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    Antwort auf Re: Man sollte auch bedenken... Re: "Suchtmittel THC" von Two Moon.

    Two Moon schrieb am 08.11.2021 13:50:

    Diese Problematik war verstärkt seitdem es diese extrem THC-haltigen Züchtungen gab.
    Ist aber immer abhängig vom Einzelfall.

    Die "Züchtungen" werden im wesentlichen deshalb extrem THC-haltig, weil die Männchen frühzeitig entfernt werden. Bestäubte Blüten produzieren kein Harz mehr.

    So wie manche ihr Leben lang immer mäßig Alkohol trinken können oder nur ein paar Zigaretten in der Woche rauchen, haben sehr viele auch das Kiffen gut im Griff.

    Durchaus. Man kann als Kiffer sogar Außenminister werden.

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    Antwort auf Re: Man sollte auch bedenken... Re: "Suchtmittel THC" von ludmillaZ.

    ludmillaZ schrieb am 08.11.2021 13:37:

    Wie viele Tote gibt es durch Alkohol?
    Und wie viele durch Cannabis?

    Du musst mich nicht überzeugen, ich bin es schon längst.

    :-)

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    Antwort auf Re: Man sollte auch bedenken... Re: "Suchtmittel THC" von Batman, Bondage, Broccoli.

    Batman, Bondage, Broccoli schrieb am 08.11.2021 15:34:

    Mountain View schrieb am 08.11.2021 11:08:

    THC - alleine, im Bett mit leichten Grippesmptomen

    Das Internet ist und bleibt einfach toll.
    Da kann man jeden Tag über vollkommen neue Dinge was erfahren, von denen zuvor noch niemals irgendwer irgendetwas gehört hätte.

    Warum auch, den meisten fällt es ja nicht mal auf. Ich habe den Extremfall geschildert.

    Es gibt dazu aber auch Literatur, Jack Herer ist nicht nur eine Grünpflanze.

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  • Avatar von Batman, Bondage, Broccoli

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    Antwort auf Re: Man sollte auch bedenken... Re: "Suchtmittel THC" von Two Moon.

    Two Moon schrieb am 08.11.2021 13:50:

    Diese Problematik war verstärkt seitdem es diese extrem THC-haltigen Züchtungen gab.

    So zutreffend wie die Annahme, vom Wein würde man schneller zum Alkoholkranken als durch Bierkonsum.
    Oder anders gesagt: Blanker Unfug.

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  • Avatar von Batman, Bondage, Broccoli

    404 Beiträge seit 06.11.2021

    Antwort auf Re: Man sollte auch bedenken... Re: "Suchtmittel THC" von .

    Mountain View schrieb am 08.11.2021 15:41:

    Die "Züchtungen" werden im wesentlichen deshalb extrem THC-haltig, weil die Männchen frühzeitig entfernt werden. Bestäubte Blüten produzieren kein Harz mehr.

    1) Züchter brauchen schon seit langem keine männlichen Pflanzen mehr zu entsorgen ("femeln"), weil sie in der THC-orientierten Zucht überhaupt nicht mehr auftauchen. Klone können zwar gelegentlich ihr Geschlecht ändern, besonders im Pflanzenreich, aber das ist nicht beim Hanf und seinen Verwandten zu beobachten.

    2) Die THC-Anreicherung ist die Folge strengster fortgesetzter Selektion unter den weiblichen Exemplaren nach der höchsten (genetisch bedingten) Potenz. Im wesentlichen genau das gleiche Prinzip wie bei Kartoffeln, Schnittblumen oder Erdbeeren:
    Was heute als "Sorte" angesehen wird, ist in Wahrheit zu 99,99% nur ein und dieselbe Pflanze, die mittlerweile millionenfach ungeschlechtlich aus Ablegern repliziert wurde.

    3) Auch die befruchteten Blüten bringen das Harz hervor, aber sie verhindern durch Nährstoffraub und Hormonausschüttung die unablässige Neubildung von immer mehr und noch mehr Blüten. Eine Befruchtung mindert keineswegs die Qualität, aber dafür dramatisch den mengenmäßigen Ernteertrag.

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    Antwort auf Re: Man sollte auch bedenken... Re: "Suchtmittel THC" von Batman, Bondage, Broccoli.

    Batman, Bondage, Broccoli schrieb am 08.11.2021 16:44:

    Mountain View schrieb am 08.11.2021 15:41:

    Die "Züchtungen" werden im wesentlichen deshalb extrem THC-haltig, weil die Männchen frühzeitig entfernt werden. Bestäubte Blüten produzieren kein Harz mehr.

