischen Land. Sie sind alle verarmt, wenn sie nicht gerade Öl haben und konvergieren immer zum Extremismus. Selbst in Indonesien freut man sich inzwischen über öffentliche Auspeitschungen.