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    973 Beiträge seit 12.05.2015

    Antwort auf Re: Was immer fehlt: Konsum reduzieren von Capt Trips .

    Capt Trips schrieb am 03.03.2021 19:08:

    Kaputt gehen die übrigens wohl eher selten und können gut ein Leben nach der Autobatterie haben...

    Eher nicht. Die einzelnen Zellen der Batterie müssten jede einzelne geprüft und anschließend daraus ein neuer Akku gebaut werden. Das ist machbar aber eher unwirtschaftlich. Zudem wird kaum jemand ernsthaft einen großen Akku mit ausgenudelten LiIon-Zellen im Haus haben wollen. 'Auf einer Bombe sitzen' ist das Stichwort...

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    Antwort auf Re: Was immer fehlt: Konsum reduzieren von Russischer Hacker.

    Es ist wirklich bedauerlich.
    Ohne Verbote scheint es nicht zu gehen.
    Leider.

    Einsicht?
    Leider scheint das nur wenigen gegeben zu sein.

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    Antwort auf Re: Was immer fehlt: Konsum reduzieren von Zusam.

    Was denn für ne Bombe? Solange nicht gleichzeitig mehrere Sicherungen plus BMS gleichzeitig versagen, kann da nicht viel passieren. Und die Wirtschaftlichkeit des "second life" Konzepts ist doch evident...

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    Antwort auf Re: also Kapitalismus abschaffen von Capt Trips .

    Capt Trips schrieb am 03.03.2021 19:12:

    Könnte sein, muss aber nicht. Wenn du sagst: Doch muss! Bist du beim Fatalismus, dann kann man auch im Bett bleiben...

    Die allermeisten Revolutionen (Euphemismus: Transformationen) bestätigen leider meine These. Kuba lasse ich als Ausnahme gelten. China auch, aber den Chinesen geht es erst heute, Generationen später, besser.

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    Antwort auf Re: Was immer fehlt: Konsum reduzieren von Capt Trips .

    Capt Trips schrieb am 03.03.2021 19:27:

    Was denn für ne Bombe? Solange nicht gleichzeitig mehrere Sicherungen plus BMS gleichzeitig versagen, kann da nicht viel passieren. Und die Wirtschaftlichkeit des "second life" Konzepts ist doch evident...

    Bei kommerziellen Pufferbatterien für Häuser nimmt man Lithium Eisen-Phosphat Zellen, weil diese sicherer als LiIon sind.
    Bei einem lange benutzten LiIon-Akkupack gibt es immer einen Teil der Zellen, die schlecht sind. Je älter das Pack, desto mehr. Wenn deren Zustand nicht zuverlässig erkannt wird, haben sie die Tendenz in Flammen aufzugehen. Kann man ganz gut selbst ausprobieren...
    Also müsste die Batterie manuell zerlegt und die noch guten Zellen zu einem neuen Pack zusammengestellt werden. Alles nciht einfach, zumal sich die Hersteller sehr bedeckt halten, was die Feinheiten ihrer Akkutechnik anbelangt.

    Aber selbst wenn man solche Feinheiten ignoriert, hat man einen alten Akku mit 70% (Tesla-Angabe) Restkapazität im Keller, der nach wenigen Jahren endgültig am Ende ist.
    Gerade als Puffer für ein Haus wird der Akku stark gefordert, 200 Ladezyklen pro Jahr müssen es schon sein, damit er sich überhaupt lohnt.

    Ein weiterer Punkt: 8 Jahre nach Herstellung eines Akkus sollte die Technik so weit sein, dass es eine neue Generation gibt, die weniger kostet, länger hält und sicherer ist. Andernfalls sind E-Autos sowieso eine Totgeburt. Zumindest lese ich ständig, dass Akkus immer besser und billiger werden...

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    mehr als 1000 Beiträge seit 27.05.2020

    Antwort auf Re: Was immer fehlt: Konsum reduzieren von Zusam.

