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    Antwort auf Re: Die CO2-Schuldenfalle von hartamWind.

    Der Rest geht davon aus, dass ein Elektroauto im Vergleich zu einem Verbrenner CO2 einspart. Als Ausgangshypothese.

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    Antwort auf Re: lol, ein BWLer... von 1Hz.

    dann schreib doch einfach, dass du willst, dass gar keine autos mehr gebaut werden.
    nur dann geht deine überlegung auf, dass das auto herstellen halt bereits zuviel co2 verursacht. Der anfängliche Vorsprung des normalen Autos bei der Herstellung schmilzt immer mehr zusammen, je mehr erneuerbare Energien ausgebaut sind. Und zwar sowohl in der Herstellung als auch im späteren Verbrauch. Da das eh das Ziel ist macht es keinen Sinn mehr, überhaupt noch Verbrenner zu bauen.

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    Antwort auf Re: lol, ein BWLer... von Abtrünniger Zauberer.

    Worauf ich hinaus will steht doch im Eingangspost.

    Was Sie da behaupten, und auch das habe ich schon klar gestellt, führt auch nicht dazu, dass eine Situation entsteht, in der mittels Elektroautos eine rechtzeitige Absenkung von CO2 erreicht werden kann. Mindestens binnen der nächsten 30 Jahre ist dies unmöglich, selbst bei positivst möglichen Annahmen. Tatsächlich aber steht ihrer Aussage der zunehmenden Effizient aber auch noch einiges entgegen. Nämlich zum Beispiel, wie bereits ebenfalls erwähnt, dass der Kraftverkehr weiter zunimmt und auch die Fahrzeuge immer größer und schwerer werden, was jede Effizienzsteigerung wieder mehr als auffrisst. Aber wie gesagt, selbst wenn man das ignoriert, kommt es die nächsten Jahrzehnte zu einer Erhöhung durch den Umstieg auf Elektroautos.

    Es gibt nur eine einzige Möglichkeit, wie beschrieben. Die Autos müssen erheblich kleiner und leichter werden. Und zwar um so viel, dass bereits in der Anschaffung eine Einsparung entsteht. Wir müssen also Richtung Twizy denken. Diese Einsparung kann man dann als Investitionskapital nutzen. Für einen Umstieg auf Elektroantrieb. Das würde dann auch Sinn ergeben. Auch bezüglich CO2. Denn die Amortisationszeit von einem Twizy mit Verbrennerantrieb zu einem Twizy mit Elektroantrieb wäre extrem kurz und man hätte sich ja das nötige Kapital bereits als Einsparung erwirtschaftet. Das führte dann noch mal zu einer weiteren Einsparung. Und dann wären wir auf dem richtigen Weg und würden eine tatsächliche und schnelle Reduzierung des CO2-Gehaltes sowie zahlreiche weitere positive Umwelteffekte erleben.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (03.03.2021 21:38).

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    SUVs sind doof... bestreitet doch keiner

    Antwort auf Re: lol, ein BWLer... von 1Hz.

    Wie gesagt, die Kritik an den SUVs/protzigen und schweren Karren teile ich. Aber wenn wir Verbrenner mit E-Auto vergleichen sollten wir auch vergleichbare Klassen miteinander vergleichen.

    Des weiteren ist der Vorsprung nicht erst bei Ende der Lebenszeit eines E-Autos erreicht, sondern je nach EE bereits viel früher und je früher desto mehr Einsparung gegenüber einem Verbrenner. Wenn ab heute neue Verbrenner nicht mehr zugelassen würden wäre 2040 nur noch ein Bruchteil der fahrenden Autos Verbrenner.

    Wenn bis 2035 Strom nur noch erneuerbare Energie ist dann ist das also schon sehr hilfreich um CO2 einzusparen.

    Ob ein Verbot von überdimensionierten Schwachsinnskarren evtl. noch mehr CO2 einsparen würde weiß ich nicht, kann ich mir aber sogar vorstellen. Ein erster Schritt wäre ja zu sagen, dass es auch bei E-Autos nur noch Förderung für vernünftige Autos gibt. Und wenn die gesamte Industrie CO2-neutral geworden ist können die Protzkarren ja wieder gebaut werden. Ist dann ja auch relativ egal.

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    Antwort auf SUVs sind doof... bestreitet doch keiner von Abtrünniger Zauberer.

    Ich habe vergleichbare Klassen verglichen. Meine Darstellung ist ja in ihrer gesamten mathematischen Logik relativ und basiert in ihren absoluten Zahlen (Variablen) auf Studien.

