Ich finde es gut das die Verführungskünste der Militärs hier wohl nicht mehr zu greifen scheinen..
Alleine mit Geld , Stars und Stribes sind die Jungs und Mädchen nicht mehr zu ködern
wenn die Frage im Raum steht " Wofür lohnt es sich denn eigentlich noch im Krieg zu sterben "
Marktdynamik + Begeisterung für den Militärdienst= Tod für's Vaterland?
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work-live-balance?
Antwort auf Marktdynamik + Begeisterung für den Militärdienst= Tod für's Vaterland? von .
Einen solchen fremdbestimmten 24/7-Job ohne Kündigungsmöglichkeiten anzutreten - das ist wirklich nur der allerletzte Notnagel vorm Verhungern.
Wenn man sozial ungebunden ist, kein Interesse an Familienplanung (und deren vorhergehenden Übungen ;-) ) hat, körperliche Anstrengungen liebt, selber ungern denkt, gern im Dreck rumwühlt, eine erhöhte Chance auf "Arbeitsunfälle" in Kauf nimmt, seine Freizeit gern außerhalb seines sozialen Umfeldes verbringt, Massenunterkünfte geil findet, u.s.w. - dann ist Armeedienst der Job der Wahl.
Alle anderen Jobs mit ähnlicher work-live-Balance sind durchaus auch durch Arbeitskräfteknappheit gekennzeichnet. Dort ist auch ein Unterkommen möglich, zuweilen auch zu erträglichen finanziellen Konditionen: Ob das nun Fernfahrer, Lokführer, Pfleger, Handwerker etc. ist, überall riskiert man weniger und hat mit deutlich weniger Nachteilen zu kämpfen.
Da wundert mich nichts!
Rainer -
Lohnt es sich denn zu sterben ?
Antwort auf Marktdynamik + Begeisterung für den Militärdienst= Tod für's Vaterland? von .
Bei einer Wehrpflichtarmee stellt sich die Frage nicht.
Wenn Alle gezogen werden , ob freiwillig oder nicht , haben ALLE das Todesrisiko.
So war es im zweiten Weltkrieg.
Aber eine Armee ist nicht die Polizei .
Auch bei der Polizei gibt es Todesfälle , allerdings steht immer eine personell und waffentechnisch überlegene Gruppe einigen wenigen Verbrechern gegenüber.
In Afghanistan konnte hinter jeder Hecke und jedem Haus ein Selbstmordattentäter stecken.
Da muss man dem Freiwilligen schon zumindest sagen - wofür - er seinen Kopf - für Andere - hinhalten soll. -
Antwort auf Marktdynamik + Begeisterung für den Militärdienst= Tod für's Vaterland? von .
Neumann schrieb am 06.01.2024 08:17:
Ich finde es gut das die Verführungskünste der Militärs hier wohl nicht mehr zu greifen scheinen..
Alleine mit Geld , Stars und Stribes sind die Jungs und Mädchen nicht mehr zu ködern
wenn die Frage im Raum steht " Wofür lohnt es sich denn eigentlich noch im Krieg zu sterben "Vorbilder!
In den USA ist ja auch jeder Bettler auf dem Weg zum Millionär.... und die Kinder von Millionären gehen nicht zum Militär.
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Antwort auf Lohnt es sich denn zu sterben ? von Otto OHM.
Otto OHM schrieb am 06.01.2024 11:28:
Bei einer Wehrpflichtarmee stellt sich die Frage nicht.
Wenn Alle gezogen werden , ob freiwillig oder nicht , haben ALLE das Todesrisiko.
So war es im zweiten Weltkrieg.
Aber eine Armee ist nicht die Polizei .
Auch bei der Polizei gibt es Todesfälle , allerdings steht immer eine personell und waffentechnisch überlegene Gruppe einigen wenigen Verbrechern gegenüber.
In Afghanistan konnte hinter jeder Hecke und jedem Haus ein Selbstmordattentäter stecken.
Da muss man dem Freiwilligen schon zumindest sagen - wofür - er seinen Kopf - für Andere - hinhalten soll.Für GIs rekrutiert aus den Städten war das Risiko zu sterben im Irak
kleiner als zuHaus.
Historisch hat das US Militär immer andere zum "Kastanien aus dem Feuer holen" vorgeschickt.
Aber psychoMacke ist wohl ein ernsthaftes Berufsrisiko.
Besonders auch danach im Zivilleben.