    LiFePo4 Zellen sind auch besser als Li Ion. Aber das ist ein anderes Thema. Ob die Module zerlegt werden und neue Packs gebaut werden, weiss ich nicht, glaubs aber nicht. Haste da nen Link? Find nix. Die Module haben 8 Jahre ihren Dienst getan, warum sollten die plötzlich gefärlich werden. Wie gesagt, gibt mehrere Sicherungen und das BMS. Wenn da was ist, schaltet sich das gesammte Modul aus und gut is. Und komm nicht mit brennenden E Autos. Technisches Versagen kann auch bei deinem Stromverteiler oder deiner Gasleitung übel enden.
    Was schlechte Zellen im Pack anbelangt, so haben die übrigens eine erste Eigensicherung. Falls die derart runter sind, das der Innenwiderstand sehr hoch wird, brennt diese durch und die Zelle fällt aus. Das Pack verliert an Kapa, läuft aber weiter...
    Was deren Belastung anbelangt, die ist als Powerwall geringer, da die so konzipiert werden, das sie eben nicht am Limit laufen. Die Ströme sind viel geringer und die Ladeschlußspannung und Endladeschlußspannung wird konservativ gesetzt, und das verringert Alterungseffekte ganz erheblich. Technische Neuerungen gibts sicher, und eventuell sind die in 10 Jahren derart gut und billig, dass Autoakkus lieber recycelt werden, werden wir dann sehen...

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (03.03.2021 20:42).

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    Antwort auf Re: Was immer fehlt: Konsum reduzieren von Capt Trips .

    BTW.

    https://www.greencarcongress.com/2021/03/20210303-ucla.html

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    Antwort auf Re: Was immer fehlt: Konsum reduzieren von Capt Trips .

    Capt Trips schrieb am 03.03.2021 20:19:

    LiFePo4 Zellen sind auch besser als Li Ion.

    Das hängt davon ab, was du unter 'besser' verstehst. Der Hauptvorteil ist, dass sie gutmütigiger beim Laden und Entladen sind. Allerdings haben sie eine geringere Energiedichte. Das dürfte der Grund sein, dass man sie (fast) nicht im Auto einsetzt. Wenn man sie als Haus- oder Pufferspeicher einsetzt, spielt das keine Rolle.

    Aber das ist ein anderes Thema. Ob die Module zerlegt werden und neue Packs gebaut werden, weiss ich nicht, glaubs aber nicht. Haste da nen Link?

    Umgearbeitet werden sie in jedem Fall, letztens habe ich hier im Forum einen Link zu einem Startup gefunden welches das anbietet. Habe ihn aber verloren, weil er irgendwie beliebig war. Ambitionierte Leute, die eine Idee (und sich) mit Fördergeldern finanzieren wollen. Damit sind sie ja nicht gerade alleine.

    Hier aber ein Link zu Thema:
    https://www.ffe.de/publikationen/vortraege/620-second-life-konzepte-fuer-lithium-ionen-batterien-aus-elektrofahrzeugen

    Auch interessant:
    https://www.elektroauto-news.net/elektroautos/forscher-erleichtern-identifizierung-second-life-akkus

    Die Module haben 8 Jahre ihren Dienst getan, warum sollten die plötzlich gefärlich werden.Wie gesagt, gibt mehrere Sicherungen und das BMS.

    Nur bekommt man die Ladeelektronik nicht mitgeliefert, wenn man den Akku gebraucht kauft. Diese Elektronik ist nämlich Teil des Autos. Ein Datenblatt so einer Batterie wird dir kein Hersteller geben.
    Sicherungen helfen in diesem Zusammenhang nicht, weil ein geschädigter Akku bereits im Normalbetrieb brennen kann, wenn der Fehler nicht erkannt wird. Man wird tatsächlich die einzelnen Zellen selektieren und neu verschalten und ein eigenes BMS entwicklen müssen.

    Ob sich dafür ein Markt findet hängt auch davon ab, wie es mit dem Recycling läuft. Zu diesem Thema gibts nur Ankündigungen und Versuchsanlagen, aber nichts, das wirtschaftlich funktioniert.
    Ein Gegenbeispiel ist der gute alte Bleiakku, der hervorragend recycelt werden kann. Wäre das auch bei LiIon so, würde man über eine Nachverwendung gar nicht erst nachdenken müssen.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (03.03.2021 21:54).

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    Antwort auf Re: Was immer fehlt: Konsum reduzieren von Zusam.

    Gibt deine Glaskugel auch Tipps für Aktienkurse?

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    973 Beiträge seit 12.05.2015

    Antwort auf Re: Was immer fehlt: Konsum reduzieren von SATFVT.

    SATFVT schrieb am 03.03.2021 22:22:

    Gibt deine Glaskugel auch Tipps für Aktienkurse?

    Aurubis.
    2% Dividendenrendite.
    Kupfer ist auf einem historischen Höchststand und wird noch teurer werden. E-Autos brauchen Kupfer, Leitungstrassen und Windräder auch.

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