    1) Züchter brauchen schon seit langem keine männlichen Pflanzen mehr zu entsorgen ("femeln"), weil sie in der THC-orientierten Zucht überhaupt nicht mehr auftauchen. Klone können zwar gelegentlich ihr Geschlecht ändern, besonders im Pflanzenreich, aber das ist nicht beim Hanf und seinen Verwandten zu beobachten.

    Nu, wie wollen sie in der Zucht ohne Männchen auskommen? Weibliche Inzucht mit Benzothiadiazol? Mit Ablegern verändert sich das Erbgut nicht.

    Was heute als "Sorte" angesehen wird, ist in Wahrheit zu 99,99% nur ein und dieselbe Pflanze, die mittlerweile millionenfach ungeschlechtlich aus Ablegern repliziert wurde.

    womit macht sensi seeds seinen Umsatz? Oder Barneys Farm, Strainhunters, etc...

    Verkaufen die Stecklinge?

    3) Auch die befruchteten Blüten bringen das Harz hervor, aber sie verhindern durch Nährstoffraub und Hormonausschüttung die unablässige Neubildung von immer mehr und noch mehr Blüten. Eine Befruchtung mindert keineswegs die Qualität, aber dafür dramatisch den mengenmäßigen Ernteertrag.

    Samen verstopfen jeden Grinder und wenn sie ganz bleiben, explodiert Dir der Joint.

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  • Avatar von Two Moon
    • Two Moon

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    Antwort auf Re: Man sollte auch bedenken... Re: "Suchtmittel THC" von Batman, Bondage, Broccoli.

    Batman, Bondage, Broccoli schrieb am 08.11.2021 15:47:

    Two Moon schrieb am 08.11.2021 13:50:

    Diese Problematik war verstärkt seitdem es diese extrem THC-haltigen Züchtungen gab.

    So zutreffend wie die Annahme, vom Wein würde man schneller zum Alkoholkranken als durch Bierkonsum.
    Oder anders gesagt: Blanker Unfug.

    Nun ja, womöglich war nicht der stärkere THC-Gehalt das Problem, sondern dass der CBD-Gehalt nicht im gleichen Maße gewachsen ist oder sich sogar verringert hat. Oder auch andere Veränderungen von Stoffzusammensetzungen.
    Jedenfalls gab es früher diese vielen vom Kiffen ausgelösten Psychosen bei Jugendlichen nicht.

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  • Avatar von Veit Tanzt
    • Veit Tanzt

    656 Beiträge seit 17.09.2021

    Die Dosis

    Antwort auf Re: Man sollte auch bedenken... Re: "Suchtmittel THC" von Two Moon.

    macht das Gift ( angeblich Zitat Paracelsus alias Theophrastus Bombast von Hohenheim)

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  • Avatar von Zumsteinspitze
    • Zumsteinspitze

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    Antwort auf Re: Man sollte auch bedenken... Re: "Suchtmittel THC" von Two Moon.

    Two Moon schrieb am 08.11.2021 17:51:

    Batman, Bondage, Broccoli schrieb am 08.11.2021 15:47:

    Two Moon schrieb am 08.11.2021 13:50:

    Diese Problematik war verstärkt seitdem es diese extrem THC-haltigen Züchtungen gab.

    So zutreffend wie die Annahme, vom Wein würde man schneller zum Alkoholkranken als durch Bierkonsum.
    Oder anders gesagt: Blanker Unfug.

    Nun ja, womöglich war nicht der stärkere THC-Gehalt das Problem, sondern dass der CBD-Gehalt nicht im gleichen Maße gewachsen ist oder sich sogar verringert hat. Oder auch andere Veränderungen von Stoffzusammensetzungen.
    Jedenfalls gab es früher diese vielen vom Kiffen ausgelösten Psychosen bei Jugendlichen nicht.

    Es macht die Komposition von beiden Bestandteilen. Züchtungen gehen von fast 0 THC bis zu fast 0 CBD. Ich bin Hobbybrauer und baue selbst Hopfen an (auch eine Hanfpflanze). Es gibt inzwischen unzählige Hopfensorten, welche ihre jeweils spezifischen Eigenschaften besitzen. Die Auswirkungen aufs Gebräu sind beträchtlich.

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  • Avatar von c.renée
    • c.renée

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    Antwort auf Re: Man sollte auch bedenken... Re: "Suchtmittel THC" von Two Moon.

    Ach nee, selbst bei "stoffungebundenen" Süchten gibt es Entzugserscheinungen. Aber selbst bei plötzlichem Koffeinentzug gibt es Kopfschmerzen, je nach gewohnter Dosis. Wahrscheinlich kommt es bei THC auch auf die jeweilige Persönlichkeit an. Aber egal, mit was sich jemand "ausklinkt", wer mit der Realität nicht klarkommt, der wird wahrscheinlich am ehesten psychische Entzugserscheinungen ausbilden.

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