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    404 Beiträge seit 06.11.2021

    Antwort auf Re: Man sollte auch bedenken... Re: "Suchtmittel THC" von .

    Mountain View schrieb am 08.11.2021 17:43:

    Nu, wie wollen sie in der Zucht ohne Männchen auskommen? Weibliche Inzucht mit Benzothiadiazol? Mit Ablegern verändert sich das Erbgut nicht.

    Mit den gleichen Methoden, die man auch im Hopfen- oder Obstanbau nutzt.
    Mit Ablegern, Propfungen und (so selten wie nur möglich) dem Bemühen, eine bereits vorhandene Linie durch strikt separat gehegte Modellkulturen aufzufrischen (in Labors kilometerweit entfernt gezogen).

    Wie ein Landwirt das formulieren würde:
    Wenn du glaubst, ein Stier würde heute noch wissen wie eine echte Kuh riecht, dann ist er schlauer als du.

    womit macht sensi seeds seinen Umsatz?

    Mit ahnungslosen Amateuren, die iihnen die versehentlich doch gelegentlich befruchteten aussortieren Ausschusspflanzen auch noch extra gut bezahlen.
    "Unfälle" durch wilde Flugpollen sind unvermeidbar - da werden aber gerne mal ganze Plantagen leergeräumt und alles durchgängig desinfiziert. Dann fängt man mit vollständig neuen Pflanzen wieder ganz neu bei Null an. Da man das als ein illegal operierenden Züchter sowieso regelmäßig tun muß, und da solche Leute ständig mehrere Standorte gleichzeitig betreiben fällt sowas nicht besonders ins Gewicht.

    Verkaufen die Stecklinge?

    Nein.
    Erstens wäre das rein technisch gesehen extrem schwierig zu realisieren, zweitens ganz klar illegal und mit den härtesten Strafrahmen bedroht (versus Samenhandel, der bereits weitreichend toleriert wird) - und zwar so ziemlich überall.

    Samen verstopfen jeden Grinder und wenn sie ganz bleiben, explodiert Dir der Joint.

    Genau dafür wurde schon vor Jahrtausenden das Haschisch erfunden.

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    Antwort auf Re: Man sollte auch bedenken... Re: "Suchtmittel THC" von Two Moon.

    Es gibt eine "verbotene Frage" in der Therapie welche für alle Suchtmittel gilt:
    Waren die Beschwerden schon vorher vorhanden? Habe ich schon vor Beginn
    der Suchtkarriere Beschwerden gehabt und habe sie mir weggekifft/weggesoffen?
    Das alte Ei/Henne Problem.
    Und von wegen ich kenne...:
    Ich kenne beides. Ich kenne von früher Kiffer, die mittlerweile einen Dr. Titel haben.
    Nicht "irgendwas mit Menschen" sondern in Mathe, Chemie, Medizin. "Irgendwas mit Menschen" ist natürlich auch dabei.
    Ich kenne aber auch junge Leute, die waren gar nicht mehr zu motivieren irgendwas zu tun. Was geholfen hat, waren offene Gespräche.
    Als wir, als die Elterngeneration, rieten ihnen sich nicht die Rübe wegzuschießen sondern maßvoll zu kiffen. Seitdem läuft es.

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    Kifft Scheuer?

    Antwort auf Re: Man sollte auch bedenken... Re: "Suchtmittel THC" von .

    Mountain View schrieb am 08.11.2021 15:41:

    Two Moon schrieb am 08.11.2021 13:50:

    Diese Problematik war verstärkt seitdem es diese extrem THC-haltigen Züchtungen gab.
    Ist aber immer abhängig vom Einzelfall.

    Die "Züchtungen" werden im wesentlichen deshalb extrem THC-haltig, weil die Männchen frühzeitig entfernt werden. Bestäubte Blüten produzieren kein Harz mehr.

    So wie manche ihr Leben lang immer mäßig Alkohol trinken können oder nur ein paar Zigaretten in der Woche rauchen, haben sehr viele auch das Kiffen gut im Griff.

    Durchaus. Man kann als Kiffer sogar Außenminister werden.