    Und genau, binnen der mathematischen Logik ist genau dieser zeitliche Effekt abgebildet. Also dass die Einsparung, so sie denn kommt, nicht am Ende kommt. Die mathematische Logik ist absolut zeittreu. Es ergibt sich im Modell eine Zeitlinie, in der Aufwendungen und Einsparungen zeitecht simuliert und dargestellt werden. Das ist die immanente Logik der (hier sehr vereinfacht) dargestellten mathematischen Folge.

    Bis 2035 wird es aber keine 100% Erneuerbaren geben. Aktuell befinden sich 1400 Kohlekraftwerke in Bau und weitere 1000 Blöcke in Planung. Aber selbst wenn: ich hatte doch geschrieben, dass ich auch österreichische Verhältnisse simuliert habe, also 80% Regenerative. Und das auch noch mit Kleinwagen und weiterer Effizienzsteigerung. Ergebnis sind eben jene 30 Jahre. Da das aber global völlig unrealistische Werte sind, wird das auch mit den 30 Jahren nichts.

    Viel wichtiger als ein Verbot, das sowieso nicht kommt, wäre ein vollständiger Stop aller Subventionen inklusive bzw. ganz besonders auch die in der Vergabeform der Externalisierungen. Dann würde Kraftverkehr sowohl in der Anschaffung von Autos als auch im Unterhalt ungefähr 3 mal so teuer werden wie derzeit. Das regelt dann der Markt.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (03.03.2021 22:06).

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    Antwort auf Re: SUVs sind doof... bestreitet doch keiner von 1Hz.

    Ihr Modell haben sie nirgendwo erklärt, stattdessen eine Falschaussage nach der anderen getroffen.
    Wenn sie bestreiten, dass Elektroautos über Lebenszeit weniger CO2 verursachen als ein Verbrenner - warum sollte ich ihre geheime Modellrechnung auch nur annähernd ernst nehmen?

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    Antwort auf Re: SUVs sind doof... bestreitet doch keiner von Abtrünniger Zauberer.

    1Hz schrieb am 03.03.2021 12:01:

    Und betrachten nun, was das für das gesamte Marktgeschehen bedeuten würde. Es sollen ja schließlich alle Verbrenner durch Elektroautos ersetzt werden. Bedeutet: die Produktion von Elektroautos nimmt stetig zu. Dadurch werden immer wieder neue und auch zunehmend immer mehr CO2-Rücksäcke aufgestapelt oder, anders gesagt, CO2-Schulden aufgenommen. Stark vereinfacht mit hypothetischen Werten die nur zur Veranschaulichung des Prinzips gewählt sind: im ersten Jahr kauft man 10 Einheiten und spart 2, Ersatzinvestition nach 12 Jahren. Im zweiten Jahr kauft man 20 Einheiten und spart 4+2. Usw. Das ist eine mathematische Folge. Die kann man fortführen und damit rechnen. Ein klassischen finanzmathematisches Thema.

    Welche Falschaussage habe ich getroffen?

    Und binnen hiesiger Überlegungen bestreite ich ja nicht, dass Elektroautos weniger CO2 ausstoßen als ein vergleichbarer Verbrenner. Im Gegenteil. Das ist die Grundlage hiesiger Überlegungen.

    Dass ich abseits davon viele Fehler in den zugrunde liegenden Studien sehe und daher anderer Meinung bin, spielt hier ja keine Rolle. Allerdings sollte hiesige Ergebnisse zeigen, dass so einiges nicht bedacht wurde. Und von daher ja vielleicht auch die Möglichkeit besteht, dass in diesen Studien so einiges nicht bedacht wurde. Aber wie gesagt: für hiesige Betrachtung ist das irrelevant. Denn die geht ja davon aus, dass es zu einer Einsparung kommt.

    1Hz schrieb am 03.03.2021 18:54:

    Abtrünniger Zauberer schrieb am 03.03.2021 18:48:

    Alle ernsthaften Studien kamen zum Ergebnis, dass Elektroautos über Lebenszeit weniger CO2 verursachen als ihr Verbrennerequivalent.

    Das ist doch die Grundlage, von der ich ausgegangen bin.

    Es ist wirklich bezeichnend, dass das nicht gesehen wird. Ich bestätige immer wieder ausdrücklich, dass diese Annahme die Grundlage meiner Überlegungen ist. Dass ich also davon ausgehe, dass ein Elektroauto über die Lebenszeit weniger CO2 verursacht.

    Und dann wird mir geantwortet: Das stimmt nicht. Denn eine Elektroautos verursacht ja über die Lebenszeit weniger CO2 als ein vergleichbarer Verbrenner.

    Dann sage ich, ja, genau, das ist die Grundannahme. Ein Elektroauto verursacht weniger CO2 als ein Verbrenner.

    Und dann wird mir geantwortet: Das stimmt nicht. Denn eine Elektroautos verursacht ja über die Lebenszeit weniger CO2 als ein vergleichbarer Verbrenner.

    Dann sage ich, ja, genau, das ist die Grundannahme. Ein Elektroauto verursacht weniger CO2 als ein Verbrenner.

    Und dann wird mir geantwortet: Das stimmt nicht. Denn eine Elektroautos verursacht ja über die Lebenszeit weniger CO2 als ein vergleichbarer Verbrenner.

    Dann sage ich, ja, genau, das ist die Grundannahme. Ein Elektroauto verursacht weniger CO2 als ein Verbrenner.

    Und dann wird mir geantwortet: Das stimmt nicht. Denn eine Elektroautos verursacht ja über die Lebenszeit weniger CO2 als ein vergleichbarer Verbrenner.

    Dann sage ich, ja, genau, das ist die Grundannahme. Ein Elektroauto verursacht weniger CO2 als ein Verbrenner.

    Und dann wird mir geantwortet: Das stimmt nicht. Denn eine Elektroautos verursacht ja über die Lebenszeit weniger CO2 als ein vergleichbarer Verbrenner.

    Dann sage ich, ja, genau, das ist die Grundannahme. Ein Elektroauto verursacht weniger CO2 als ein Verbrenner.

    usw.

    Ja was denn nun? Verursacht ein Elektroauto weniger CO2 als ein Verbrenner oder verursacht ein Elektroauto weniger CO2 als ein Verbrenner?

    Kann man Indoktrination noch besser zur Schau stellen?

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    973 Beiträge seit 12.05.2015

    Antwort auf Die CO2-Schuldenfalle von 1Hz.

    Ich verstehe deinen Gedanken und kann die Rechnung zumindest grob nachvollziehen, sie erscheint richtig. Allerdings lässt du unberücksichtigt, dass auch ohne Elektroauto neue Fahrzeuge gebaut würden. Statt elektrischen Fahrzeugen eben Verbrenner. Auch diese haben eine Art von CO2-Rucksack, auch deren Herstellung erfordert Energie, wenn auch weniger.

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    Antwort auf Re: SUVs sind doof... bestreitet doch keiner von Abtrünniger Zauberer.

    Um das Grundprinzip noch etwas stärker zu verdeutlichen:

    Nehmen wir an, ein Auto wird im Schnitt 12 Jahre genutzt. Und ein Elektroauto amortisierte sich bereits nach drei Jahren, wobei man auch noch ein Jahr Herstellungsprozess annehmen würde. Dann ergäbe sich folgende mathematische Folge als Repräsenz für die Veränderungen im CO2-Ausstoß gegenüber einem Verbrenner pro Jahr:

    3, 3, 2, 1, 0, -1, -2, -3, -4, -5, -6, -7, -5, -6, -7, -8 ...

    Die fette -5 markiert die Ersatzbeschaffung.

    Das können Sie zum Beispiel jetzt in Excel von oben nach unten durchziehen und fortführen. Dann in der Spalte daneben eine Zeile weiter unten anfangen - mit entsprechend erhöhten Werten. Wenn also die Produktion verdoppelt würde, müssten Sie die Werte verdoppeln:

    6, 6, 4, 2, 0...

    Dann jede Spalte mit dem jeweiligen Wachstum immer wieder neu und in den Zeilen die Summen aus allen Spaltenwerten.

    Das wäre dann ein einfaches Modell. Das man mit handelsüblichen Mitteln bereits erstellen kann und das man auch noch weiter verfeinern kann. Die Summenspalte ergäbe einen Zeitstrahl, der die Entwicklung der CO-Veränderung aufzeigt, wobei natürlich jeweils der Bestand auch aufaddiert werden müsste, also der Wert der Zelle dadrüber.

    Um mal schnell was aus dem Hut zu zaubern, so als dämlicher BWLer ;-)

    Obiges Modell mal kurz, zur Veranschaulichung, gerechnet ergäbe angefangen bei Jahr -1 (Herstellung), jeder Wert ein Jahr weiter, folgende Entwicklung:

    3, 9, 20, 41, 82, 163, 324, 645, 1286, 2567, 5128, 10293 ...

    Obwohl die Amortisationszeit sehr kurz ist und es zu starken Einsparungen bei den einzelnen Fahrzeugen kommt, steigt der CO2-Schuldenberg beständig an.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (03.03.2021 23:06).

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    Antwort auf Re: Die CO2-Schuldenfalle von Zusam.

    Nein, lasse ich nicht unberücksichtigt. Denn ich nehme ja nur den Differenzwert, also den relativen Wert der Veränderung.

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