    Wenn ich mir das Führungspersonal so betrachte, könnte man ja mal drüber nachdenken. Wobei ich da eher an Maßkrüge denke...
    ;-)

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    Antwort auf Re: Man sollte auch bedenken... Re: "Suchtmittel THC" von Two Moon.

    Two Moon schrieb am 08.11.2021 17:51:

    Jedenfalls gab es früher diese vielen vom Kiffen ausgelösten Psychosen bei Jugendlichen nicht.

    Der Mischkonsum mit allen möglichen anderen Stoffen hat dramatisch zugenommen.
    Die Therapiekäfige sind voll mit Multitoxikomanen, reine Kiffer dagegen finden sich dort nur als Justizflüchtlinge.

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    Antwort auf Re: Man sollte auch bedenken... Re: "Suchtmittel THC" von Two Moon.

    Jedenfalls gab es früher diese vielen vom Kiffen ausgelösten Psychosen bei Jugendlichen nicht.

    Das ist falsch. Es wurde nur nicht drüber gesprochen.

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    Antwort auf Re: Man sollte auch bedenken... Re: "Suchtmittel THC" von c.renée.

    c.renée schrieb am 08.11.2021 19:11:

    Ach nee, selbst bei "stoffungebundenen" Süchten gibt es Entzugserscheinungen.

    Alles reines Placebo.
    Lässt sich bei "Hanfentzug" sehr simpel vermeiden:
    Einfach diese Horrorstories nicht glauben und den ganzen Unsinn komplett ignorieren.

    Hilfreich dabei:
    Aufhören, diese Mythen weiterzugeben.
    (Das mit dem "Geschichten erzählen" scheint mir bei vielen die deutlich potentere und problematischere Sucht zu sein.)

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    Antwort auf Re: Man sollte auch bedenken... Re: "Suchtmittel THC" von Zumsteinspitze.

    Das kann ich als Bierliebhaber nur bestätigen.
    Seitdem ich an der belgischen Grenze wohne, Bitburger, Warsteiner & Co...
    Nur noch in Notfällen!

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    • Return of MC-Dunkelziffer

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    Antwort auf "Suchtmittel THC" von blu_frisbee.

    Es gibt in Deutschland vielleicht 5 THC - süchtige.
    Der Rest ist Nikotinsüchtig.
    Manche tun halt zum Nikotin gerne noch etwas Mariuhana hinzu.

    Kinders lasst das Bonrauchen sein.

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  • Avatar von Marius2
    • Marius2

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    "der härteste Entzug"

    Antwort auf Re: Man sollte auch bedenken... Re: "Suchtmittel THC" von ludmillaZ.

    ludmillaZ schrieb am 08.11.2021 12:39:

    Und der härteste Entzug, von dem ich je gehört habe: Benzos!

    Überhaupt: Schlafmittel wie Doxepin oder Valdoxan. Wenn man merkt, daß man ohne nicht mehr schlafen kann ist es zu spät. Ich bin das Zeug nach drei Jahren nur mit Ethanol wieder losgeworden. Teufelszeug.

    Härtere Entzugserscheinungen als bei Heroin!

    Das wird wohl so sein. Habe ich allerdings nie genommen.

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    • Doed

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    Antwort auf Re: "Suchtmittel THC" von Return of MC-Dunkelziffer.

    Return of MC-Dunkelziffer schrieb am 08.11.2021 22:07:

    Es gibt in Deutschland vielleicht 5 THC - süchtige.
    Der Rest ist Nikotinsüchtig.
    Manche tun halt zum Nikotin gerne noch etwas Mariuhana hinzu.

    Kinders lasst das Bonrauchen sein.

    Bong und Pfeife kann man technisch doch pur rauchen. Ist nur ne dumme Angewohnheit von den meisten da auch Tabak drunterzumischen und viele gucken es sich von anderen ab. Beim Drehen geht es schlecht, weswegen man oft Tabak als Füllstoff verwendet. Gut hierfür wären sicherlich THC-ärmere Sorten. Kleine Spliffs reichen ja schon. Muss ja keine optisch filmreife "Wundertüte" sein.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (09.11.2021 08:50).

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